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Frauen-DFB-Pokal: Alexandra Popp will mit dem VfL Wolfsburg ihren elften Pokal feiern

Pokal-Sammlerin: Popp toppt auch Müller & Schweinsteiger

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Alexandra Popp & Tabea Waßmuth stehen mit dem VfL Wolfsburg im Pokalfinale gegen Turbine Potsdam (Samstag, live auf Sky). Beide freuen sich auf die Möglichkeit, den zweiten Titel zu holen.

Alexandra Popp - eine der erfolgreichsten Fußballspielerinnen in Deutschland, hat im Finale des DFB-Pokals mit dem VfL Wolfsburg die Chance auf ihren elften (!) Pokalerfolg. Den Rekord bei den Männer hat sie damit schon längst gebrochen.

Mit insgesamt sieben Pokalsiegen ist Bastian Schweinsteiger die Nummer eins bei den Männern. Nationalspielerin Alexandra Popp kann da nur Müde lächeln. Sie feierte alleine acht DFB-Pokal-Titel mit dem VfL Wolfsburg und gewann zudem mit FCR 2001 Duisburg noch zwei weitere DFB-Pokal-Medaillen.

Gegen die Turbine aus Potsdam (Samstag ab 16:00 Uhr live auf Sky) würde Popp gerne den elften Pokalerfolg zu ihrer Sammlung hinzufügen.

Müller im "Titelduell" geschlagen

Im Sky Interview gibt die 31-Jährige zu, dass sie trotz ihrer vielen Erfolge weiter titelhungrig ist: "Dafür spiele ich ja Fußball. Ich spiele auf hohem Niveau Fußball und will Titel gewinnen. Jeder Titel ist anders und besonders." In Sachen Titel ist sie mittlerweile aber nicht nur an Schweinsteiger vorbei gezogen, sondern hat auch Bayern-Urgestein Thomas Müller eingeholt.

Müller kommt wenn man all seine Titel aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League zusammen zählt auf beachtliche 19 Titel. Popp setzt allerdings noch einen drauf und schaut auf bisher 20 Titel in ihrer Karriere aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League zurück.

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Popp: "Der Pokal ist mein Baby"

Aber der DFB-Pokal ist für die gebürtige Wittenerin immer ein ganz besonderer Titel: "Der Pokal ist mein Baby. Das Endspiel findet in Köln statt. Nicht weit von meiner Heimat entfernt. Es werden viele Leute aus meiner Heimat da sein und mich unterstützen." Dementsprechend motiviert ist die robuste Stürmerin für das Finale: "Am Samstag geht die Luzi ab."

Für eine mögliche Pokalfeier ist auch das ganz spezielle Getränk schon auserwählt: "Ich sage immer, es ist Orangensaft. Aber es ist Meloncello, aus der Heimat unserer Stammpizzeria. Der darf nicht fehlen." Immerhin sind die Frauen des VfL Wolfsburg schon sehr erprobt, was Pokalfeiern angeht: Seit 2015 ging der Pokal jedes Jahr an die Wölfinnen und dieses Jahr könnten sie mit ihrem insgesamt neunten Titel mit Rekordsieger FFC Frankfurt gleichziehen.

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Comeback nach schwerer Zeit

Popp ist froh, dieses Jahr im Finale wieder mitwirken zu können, hatte sie letztes Jahr bei der Siegerehrung noch mit Krücken auf der Bühne jubeln müssen. Hinter der Wolfsburgerin liegt eine lange Leidenszeit, nach einer Knorpelverletzung 2021 fiel sie fast ein ganzes Jahr aus: "Ich war trotzdem häufig beim Training und stand wie ein Trainer selbst an der Seitenlinie." Und Popp weiter: "Da hat mich die Mannschaft wirklich aufgefangen."

Und sollte Popp eines Tages doch die Schuhe an den Nagel hängen und wieder in ihren erlernten Beruf als Tierpflegerin zurückkehren, hat der VfL Wolfsburg schon eine Top-Nachfolgerin im Sturm gefunden. Tabea Waßmuth konnte bereits in dieser Saison ihre Klasse häufig beweisen und traf in der Champions League in zehn Spielen gleich zehn Mal.

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Tabea Waßmuth hat bereits in ihrer ersten Saison beim VfL Wolfsburg Chance auf das Double. Dafür muss sie mit ihren Teamkolleginnen das Pokalfinale am Samstag (live auf Sky) gewinnen.

Wolfsburgerinnen sind die klaren Titelfavoritinnen

Mit ihrer Mannschaft gehen Popp und Waßmuth am Samstag als klarer Favorit in das Finale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. Nicht nur die unglaubliche Serie im Pokalfinale, sondern auch die generelle Konstanz der Wölfinnen in dieser Saison sprechen eine klarer Sprache.

Erst im Halbfinale setzten sie sich noch ohne größere Probleme gegen Vizemeister Bayern durch. Die Potsdamerinnen mussten in ihrem Halbfinale gegen Bayer Leverkusen bis ins Elfmeterschießen zittern und buchten dort knapp das Finalticket.

Besonderes Spiel für Potsdams Sara Agrez

Die Mannschaft aus Brandenburg hatte am letzten Spieltag der Bundesliga knapp den Sprung auf die Plätze für die Champions-League-Qualifikation verpasst, ist aber laut Spielführerin Sara Agrez für das Pokalfinale hochmotiviert: "Wir haben uns in den letzten Wochen echt gut vorbereitet für das Spiel und freuen uns sehr auf das Spiel und das ganze Event." Und fügt hinzu: "Wir werden alles geben, weil wir nichts zu verlieren haben."

Für die Potsdamer-Kapitänin wird es persönlich sowieso ein ganz besonderes Spiel, die 21-Jährige hat schon vor Saisonende einen Vertrag bei Finalgegner VfL Wolfsburg unterschrieben und wird in diesem Sommer zum niedersächsischen Verein wechseln.

Den elften Titel für Popp will sie aber in ihrem letzten Spiel für Turbine ganz sicher verhindern...

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