Julian Nagelsmann plant Stürmer-Überraschung für WM 2026
Allzu viele Plätze hat Julian Nagelsmann nicht mehr frei in seinem Kader für die bislang größte Weltmeisterschaft, die am 11. Juni mit dem Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika beginnt. Deutschland startet am 14. Juni (19 Uhr, deutscher Zeit) gegen Curacao.
25.03.2026 | 16:57 Uhr
Mitte Mai will Nagelsmann seinen vorläufigen WM-Kader benennen, der endgültige Kader wird maximal 26 Spieler umfassen. Aus deutscher Sicht stellt sich vor allem die Frage, welche Stürmer er mitnimmt.
Von Florian Plettenberg, Patrick Berger und Kerry Hau
Sofern beide fit sind, gelten Nick Woltemade und Kai Havertz als gesetzt. Mit Woltemade telefonierte Nagelsmann zuletzt und signalisierte ihm maximales Vertrauen, obwohl der 24-Jährige bei Newcastle United aktuell eine schwierige Phase durchlebt und seit Dezember auf ein Tor wartet.
Undav muss sich noch für WM empfehlen
Auch Havertz gehört zu den Spielern, die Nagelsmann besonders schätzt. Der 26-Jährige kann sowohl im Sturm als auch auf der Zehn spielen und gibt der Offensive Flexibilität. Nach monatelanger Knieverletzung stand er zuletzt wieder für Arsenal auf dem Platz und traf zweimal in der Champions League.
Deniz Undav will sich sein WM-Ticket mit starken Leistungen in den Testspielen in der Schweiz und gegen Ghana sichern. Mit 23 Toren und 13 Assists spielt er beim VfB Stuttgart die beste Saison seiner Karriere. Dennoch ist seine Rolle unter Nagelsmann weniger klar als im Verein, da sich das Spiel der Nationalmannschaft vom Stuttgarter Stil unterscheidet.
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Füllkrug und Kleindienst mit WM-Chancen
Überraschend plant Nagelsmann nach Informationen von Sky Sport zudem Niclas Füllkrug oder Tim Kleindienst zu nominieren und beiden bis zuletzt eine WM-Chance offenzuhalten. Grund dafür ist ihre Mentalität, Kopfballstärke und ihre Rolle als klassische Stoßstürmer, die besonders in Schlussphasen wichtig sein können. Vorteil Füllkrug: seine Turniererfahrung.
Füllkrug ist zudem fit, spielt bei Milan aber nur selten von Beginn an und traf seit seinem Wechsel im Januar bislang nur einmal. Kleindienst fällt nach einer Knie-OP noch aus, bleibt für Nagelsmann dennoch eine Überraschungsoption. Mit beiden Routiniers hat der Bundestrainer zuletzt telefoniert.
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Tresoldi und Burkardt mit schlechten Karten
Wie schon bei der EM 2024 könnten erneut vier Mittelstürmer im Kader stehen. Damals nominierte Nagelsmann Füllkrug, Undav, Havertz und Thomas Müller, zudem konnte auch Maximilian Beier vorne spielen.
Kaum Chancen haben derzeit Nicolo Tresoldi trotz starker Saison bei Club Brügge sowie Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt.
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