Markus Krösche vermiedet nach Spiel von Eintracht Frankfurt in Bremen Bekenntnis zu Trainer Dino Toppmöller
In Bremen rettet Eintracht Frankfurt in letzter Sekunde ein Remis. Die Krise der Adler spitzt sich weiter zu. Für Trainer Dino Toppmöller wird es nun eng.
16.01.2026 | 23:41 Uhr
Wahnsinn an der Weser! Nach dem Fast-Fiasko gegen Werder Bremen macht SGE-Sportvorstand Markus Krösche deutlich, wie eng es nun für Eintracht Trainer Dino Toppmöller wird.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat nach dem 3:3 bei Werder Bremen ein klares Bekenntnis zu Trainer Dino Toppmöller vermieden. "Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen und sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen", sagte Krösche auf die Frage nach der Zukunft von Toppmöller.
Frankfurt hat bereits 39 Gegentore kassiert, so viele wie keine andere Mannschaft der Liga. "Es ist wichtig, dass wir die Dinge jetzt mal besprechen, denn es sind immer wieder die gleichen Fehler. So können wir nicht weitermachen, so können wir nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt und wir haben einen Anspruch an uns selber, wie wir Fußball spielen wollen", sagte Krösche.
Die Eintracht, die am Mittwoch in der Champions League auf Qarabag Agdam trifft, hatte in Bremen zwei Führungen aus der Hand gegeben und am Ende nur mit Glück zumindest den Punkt gerettet. "Das war heute nicht das, wie wir unsere Mannschaft und wie wir Eintracht Frankfurt repräsentieren wollen", sagte Krösche.
Auch Toppmöller äußert sich
Toppmöller reagierte auf die Frage, ob Krösches Aussagen ein Wendepunkt für ihn sei, ausweichend. "Das Gefühl habe ich nicht. Aber am Ende geht es jetzt auch nicht darum, was ich für ein Gefühl habe. Ich glaube, dass wir alle nicht zufrieden sind mit der Punktausbeute, die wir haben und einfach auch anhand der Anzahl der Gegentore. Es ist schon ein sehr leidiges Thema. Natürlich bin ich da in allererster Linie in der Verantwortung, das ist doch klar", sagte er auf der Pressekonferenz.
Allein im Kalenderjahr 2026 hat die Eintracht in Spielen gegen Borussia Dortmund (3:3), Eintracht Frankfurt (2:3) und nun Bremen neun Gegentore kassiert. "Das geht nicht, so kann man das nicht verteidigen. Wir schießen heute im Auswärtsspiel wieder drei Tore. Und das sollte definitiv reichen um dann auch ein Fußballspiel zu gewinnen", hatte der Coach zuvor schon am Mikrofon von Sky Sport gesagt.
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