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Jürgen Klopp nach Deutschland-Sieg gegen Serbien begeistert

Die deutsche Nationalmannschaft hat Serbien klar dominiert und Bundestrainer Jürgen Klopp begeistert. Nach dem Spiel lobte Klopp vor allem das Gegenpressing, die Intensität und die Spielfreude seines Teams.

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Bundestrainer Jürgen Klopp hat beim 2:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien von der ersten Sekunde an viel Spaß und sieht einen verdienten Sieg und eine gute Leistung seines Teams.

Auch die Spieler zeigten sich nach dem überzeugenden Auftritt hochzufrieden. Debütanten und Leistungsträger hoben vor allem die Energie und den Teamgeist hervor.

Jürgen Klopp war hellauf begeistert. Der erste Sieg seiner Amtszeit versetzte den neuen Bundestrainer geradezu in Euphorie. "Gegen den Ball war es herausragend, und mit Ball haben wir einfach wundervollen Fußball gespielt", sagte Klopp nach dem 2:0 (1:0) gegen Serbien in der Nations League in München im ZDF. "Ich bin echt happy."

Das "Gegenpressing", betonte Klopp, sei am Donnerstagabend "durch die Decke gegangen". Für den Bundestrainer ist es die Basis für alles andere: "Wir können uns alle Frechheiten leisten, wenn wir die Kugel zurückerobern. Und das war: Wow!" Besonders Florian Wirtz hob Klopp heraus: "Das war richtig toll."

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Jürgen Klopp kann aufatmen: Gegen Serbien zeigt die deutsche Auswahl eine ansehnliche Vorstellung und gewinnt souverän und verdient mit 2:0 gegen ungefährliche Serben. Die Tore erzielen Tom Bischof und Florian Wirtz.

"Das kommt in mein Archiv"

Diese Leistung seiner Mannschaft, sagte Klopp, müsse "nun die Baseline sein. Das kommt in mein Archiv, damit zeigen wir den Jungs, wie es gehen kann." Angetan war auch Per Mertesacker: "Ich habe Spieler gesehen, die mutig waren und etwas wollten", sagte der künftige DFB-Geschäftsführer in seinem letzten Einsatz als ZDF-Experte. "Solche auch unglamourösen Siege muss man auf dem Weg mitnehmen."

Weiter geht es am Sonntag in Thessaloniki mit der Revanche gegen Griechenland. Das Hinspiel hat Deutschland 0:1 verloren.

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Jürgen Klopp: "Alles hat mir gefallen. Die Anfangsphase, der Mittelteil, das Ende. Beim Gegenpressing sind wir durch die Decke gegangen. Wir können uns alle Freiheiten, alle Risiken leisten, wenn wir gemeinsam die Kugel zurückerobern. In unseren Pressingmomenten waren alle da. Die letzte Linie hat super nach vorne verteidigt. Gegen den Ball war es herausragend und mit dem Ball haben wir einfach wundervoll Fußball gespielt."

Tom Bischof: "Mir tun die Knie schon weh vom Rutschen, aber es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich glaube, das Stadion heute hat gebrannt. Die Unterstützung haben wir gespürt, es hat einfach Spaß gemacht. Wir waren von der ersten Minute an da, hatten viele Chancen, hätten auch ein, zwei Tore mehr machen können. Ich finde, Jürgen ist ein Trainer, der einen mitnimmt, der einen mitzieht. Und ich glaube, das sieht man daran, dass die Menschen alle ins Stadion kommen und den deutschen Fußball sehen wollen."

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Tom Bischof macht gegen Serbien ein starkes Spiel und sticht aus der deutschen Mannschaft hervor. Mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 belohnt sich der Mittelfeldspieler des FC Bayern obendrein.

Serge Gnabry: "Es war ein sehr schönes Erlebnis, ein Tag, auf den ich sehr stolz bin. Und wir haben uns mit dem Sieg belohnt, das macht den Tag noch ein bisschen süßer. Es ist wichtig, Siege einzufahren, die einem Selbstvertrauen geben. Klar ist es nicht zu erwarten, dass wir auf einmal Wahnsinnsspiele machen. Es ist ein Prozess und jeder Sieg hilft, diesen zu beschleunigen und wieder in die richtige Spur zu finden."

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Gegen Serbien steht Serge Gnabry in Halbzeit eins als Kapitän auf dem Platz. Für den Offensivakteur eine Ehre, seine Nation mit der Binde am Arm aufs Feld zu führen.

Florian Wirtz: "Es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Jeder Einzelne hat alles auf dem Platz gelassen. Wir sind dem Matchplan nachgegangen und haben fast alles richtig gemacht. (Als Kapitän auf den Platz zu kommen) ist etwas Besonders, das stand nicht auf meiner To-Do-Liste, aber es macht mich stolz. Die Spieler um mich herum haben es mir einfach gemacht. Wir hatten sehr viel Bewegung in der Mitte. Wir hatten alle Bock."

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Florian Wirtz zeigt gegen Serbien vor allem in der zweiten Halbzeit eine sehr ansprechende Leistung und krönt seinen Auftritt mit dem Tor zum entscheidenden 2:0.

Mika Baur: "Surreal ist es erstmal immer noch. Der Puls war hoch, aber auf dem Platz ging es. Die Mannschaft war von der ersten bis zur letzten Minute unglaublich. Gerade die Attribute, die wir besprochen haben, das Gegenpressing, das Ekligsein. Das war für alle heute ein Highlight, nicht nur mein Debüt."

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Mika Baur freut sich ungemein über sein Debüt für die Nationalmannschaft Deutschlands. Damit wird er zum 1000. Spieler, der seine Premiere für die deutsche Auswahl feiern darf.

Jonas Urbig: "Wir sind als Team aufgetreten und haben den Gegner von der ersten bis zur letzten Minute dominiert. Ich bin eigentlich relativ ruhig und entspannt vor dem Spiel gewesen. Währenddessen denkt man nicht so viel darüber nach, da geht es um die Leistung auf dem Platz und die Thematiken außenrum haben da keinen Platz."

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Jonas Urbig freut sich über die gute Leistung der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien und hebt vor allem seine FCB-Kollegen Tom Bischof und Aleks Pavlovic hervor.

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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