Jose Barcala gibt bei Lena Oberdorf Entwarnung und lobt ihre mentale Stärke
Lena Oberdorf wird dem FC Bayern in den kommenden Wochen fehlen. Nach der Reaktion ihres rechten Knies auf das Comeback gibt Trainer José Barcala jedoch vorsichtig Entwarnung. Der Coach hebt vor allem die mentale Stärke der Nationalspielerin hervor.
13.09.2026 | 13:33 Uhr
Der nächste Rückschlag für Lena Oberdorf sorgt beim FC Bayern nicht für Panik. Nach ihrem Comeback musste die Nationalspielerin erneut pausieren, weil das rechte Knie reagierte. Trainer José Barcala betont jedoch, dass solche Rückmeldungen nach der Vorgeschichte nicht ungewöhnlich seien und spricht von einem behutsamen weiteren Aufbau.
José Barcala, Trainer der Fußballerinnen des FC Bayern, hat nach dem erneuten Ausfall von Lena Oberdorf vorsichtige Entwarnung gegeben. Es sei eine "typische Reaktion nach zwei Kreuzbandrissen - also nichts, worüber wir uns große Sorgen machen müssen. Das ist natürlich ein bisschen enttäuschend für Lena, aber jetzt müssen wir einfach ruhig bleiben und ihr die Zeit geben, die sie braucht", sagte Barcala vor dem Bundesligaspiel der Doublesiegerinnen am Montag (18.00 Uhr) bei Bayer Leverkusen.
Oberdorf bleibt mental gefestigt
Die 24-Jährige müsse natürlich auch "akzeptieren, dass der Prozess nicht so schnell verläuft, wie wir es uns gewünscht hätten", führte Barcala weiter aus. Aber auch da sei Oberdorf "sehr erfahren. Man kann sich nicht vorstellen, wie mental stark Lena ist". Die Nationalspielerin habe bereits die Zeit nach ihrem zweiten Kreuzbandriss "mit großer Reife durchgestanden. Jetzt weiß sie, dass es kein großes Problem ist."
Oberdorf hatte sich nach zwei Kreuzbandrissen innerhalb von 15 Monaten zurückgekämpft. Nach ihrem Comeback vor gut zwei Wochen hatte das rechte Knie jedoch eine Reaktion gezeigt. Sie wird deshalb die kommenden Wochen verpassen.
So sieht der weitere Reha-Plan aus
Das erste Ziel sei nun, so Barcala, "die Flüssigkeit und die Entzündung im Knie zu reduzieren. Sobald das Knie bereit ist, Belastung aufzunehmen, werden wir mit individuellem Training beginnen und sie dann Schritt für Schritt wieder ins Mannschaftstraining integrieren."
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