Henrichs, Bakayoko & Co. - Leipzigs Algarve-Gewinner und -Verlierer

Der eine oder andere Bundesligist blieb während der kurzen Wintervorbereitung in der kalten Heimat.

Benjamin Henrichs (l.) ist einer der Gewinner von Leipzigs Trainingslager. Johan Bakayoko (r.) zählt zu den Verlierern.
Image: Benjamin Henrichs (l.) ist einer der Gewinner von Leipzigs Trainingslager. Johan Bakayoko (r.) zählt zu den Verlierern.  © Imago

RB Leipzig wählte den Weg ins wärmere Portugal. Dabei kristallisierten sich bei durchschnittlich 13 Grad Celsius neben Gewinnern auch Verlierer heraus.

Gewinner:

Benjamin Henrichs: Der klare Punktsieger des Trainingslagers an der Algarve! Henrichs ist zurück - und wie! Wie Sky Sport erfuhr, erreichte der 28-Jährige seine besten Laktatwerte seit fünf Jahren. Henrichs präsentierte sich zwölfeinhalb Monate nach seinem Achillessehnenriss lebensfroh, fit, austrainiert und überraschend beidfüßig. Der WM-Traum des Außenverteidigers lebt! Jedoch lautet der vorerst nächste Step, der wohl noch etwas Zeit benötigt: ein Kaderplatz in der Bundesliga.

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Assan Ouedraogo: Nach seiner Sehnenverletzung (Kniekehle) ist Ouedraogo wieder voll im Mannschaftstraining. Der 19-Jährige zeigte sich in Almancil gewohnt spielfreudig und will direkt an seine Galaform vor der Verletzungspause anknüpfen. Im Trainingslager konnte Ouedraogo sämtliche Parts uneingeschränkt mitmachen und wirkte dabei schmerzfrei. Neben Henrichs träumt auch der Offensivspieler von der Weltmeisterschaft in diesem Jahr.

Benno Kaltefleiter: Der Nachwuchsspieler aus der U19 überzeugte im Camp. Kaltefleiter ist ein Zentrumsspieler, der auch als Innenverteidiger auflaufen kann. Der 17-Jährige gewann den einen oder anderen Zweikampf, zeigte sich positionsflexibel und wirkte im Kreise der RB-Stars nur selten schüchtern. Mit 1,89m bringt Kaltefleiter zudem eine gewisse Physis mit - trotz seines recht schmächtigen Körperbaus. Kurios: Kaltefleiter musste sich während eines Trainingsspiels an der Bande übergeben, lief aber im Anschluss sofort wieder aufs Feld. Aus dem Verein ist zu hören, dass es beim Youngster regelmäßig vorkommen würde. Seine Leistung scheint es nicht zu beeinflussen.

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Verlierer:

Kosta Nedeljkovic: Der Serbe räumte bereits am zweiten Tag ohne Not Leipzigs Top-Stürmer Romulo ab, sodass der Brasilianer mehrere Tage aussetzen musste. Die Aktion sorgte auf dem Platz für Unverständnis. Darüber hinaus wirkt Nedeljkovic technisch wie taktisch unkonzentriert. Es scheint so, als würde er seine schwache Hinrundenform mit ins neue Jahr nehmen. Das war kein Bewerbungsschreiben in Almancil. Ridle Baku steht im internen Ranking weiter klar vor Nedeljkovic.

Johan Bakayoko: Für den Belgier beginnt 2026 so, wie 2025 endete. Bakayoko schleppt muskuläre Probleme mit, konnte deshalb nur sehr dosiert und hauptsächlich individuell trainieren. Bakayoko verträgt derzeit nur wenig Belastung und wird auch gegen den FC St. Pauli ausfallen. Enttäuschend für ihn und RB - zumal Yan Diomande wegen des Afrika-Cups fehlt und Antonio Nusa aufgrund seiner Syndesmose-Verletzung wackelt. Im Normalfall schlüge jetzt Bakayokos Stunde, doch der 22-Jährige ist nicht fit.

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Lukas Klostermann: Das lief besonders bitter für den früheren Nationalspieler! Klostermann verpasste das gesamte Trainingslager krankheitsbedingt. Während der Hinrunde ohnehin auf dem Abstellgleis stehend, konnte der 29-Jährige sich vor dem Bundesliga-Restart nicht einmal präsentieren. Als wäre das nicht schlimm genug, blieb Klostermann die pünktliche Heimreise vom Dubai-Urlaub verwehrt. Der Verteidiger war aufgrund eines grippalen Infekts flugunfähig und steckte mit Fieber und Schmerzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest.

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