Noch vor der Partie gegen den FC Bayern äußerte sich Trainer Dieter Hecking öffentlich, dass die Saison für den Kapitän der Fohlenelf erst nach der Länderspielpause richtig losgeht.
162 Tage nach seinem Syndesmosebandriss steht Stindl überraschend in der Startelf der Fohlen. Mit Erfolg: Am vergangenen Spieltag ackerte der 30-Jährige als hängende Spitze im Mittelfeld und leitete den Führungstreffer ein. Um dem Comeback die Krone aufzusetzen, trug er sich in der 16. Minute in die Torschützenliste ein.
Nach einem unkonzentrierten, kurzen Abstoß von Neuer, klaut Jonas Hofmann Thiago den Ball und legt auf Stindl ab. Der legt sich das Spielgerät auf den starken rechten Fuß und schließt trocken ins kurze Eck ab.
Der letzte Spieltag hat bewiesen, dass Gladbach nicht nur ohne Lars Stindl kann, sondern auch mit. Als Kapitän wird der Nationalspieler eine tragende Rolle in der Mannschaft spielen. Bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison erzielte er direkt 175 Punkte. Selbstredend ist der Marktwert aktuell am steigen, was auch über die Länderspielpause nicht abflachen wird.
Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Stindl auch ohne Torbeteiligungen im dreistelligen Punktebereich landen kann. Wenn man also die Chance hat, Stindl auf dem Transfermarkt zu ergattern, dann sollte man das schleunigst tun. Enttäuscht hat er seine Manager bisher noch nie.