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Fußball News: Patrick Ittrich mit flammendem Appell für Aytekin

Ittrich "platzt die Hutschnur": Flammender Einsatz für Aytekin

Sky Sport

29.09.2021 | 09:16 Uhr

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In ''Glanzparade – die Show mit Buschmann und Fuss'' platzt DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich in der hitzigen Diskussion um Aytekins Gelb-Rote Karte für Dortmunds Mo Dahoud der Kragen (Videolänge: 2:10 Min.).

DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich platzt in der hitzigen Diskussion um Deniz Aytekins Gelb-Rote Karte für Dortmunds Mo Dahoud der Kragen. Bei "Glanzparade" hält einen flammenden Appell für seine Schiedsrichter-Kollegen und setzt sich speziell für Aytekin ein.

"Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich es eigentlich traurig, dass wir darüber diskutieren", sagt Patrick Ittrich in der neuen Sky Sendung "Glanzparade - die Show mit Buschmann und Fuss". "Da macht ein Schiedsrichter mal eine Entscheidung, die nicht verkehrt ist und die ganze Welt diskutiert über diese Entscheidung, die für mich völlig in Ordnung ist. Das verstehe ich nicht."

Ittrich: "Unerhört", es auf Aytekins Rücken auszutragen

Und weiter: "Ich finde es wirklich unerhört, dass man einen Schiedsrichter dann so angreift und das auf seinem Rücken austrägt. Ich habe immer schon dafür geworben, Respekt zu zeigen."

Dann nimmt Ittrichs Appell an Fahrt auf: "Es geht auch nicht um Welpenschutz, wir halten auch was aus! Aber wir sind trotzdem alleine auf dem Platz [...] und es wird immer auf unserem Rücken ausgetragen. Und ich finde, wenn man eine Entscheidung trifft, die durchaus akzeptabel ist, wo es auch in Richtung Unsportlichkeit geht, dann darf man das gerne auch mal akzeptieren."

Ittrich setzt sich auch für Amateur-Schiris ein

Egal wer das Spiel gepfiffen hätte, Ittrich ist "immer auf der Seite des Schiedsrichters, weil ich das ja auch immer miterlebe. Und da geht es auch um die Amateur-Schiedsrichter. Und das soll jetzt auch nicht wieder weinerlich klingen, weil es wieder heißt: 'Oh, er redet jetzt wieder von den Amateur-Schiedsrichtern. Die halten es schon aus.' Nein, die halten es eben nicht aus! Wir haben alle eine Vorbildfunktion."

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Der 42 Jahre alte Referee redet sich für seine Kollegen immer mehr in Rage: "Als Schiedsrichter muss man sich irgendwann entscheiden. Und das machen nicht alle gleich, weil das auch nicht immer geht! Weil man in der Wahrnehmung auch ganz anders funktioniert in einem Spiel. Man kann nicht immer alles gleich bewerten."

Ittrich: "...dann platzt mir halt manchmal die Hutschnur"

"Einen Spieler ermahnen und sagen: 'Junge, hier ist Schluss heute und du hörst auf damit.' Und zwei Minuten später passiert das gleiche mit einem anderen Spieler, ja, dann platzt mir halt manchmal die Hutschnur! Dann kriegt er dementsprechend halt die Strafe. Und das muss auch mal akzeptiert werden! Dieses Ermessen, das der Schiedsrichter auslegt, das wird nicht akzeptiert."

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Ferner appelliert Ittrich auch an die Klub-Verantwortlichen: "Verantwortliche müssen aufpassen, was sie sagen. Sie sollten sich zumindest überlegen, was das für eine Strahlkraft hat. Auch ein erfahrender Schiedsrichter wie Aytekin macht sich seine Gedanken, was er eventuell falsch gemacht hat, aber er muss sich jetzt auch Beschimpfungen anhören und das ist einfach nicht okay."

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Gelb-Rot für Dahoud löst große Diskussion aus

Was war passiert? Dortmunds Mo Dahoud sah im Spiel bei Borussia Mönchengladbach (0:1) nach einem weiteren Foul Gelb-Rot von Schiedsrichter Deniz Aytekin. Der Grund für die zweite Gelbe: Abwinken. Es war der Aufreger des Spiels.

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Mats Hummels, Sebastian Kehl, Lothar Matthäus, Marco Rose und Deniz Aytekin äußern sich zum Platzverweis von Mahmoud Dahoud.

Trainer Rose und Lizenspielleiter Sebastian Kehl reagierten mit Unverständnis auf Aytekins Entscheidung, bei Mo Dahoud ein Exempel für abwinkende Gesten statuieren zu wollen. Auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schoss gegen "Kapellmeister" Aytekin.

Aytekin selbst hatte sich gegen die Vorwürfe zur Wehr gesetzt. Gleichzeitig lenkte der Schiedsrichter allerdings auch ein und gestand, selbst etwas emotional gewesen zu sein.

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