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Gladbach: Max Eberl über Hütter, Leipzig, Freiburg & Transfers

Vergleich zum alten Rom: Eberl wiegelt Trainer-Diskussion ab

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Max Eberl möchte keine Trainerdiskussion bei Borussia Mönchengladbach führen (Video-Länge: 1:10 Minuten).

Bei Borussia Mönchengladbach ist die Lage vor dem Spiel bei RB Leipzig angespannt. Sportdirektor Max Eberl spricht im Sky Interview über die kommende Aufgabe, das Debakel gegen Freiburg, Trainer Adi Hütter und mögliche Transfers.

Max Eberl über ...

... die 0:6-Klatsche gegen den SC Freiburg: "Das war an diesem Sonntagabend für uns alle sehr ernüchternd, was da passiert ist. Teilweise war das gefühlt Slapstick, was wir da erlebt haben. Das haben wir uns zuzuschreiben, weil wir an diesem Tag, in den ersten 35 Minuten fast alles vermissen lassen haben, was zum Bundesliga-Fußball dazugehört. Dementsprechend hat die Verarbeitung schon Stunden mehr gedauert als normal."

"Für mich gibt es auch fachlich, sachliche Dinge. Es gibt nicht nur dieses Mentalitätsthema, was dann immer wieder groß im Raum steht, sondern die Fachlichkeit, dass wir einfach sechs Flankentore bekommen haben - Standardsituationen und aus dem Spiel heraus. Da gibt es klare Ansätze, die wir besser machen müssen."

Eberl: Keine Trainer-Diskussion

... die Kritik an Trainer Adi Hütter: "Also wenn die Frage so lautet, dass es in ganz vielen anderen Vereinen eine Trainerdiskussion gäbe, dann möchte ich mit diesem Fußball nichts zu tun haben. Wenn eben zwei Niederlagen dazu führen, dass ein Trainer infrage gestellt wird, dann können wir es wie im alten Rom machen, dass wir nach jedem Spiel mit Daumen hoch, Daumen runter entscheiden, ob der Trainer am nächsten Wochenende noch auf der Bank sitzen darf. Das ist für mich sehr, sehr befremdlich, weil wir über Menschen reden, wir reden nicht über irgendjemanden, wo man sagen kann: 'Den kann man mal rausstellen oder anstellen.' Wir reden über Menschen, die hier einen Job übernommen haben. Und ein Job ist eben nicht nur Sonnenschein, sondern ein Job ist halt auch mal Regen. Und gerade dann heißt es für mich eben, noch mehr zusammenstehen. Über einen Trainer zu diskutieren, der zweimal verloren hat, ist für mich völlig inakzeptabel und entgeht auch jeder Grundlage, dass man das tut. Wenn man als Verein lange, lange Zeit nicht erfolgreich ist und wenn man merkt, dass es Anzeichen gibt, dass irgendwelche Abläufe nicht mehr funktionieren, dann werden wir uns kritisch damit auseinandersetzen. Aber nach einer Niederlage, die eklatant war und nach einem Derby, was man verloren hat, was man verlieren kann - und wir dürfen auch Spiele verlieren - ist es für mich völlig inakzeptabel, solch eine Diskussion zu führen. Und ich hoffe, dass sie auch an keinem anderen Standort der Bundesliga so geführt würde."

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Sportchef Max Eberl hat eine angebliche ''Wohlfühloase'' und das Fehlen von Führungsspielern bei Borussia Mönchengladbach entschieden zurückgewiesen. Zudem äußert er sich über die enttäuschten Fans.

"Ich spüre keine Unruhe in der Kabine"

... auf die Frage, ob die ungeklärte Zukunft von Spielern wie Matthias Ginter oder Denis Zakaria Unruhe in die Kabine bringen würde: "Nein, ich spüre keine Unruhe in der Kabine. Es sind Entscheidungen, die Spieler zu fällen haben. Mit denen müssen sich die Spieler auseinandersetzen. Trotzdem haben sie hier ihren Arbeitsvertrag, trotzdem haben sie hier ihre Leistung zu bringen. Gerade bei Denis Zakaria kann ich völlig ohne Zweifel sagen, dass er hier bis jetzt eine sehr, sehr gute Hinrunde spielt. Auch Matze Ginter macht es großteils sehr, sehr ordentlich. Das ist für mich auch wieder Gründe suchen irgendwo, warum man jetzt ein Spiel verloren hat. Wir müssen alles betrachten. Aber das Wichtigste ist und darüber möchte ich gerne reden - und ich bin ja einer, der sagt, lasst uns über Fußball reden: Sechs Flankentore sind ein eindeutiges Indiz bei sechs Gegentoren, wo ein Hebel anzusetzen ist. Das bedeutet für mich, dass man daran ansetzen muss, um es in Zukunft besser zu machen und wieder Spiele zu gewinnen."

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Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, wird gefragt, ob die ungeklärte Zukunft von Spielern wie Matthias Ginter oder Denis Zakaria Unruhe in die Kabine bringen würde (Länge: 42 Sekunden)

Wie geht es weiter mit Ginter & Zakaria?

... auf die Frage, ob Spieler wie Ginter oder Zakaria schon im Winter wechseln könnten: "Kann sein, ich weiß es nicht. Das ist auch eine Thematik. Ich habe oft genug dazu gesagt, dass wir mit den Spielern sehr gerne verlängern wollen würden. Den Spielern liegen Angebote von uns vor. Wir warten auf das Feedback der Berater, der Agenturen. Dann wird man sehen, ob es dann eben jetzt im Winter ist. Ob wir es entscheiden, dass wir ihn verkaufen wollen - wenn sie wollen. Denn am langen Ende entscheidet der Spieler. Ich werde keinen zwingen können, dass er geht. Dementsprechend sind das Thematiken, die ich mit dem Spieler und seiner Agentur zu lösen habe, die aber im besten Fall auf dem Platz und in der Kabine nichts zu suchen haben."

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Gladbach-Abräumer Denis Zakaria befindet sich nach Sky Informationen in sehr guten Gesprächen mit dem BVB (Dauer: 1:43 Min.).

"Leben nicht mehr im Schlaraffenland"

... über mögliche Winter-Neuzugänge: "Ich möchte einfach daran erinnern, in welcher Zeit wir gerade stecken. Gerade wurde in der PK auch gefragt, dass wieder keine oder weniger Zuschauer zugelassen werden. Also wir leben nicht mehr in diesem Schlaraffenland, was diese Winter- und auch Sommertransferperioden immer herbeigeführt haben. Nämlich große Transfers, große Spekulationen. Ja, es wird viel spekuliert und es werden viele Gerüchte in die Welt gesetzt. Aber tatsächlich ist die Handlungsfähigkeit der Vereine, eines jeden einzelnen Vereins, sehr, sehr limitiert. Man muss wieder mit Einbußen rechnen. Dementsprechend wieder genauer rechnen und kalkulieren. Dementsprechend heißt das, dass wir einen Kader haben, wo es im Sommer Umstellungen hätte geben können. Die hat es nicht gegeben, weil die Verkäufe nicht funktioniert haben. Jetzt haben wir einen Kader, der trotzdem eine große Qualität hat, der in den letzten Jahren auch sehr, sehr erfolgreich gespielt hat. Und dass die Jungs Qualität haben, dass wir einen Trainer haben, der Qualität hat, das ist definitiv so. Das haben wir auch in dieser Saison schon gezeigt. Und das ist das Einzige, was mich als Sportdirektor interessiert."

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Das erwartet Eberl gegen Leipzig

... über das anstehende Spiel gegen RB Leipzig mit dem neuen Trainer Domenico Tedesco: "Das macht es nicht leichter. Es ist eine komplizierte Situation, in Leipzig sowieso. Dann noch mit einem Trainerwechsel, der jetzt gerade vollzogen wurde. Es ist keine einfache Situation. Mit unserer Niederlage ist die Situation noch schwieriger. Was wir uns erwarten, ist einfach, dass die Mannschaft das, was sie definitiv schon sehr oft gezeigt hat, nämlich die Verantwortung für das, was wir wollen. Wir wollen aktiv Fußball spielen, wir wollen aktiv verteidigen. Wir wollen, dass jeder einzelne Spieler auf dem Platz versucht, seinen Zweikampf zu gewinnen. In der Defensive das Tor mit aller Macht zu verteidigen und gleichzeitig unsere Qualitäten im Fußball auch auf den Platz zu bringen. Der Wille ist das Entscheidende. Und dann wird auch durch die Erfolgserlebnisse wieder das Selbstvertrauen kommen. Diese Schritte wünsche ich mir einfach in Leipzig."

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Gladbach-Sportdirektor Max Eberl spricht vor dem Bundesliga-Duell gegen RB Leipzig über den kommenden Gegner mit dem neuen Trainer Domenico Tedesco (Videolänge: 0:41 Min.)

"Wir können nicht beeinflussen, was beim Gegner passiert. Wir können nur unsere Arbeit beeinflussen und das haben wir in der Woche bisher getan."

Eberl bestätigt Entlassung von Mitarbeiter

... über das Thema Impfpassfälschung bei einem Mitarbeiter, den Borussia Mönchengladbach entlassen hat: "Wir haben einen Mitarbeiter entlassen. Wie gesagt, der Grund ist Thema zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Da möchte ich nicht mehr dazu sagen. Aber es ist richtig, dass wir einen Mitarbeiter entlassen mussten."

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