HSV bangt um Nicolai Remberg: Verdacht auf Kreuzbandverletzung nach Hoffenheim-Sieg
Der Hamburger SV muss nach dem 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim um Nicolai Remberg bangen. Beim HSV-Kapitän besteht der Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung.
10.10.2026 | 18:36 Uhr
Remberg verdrehte sich nach einem Zweikampf mit Hoffenheims Bambase Conte das rechte Knie. Trainer Merlin Polzin befürchtet eine schwere Verletzung.
Der Sieg des Hamburger SV gegen die TSG Hoffenheim (3:2) wird von einer womöglich schweren Verletzung überschattet. Nach 34 Minuten gab Nicolai Remberg das Signal an die Seitenlinie, dass er nicht mehr weiterspielen kann. Nach einem Zweikampf mit Hoffenheims Bambase Conte hatte sich der Kapitän des HSV sein rechtes Knie unglücklich verdreht.
"Bei Rambo (Remberg, Anm.d.Red.) sieht es absolut beschissen aus. Das ist definitiv ein Verdacht auf eine Kreuzbandverletzung", ging Hamburg-Coach Merlin Polzin bereits kurz nach Abpfiff von einer dramatischen Verletzung aus. "Wir müssen die genauen Untersuchungen abwarten, aber der erste Moment sieht jetzt so aus, dass es ihn ziemlich schwer erwischt hat."
Für den 26-Jährigen stellt dieser Vorfall ein Novum dar: Remberg verpasste in seiner Profi-Karriere noch kein einziges Spiel verletzungsbedingt - so verdiente sich der Mittelfeldmann den Spitznamen "Rambo". Nach dem Spiel war der Kapitän allerdings bereits auf Krücken zu sehen und könnte nun monatelang ausfallen. Für den HSV kommt Remberg bis jetzt auf 40 Einsätze, in denen er vier Treffer vorbereitete.
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