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Klinsmann-Berater: Beim VfB "wird er immer ans Telefon gehen"

Rückkehr nach Stuttgart?

Sport-Informations-Dienst (SID)

19.07.2019 | 20:44 Uhr

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VfB Stuttgart: Das wären mögliche Kandidaten für den Posten des Präsidenten.

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann kann sich eine Rückkehr als starker Mann zum Zweitligisten VfB Stuttgart offenbar vorstellen.

"Der VfB ist ein besonderer Verein für ihn", sagte Klinsmanns Berater Roland Eitel dem SID, "wenn ihn jemand vom VfB anruft - egal aus welchem Grund - wird er immer ans Telefon gehen. Wie in der Vergangenheit auch."

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VfB Stuttgart: Präsident Wolfgang Dietrich tritt mit sofortiger Wirkung zurück

Klinsmann wird beim Bundesliga-Absteiger nach dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Dietrich als neuer Boss gehandelt. Vorstellbar scheint für den 54-Jährigen die Rolle als Vorstandsvorsitzender, die bei den Schwaben neu geschaffen werden soll. Am Montag war Klinsmann sogar vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann ins Spiel gebracht worden.

Klinsmann kann sich Rückkehr vorstellen

Der in den USA lebende Klinsmann hatte im vergangenen November geäußert, dass "mein Herz noch immer für den VfB schlägt" und es ihn "mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurück zieht". Er sei "für alles offen" und könne sich "auch eine Rückkehr nach Deutschland vorstellen". Eitel sagte dazu: "An der Lebenssituation von Jürgen hat sich seither nichts geändert."

Für den VfB war Klinsmann als Profi von 1984 bis 1989 aktiv, zuletzt bekleidete er den Posten des amerikanischen Nationaltrainers (bis November 2016).

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Wahl des neuen VfB-Präsidenten am 15. Dezember

Derweil hat Vizepräsident Bernd Gaiser die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich an der Spitze des Aufsichtsrats übernommen. Das Gremium wählte den selbstständigen Unternehmensberater (58) bis zur Wahl eines neuen Präsidenten bei der für den 15. Dezember angesetzten außerordentlichen Mitgliederversammlung an seine Spitze.

Der sechsköpfige Aufsichtsrat ist damit weiterhin handlungsfähig. Der Präsidialausschuss des Gremiums besteht künftig aus Gaiser, Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth und dem ehemaligen VfB-Profi Hermann Ohlicher.

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Dietrichs frei gewordenen Platz im Präsidium nimmt interimsweise Hans H. Pfeifer ein, der bisher Mitglied im Vereinsbeirat war. Das beschloss der Beirat auf einer Sondersitzung. Die Geschäfte werden bis zur Mitgliederversammlung damit von den Vizepräsidenten Gaiser und Pfeifer geführt.

Bewerbungen für das Präsidentenamt können bis 15. September eingereicht werden, gleichzeitig wird der Vereinsbeirat geeignete Kandidaten suchen und den Mitgliedern gegebenenfalls zur Wahl vorschlagen. Auch, ob der neue Präsident haupt-, neben- oder ehrenamtlich tätig sein wird, wird noch entschieden.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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