BVB-Duelle vor dem Bundesliga-Restart in Frankfurt
Borussia Dortmund startet mit dem Knaller bei Eintracht Frankfurt in die zweite Hälfte der Bundesligasaison.
08.01.2026 | 20:59 Uhr
Sky Sport beleuchtet die Startelf-Duelle zum Spiel am Freitag und blickt über den Restart hinaus.
Von Patrick Berger, Jesco von Eichmann & Thorsten Mesch
Im Knaller am Flutlicht-Freitag (ab 20:30 Uhr LIVE auf Sky Sport) bei Eintracht Frankfurt muss BVB-Trainer Niko Kovac auf Ramy Bensebaini (noch beim Afrika-Cup für Algerien im Einsatz) verzichten. Chelsea-Leihgabe Aaron Anselmino ist noch nicht fit und Jobe Bellingham fehlt weiter wegen seiner Rotsperre.
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Bellingham in Frankfurt noch gesperrt
Im zentralen Mittelfeld wird daher Marcel Sabitzer beim Restart den Part neben Felix Nmecha spielen. Am Dienstag gegen Bremen ist Bellingham wieder spielberechtigt. Bisher hat der 20-Jährige noch nicht das eingelöst, was man sich von Judes Bruder erhofft hatte. Bei seinem bislang letzten Einsatz Mitte Dezember in Freiburg zeigte er ordentliche Ansätze, sah aber die Rote Karte.
Man darf gespannt sein, wer im weiteren Verlauf der Saison die Nase vorn haben wird.
Duelle in Abwehr, Außenbahn und Sturm
In der Abwehrkette sind Nico Schlotterbeck und Waldemar Anton gesetzt. Den dritten Platz machen Niklas Süle und Emre Can unter sich aus. Auch auf den Außenbahnen und im Sturm herrscht Konkurrenz.
Can vs. Süle
Kapitän Emre Can ist noch nicht ganz bei 100 Prozent, wie er kürzlich verriet. Muss Kovac weiterhin auf seinen Kapitän verzichten?
Er müsse "ehrlich gestehen, dass ich immer noch ein paar Probleme hatte und habe - immer noch", sagte Can im Interview mit Sky Sport und ergänzte: "Es ist schwer zu sagen, bei wie viel Prozent ich bin. (…) Es ist mühsam, aber jeder Tag, an dem ich schmerzfrei bin, ist schon ein guter Tag."
Die Fitness spricht für Süle
Süle hat im letzten Spiel des vergangenen Jahres beim 2:0 gegen Mönchengladbach ein richtig gutes Spiel über 90 Minuten gemacht. Der 30-Jährige hat gut trainiert und könnte wie am 19. Dezember gegen Gladbach in der Startelf stehen.
Die Fitness spricht im Duell der beiden gebürtigen Frankfurter für Süle, der in sein letztes halbes Jahr beim BVB geht und es noch einmal wissen will.
Couto vs. Ryerson
Auf der rechten Außenbahn liefern sich Yan Couto und Julian Ryerson ein spannendes Duell. Couto zeigte zuletzt gute Leistungen und steht in der Gunst des Trainers aktuell etwas weiter vorn.
Couto stand in der laufenden Saison achtmal in der Startelf und spielte fünfmal über 90 Minuten. Bei insgesamt 15 Einsätzen kam der Brasilianer auf zwei Tore und drei Vorlagen.
Ryerson, der in seinen 21 Pflichtspieleinsätzen 14-mal in der Startelf stand und fünf Tore vorbereitete, könnte von seiner etatmäßigen Position auf die linke Seite wechseln, wo der Norweger zuletzt beim 1:1 in Freiburg über 90 Minuten spielte.
Guirassy vs. Silva
Sein bislang letztes Bundesligator erzielte Serhou Guirassy am 31. Oktober beim 1:0 in Augsburg.
In der Champions League traf er Ende November beim 4:0 gegen den FC Villarreal doppelt, saß aber beim 2:2 gegen Bodö/Glimt ebenso zunächst nur auf der Bank wie beim Pokal-Aus gegen Leverkusen.
Guirassy will sich für Topklubs empfehlen
In der Bundesliga hatte Kovac bis zuletzt an seiner "Lebensversicherung" im Sturm festgehalten. Setzt Kovac auch in Frankfurt auf ihn und platzt beim Guineer endlich der Knoten?
Guirassy hat sich viel vorgenommen - auch um sein persönliches Ziel zu erreichen und im Sommer den Wechsel zu einem Topklub zu schaffen.
So könnte die Startelf des BVB aussehen:
Silva scharrt mit den Hufen
In Frankfurt wird Guirassy voraussichtlich beginnen, aber Silva scharrt mit den Hufen. Der 23-Jährige hatte nach seinem Wechsel aus Wolverhampton nach Dortmund mit Adduktorenproblemen und Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen.
In Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal stand er jeweils nur einmal in der Anfangsformation. In bisher 16 Pflichtspieleinsätzen stehen ein Tor und vier Vorlagen für den Portugiesen zu Buche, der sich mit guten Leistungen für einen Platz im WM-Kader seines Heimatlands empfehlen möchte.
Wechselgerüchten erteilte der Verein eine Absage. Man werde ihn "definitiv" nicht abgeben und sei weiterhin von seinem "großen Potenzial überzeugt", betonte Sportdirektor Sebastian Kehl.
Silva will weiter alles für den BVB geben. "Ich bin jetzt in meiner besten Form. Ich denke, das können die Leute sehen, wenn ich auf dem Platz stehe", sagte Silva im Interview mit BVB-TV. "Ich habe noch eine weite Reise vor mir. Die Fans können noch viele gute Dinge von mir in diesem Trikot erwarten", erklärte der Angreifer und versprach: "Wenn ich spiele, kann ich vieles geben und zeigen."
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