Mit Vorsicht in Zweikämpfe? Kramer: Dann kracht's 100-prozentig wieder

Gladbacher im Exklusiv-Interview

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Gebrochene Nase oder gebrochener Fuß, Herr Kramer?

Christoph Kramer und der Kopf - eine Verbindung, die sich wie ein Roter Faden durch die Verletzungshistorie des Weltmeisters zieht. Im exklusiven Interview mit Sky Sport spricht der Gladbacher über seinen WM-Traum und verrät, wie es ihm nach seiner erneuten Kopfverletzung geht.

Ihm gehe es gut, versichert Kramer bei Sky. Pünktlich zum bwin-Topspiel gegen den FC Schalke 04 (live ab 17:30 Uhr auf Sky) meldet er sich wieder fit. Das Thema Kopfverletzung sei für ihn "gar nicht so sensibel, wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Es ist eine Verletzung, die wie jede andere auch mit Vorsicht zu genießen ist."

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Gebrochene Nase oder gebrochener Fuß?

Auf die Frage, ob der Weltmeister lieber eine gebrochene Nase oder einen gebrochenen Fuß hätte, ist sich Kramer sicher: "Da würde ich die gebrochene Nase nehmen", meint der defensive Mittelfeldspieler. "Im Gesicht sieht es halt immer sehr schlimm aus und da ist der Schrecken sehr groß." Lediglich beim Essen hätte er dabei Schmerzen, aber das sei kein Problem für ihn.

Den 2:1-Heimsieg gegen den FC Bayern hatte der Gladbacher teuer bezahlt: Kramer musste bereits in der 10. Minute ausgewechselt werden, nachdem er von seinem Teamkollegen Jannik Vestergaard umgerannt wurde. Dabei zog sich der 26-Jährige eine Schädelprellung zu.

Im WM-Finale 2014 gegen Argentinien war Kramer mit Ezequiel Garay zusammengerasselt, hatte dabei eine Gehirnerschütterung erlitten.

"Zeitlupen sahen übel aus"

In Zukunft vorsichtig in die Zweikämpfe zu gehen, daran denkt Kramer mit Sicherheit nicht: "Wir wissen alle, dass wenn ich jetzt mit großer Vorsicht in Zweikampf-Duelle gehen würde, dann wird's 100-prozentig nach zehn Minuten wieder krachen."

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Mit Vorsicht in Zweikämpfe? Kramer: Dann kracht's 100-prozentig wieder

Ein Zusammenprall mit Mit- und Gegenspieler sei zweimal in seinem Leben passiert. Aber das mache der Weltmeister jetzt nicht zu seinem Thema: "Das sah jeweils echt übel aus in der Zeitlupe. Aber was soll ich machen? Wenn ich jetzt mit Angst in die Duelle gehe, dann tue ich sicher keinem einen Gefallen - am wenigsten mir", beteuert Kramer.

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Traum von WM noch nicht begraben

Auch seine Hoffnungen auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr hat der 26-Jährige noch nicht endgültig begraben: "Wir haben gefühlt 120 Leute, die auf den Zug für die WM 2018 in Russland aufspringen können. Und ich bin auch einer davon", sagt Kramer.

Letztendlich entscheide die Leistung auf dem Platz, dazu gehöre auch ein wenig Glück. "Dass ich mir zutrauen würde, auch in Russland zu spielen, das ist auf jeden Fall klar", so der Weltmeister und hat dabei volles Vertrauen in Bundestrainer Joachim Löw: "Er wird die richtigen 23 Leute mitnehmen."