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Hamburger SV: Sportdirektor Mutzel wohl von Sportvorstand Boldt degradiert

HSV-Sportvorstand Boldt degradiert Sportdirektor Mutzel

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Sportvorstand Jonas Boldt hat wohl Sportdirektor Michael Mutzel beim Zweitligisten Hamburger SV degradiert. Sky Reporter Sven Töllner äußert sich zu der Situation beim HSV.

Sportvorstand Jonas Boldt hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge Sportdirektor Michael Mutzel beim Zweitligisten Hamburger SV degradiert.

"Michael ist seinem Führungsauftrag aus meiner Sicht nicht nachgekommen", sagte Boldt am Freitag nach Angaben von abendblatt.de und kicker.de. Demnach soll sich der 42 Jahre alte Mutzel laut Boldt weiter als Sportdirektor um Transfers kümmern. Er soll aber keinen Kontakt mehr zur Mannschaft und zum Trainerteam haben.

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Krisengespräch mit Mutzel

Zuvor hatte es ein erwartetes Krisengespräch zwischen ihm und Mutzel gegeben. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorgang gebe es nicht, teilte der Verein auf Anfrage mit.

Mit Boldts Entscheidung endet vorerst ein Machtkampf in der sportlichen Führung des HSV. Zwischen dem 40-Jährigen und Mutzel soll es schon seit einigen Wochen Spannungen gegeben haben. Dabei ging es um Trainer Tim Walter. Boldt stand zu ihm, auch als der HSV frühzeitig alle Aufstiegschancen verspielt zu haben schien.

"Die Transfers von Matheo Raab und Filip Bilbija hat Mutzel noch abgewickelt, den von Ransford Königsdörffer bis zur Beschlussreife vorangetrieben. Ab sofort ist aber klar, dass Mutzel kaum noch Prokura hat. Die anstehenden Kader-Entscheidungen wird Boldt persönlich vollziehen und natürlich auch weiterhin verantworten müssen", sagt Sky Reporter Sven Töllner über die Lage beim HSV.

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Mutzels Vertrag endet 2023

Mutzel soll sich indes vom Trainer abgesetzt haben, spätestens nach dem 0:1 bei Holstein Kiel am 10. April. Durch die Serie von fünf Siegen nacheinander sprangen die Hamburger noch auf den den dritten Tabellenplatz, scheiterten aber in der Aufstiegsrelegation am Bundesliga-16. Hertha BSC.

Mutzel war 2019 von der TSG 1889 Hoffenheim gekommen. Dort war er drei Jahre lang Chefscout. Sein Kontrakt in Hamburg endet 2023. "Dass er den mit derart beschnittenen Befugnissen aus dem Abseits heraus erfüllen will und wird, wäre ungewöhnlich und ist vielleicht sogar unwahrscheinlich", so der Sky Reporter.

dpa

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