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Messi News: Superstar verkündet seinen Verbleib beim FC Barcelona

Transfer-Saga beendet! Messi bleibt bei Barca und rechnet ab

Sport-Informations-Dienst (SID)

05.09.2020 | 09:14 Uhr

5:15
In diesem Video geht es darum, dass Lionel Messi beim FC Barcelona bleibt. (Länge: 5:15 Minuten)

Lionel Messi bleibt beim FC Barcelona - allerdings mit einer Generalabrechnung, die den Verein zutiefst erschüttern wird.

Lionel Messi lieferte ganz großes Drama. Seine weinende Familie habe ihn verzweifelt davon abhalten wollen, seine Lebensliebe FC Barcelona zu verlassen - und am Ende wurde der Fußball-Weltstar trotz aller Wut auf den Präsidenten Josep Maria Bartomeu weich. Messi bleibt, scheinbar ist also alles, wie es vorher war - und doch gar nichts. Denn er legte eine Generalabrechnung vor, die den gigantischen Klub zutiefst erschüttert.

ZUM DURCHKLICKEN: Messis Ära beim FC Barcelona in Zahlen

  1. Messi
    Image: Lionel Messi spielt seit 20 Jahren für den FC Barcelona. 2000 wechselt er als 13-Jähriger zu den Katalanen, 2005 feiert er schließlich sein Profi-Debüt in den Farben der Blaugrana.  © Imago
  2. 2014/2015: Lionel Messi (FC Barcelona) 10 Tore
    Image: Insgesamt macht der Argentinier 731 Pflichtspiele für Barca und erzielt dabei 634 Tore. © Getty
  3. Tore
    Image: Kein Wunder, dass Messi regelmäßig an der Spitze der Torjägerliste auftaucht. Sieben Mal wird er Torschützenkönig in Spanien - in der Saison 11/12 mit sagenhaften 50 Toren! © Getty
  4. La Liga
    Image: Messis Titelsammlung sucht seinesgleichen. Zehnmal gewinnt er mit Barcelona die spanische Meisterschaft (04/05, 05/06, 08/09, 09/10, 10/11, 12/13, 14/15, 15/16, 17/18, 18/19) ... © Getty
  5. Copa del Rey
    Image: ... und sechsmal die Copa del Rey (08/09, 11/12, 14/15, 15/16, 16/17, 17/18). © Getty
  6. Champions League
    Image: Die nationalen Erfolge werden mit vier Champions-League-Triumphen (05/06, 08/09, 10/11, 14/15) veredelt. Messi ist zudem sechsmal der erfolgreichste Torjäger in der Königsklasse (08/09, 09/10, 10/11, 11/12, 14/15, 18/19). © Getty
  7. Ballon d’Or (6x): 2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019
    Image: Auch auf persönlicher Ebene läuft es beim ''Kleinen Floh''. Sechsmal wird er von der französischen Fußball-Fachzeitschrift France Football mit den Ballon d'Or geehrt (2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019). © Getty
  8. Weltfußballer
    Image: Genauso oft erhält er die Auszeichnung zum FIFA-Weltfußballer des Jahres (2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019). © Getty

"Ich war nicht glücklich und wollte gehen. Aber das wurde mir nicht erlaubt, also bleibe ich, um eine rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Ich will keinen Krieg vor Gericht, das würde ich niemals tun", teilte Messi am Freitag dem Portal Goal mit: "Barca ist der Klub meines Lebens."

Messi kritisiert Bartomeu deutlich

Die Barca-Ikone hatte nach dem 2:8-Debakel in der Champions League gegen Bayern München das Ende ihrer Ära bei Blaugrana verkündet. "Ich sagte dem Klub, inklusive des Präsidenten, dass ich gehen wollte. Ich hatte ihm das schon das ganze Jahr lang gesagt. Ich glaubte, dass es Zeit sei, zu gehen. Dass der Verein mehr junge Spieler braucht, neue Spieler", so Messi.

Zuhause sei daraufhin ein "Drama" ausgebrochen: "Die ganze Familie begann zu weinen, meine Kinder wollten nicht weg aus Barcelona und auch nicht die Schule wechseln müssen."

2:57
Dieses Video zeigt Tore von Lionel Messis in der Champions League. (Länge: 2:57 Minuten)

Anschließend gab er einen Einblick in seine Gefühlswelt und kritisierte den Vereinspräsidenten deutlich: "Ich dachte, meine Zeit in Barcelona sei vorbei. Das tat mir sehr leid, weil ich immer gesagt habe, dass ich meine Karriere hier beenden will. Es war ein sehr schwieriges Jahr, ich litt viel - im Training, in den Spielen, in der Kabine. [...] Das Ergebnis gegen Bayern war nicht der alleinige Auslöser, nein. Ich hatte schon sehr lange darüber nachgedacht. Und der Präsident hat mir immer versichert, dass ich am Ende der Saison entscheiden könne, ob ich gehen oder bleiben will. Am Ende hat er sein Wort nicht gehalten."

Messi pochte auf ablösefreien Wechsel

Der sechsmalige Weltfußballer hatte auf einen ablösefreien Transfer gepocht, Barca dagegen auf der festgeschriebenen Ablöse von 700 Millionen Euro beharrt. "Und das ist unmöglich", sagte Messi.

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Eine schwierige juristische Auseinandersetzung drohte. Am Mittwoch hatte es deshalb ein Treffen zwischen Messis Vater Jorge und Barca-Präsident Josep Bartomeu gegeben, um in der verzwickten Lage zu deeskalieren. Danach gab es bereits erste Signale für ein Umdenken bei Messi. Am Donnerstag ist dann bei einem Familiengipfel in Messis Anwesen in Castelldefels die Entscheidung gefallen.

Messi boykottierte das Training

Bislang boykottierte der Argentinier das Training von Barca unter dem neuen Trainer Ronald Koeman. Auch einen Corona-Test am Wochenende hatte der eigenwillige Superstar geflissentlich ignoriert. Messi hätte wegen seiner Verweigerungshaltung eine Vertragsstrafe gedroht. In spanischen Medien wurde über 25 Prozent seines Monatsgehalts spekuliert, dies seien angeblich 850.000 Euro. Messis Jahresgehalt bei Barca würde demnach 40,8 Millionen betragen.

3:38
Dieses Video zeigt ein Portrait von Lionel Messi. (Länge: 3:38 Minuten)

Unter den möglichen Abnehmern galt Manchester City mit Messis Ex-Coach Pep Guardiola als Favorit. Ein Paket über 500 Millionen Euro für fünf Jahre sollte einen Wechsel auf die Insel schmackhaft machen. Auch der Champions-League-Finalist Paris St. Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel und finanzkräftiger Unterstützung aus Katar wurde häufiger genannt.

All das ist Makulatur: Messi wird zumindest noch eine 17. Profi-Saison in Barcelona spielen. Womöglich seine letzte. Die Fans werden ihm weiterhin zu Füßen liegen - und Josep Maria Bartomeu sehr wahrscheinlich bei nächster Gelegenheit aus ihrer Stadt jagen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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