Matthias Sammer erwartet in Zukunft starke Leistungen von Maximilian Beier in der Nationalmannschaft
Maximilian Beier fehlt bei den DFB-Testspielen in der Schweiz und gegen Ghana. Matthias Sammer prophezeit dem BVB-Star dennoch eine große Zukunft in der Nationalmannschaft.
24.03.2026 | 23:51 Uhr
Für den ersten DFB-Kader des WM-Jahres 2026 wurde er nicht berücksichtigt: Die Nicht-Nominierung von Beier sorgte bei mehreren Experten für Unverständnis.
An vorderster Front war es Niko Kovac, der Julian Nagelsmann für diese Entscheidung kritisierte. "Ich persönlich hätte ihn mitgenommen, aber ich bin nicht der Bundestrainer", sagte Kovac nach dem 3:2 (0:2) des BVB am Samstag gegen den Hamburger SV. "Ich denke, es gibt viele, viele Gründe. Sehr viel mehr Gründe als nicht. Aber der Bundestrainer entscheidet". Auch Roman Weidenfeller vermisst den BVB-Star im neusten Nagelsmann-Kader.
Der Bundestrainer erklärte seine Entscheidung für Kevin Schade und gegen Beier damit, dass er dem Brentford-Angreifer eine Chance bieten wolle. Beier stehe genauso wie Teamkollege Karim Adeyemi bei Dortmund deutlich häufiger im Rampenlicht.
Sammer von Beier überzeugt
Für Matthias Sammer ist die Nicht-Nominierung des 23-Jährigen höchstens ein kleiner Rückschlag. Der Europameister von 1996 prophezeit Beier nämlich eine große Zukunft im Trikot der Nationalmannschaft - sogar schon bei der WM in Nordamerika diesen Sommer: "Ich bin der Meinung, dass Maxi sich früher oder später durchsetzen wird. Wann früher oder spät ist, ist klar mit Blick auf die WM, weil er in Dortmund in jedem Spiel sein Herz auf den Platz legt", erklärte er bei "Sammer und Basile - der Hagedorn-Talk".
"Es ist wirklich Wahnsinn, wie der Junge arbeitet, wie er fightet. Ich spreche viel mit Niko (Kovac; Anm. d. Red.), ich weiß auch um seine Wertschätzung.", erklärte Sammer weiter. Die Wahl des Bundestrainers möchte er erstmal nicht kritisieren: "Ich versuche, Zusammenhänge zu sehen und Entscheidungen nicht immer einfach zu kommentieren. Maxi wird sich früher oder später durchsetzen, hoffentlich so schnell wie möglich".
Dass Beier auch Nagelsmann noch von sich überzeugen kann, sei auch für das Mannschaftsgefüge des DFB-Teams wichtig: "Ein Trainer muss neben der Nominierung darauf achten, dass alles rundherum stimmt, der Geist, die Art und Weise, wie er Fußball spielen will. Und dann kommt mein berühmter Satz: 'Warten wir es doch einfach mal ab'."
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