Mohamed Ali Zoma in Italiens Nationalmannschaft: Nürnberg-Stürmer erstmals für die Squadra Azzurra nominiert
Mohamed Ali Zoma ist erstmals für die italienische Nationalmannschaft nominiert worden. Der Stürmer des 1. FC Nürnberg gehört zum Aufgebot von Roberto Mancini für die Nations-League-Spiele im September.
18.09.2026 | 19:39 Uhr
Für Mohamed Ali Zoma folgt auf den Durchbruch in der 2. Bundesliga der nächste Karriereschritt. Der 22-Jährige gehört zu den neun Neulingen im Kader der Squadra Azzurra.
Aus der 2. Bundesliga in die Squadra Azzurra: Shootingstar Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg ist erstmals in die italienische Nationalmannschaft berufen worden. Der 22 Jahre alte Stürmer der Franken gehört zum 34-köpfigen Aufgebot, mit dem Rückkehrer Roberto Mancini in seine zweite Amtszeit startet.
"Da ich in Italien geboren bin und dort auch mit dem Fußballspielen angefangen habe, geht für mich nun ein Kindheitstraum in Erfüllung. Es ist eine große Ehre für mich, Italien als Nationalspieler vertreten zu dürfen, und ich bin sehr dankbar für diese Chance. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen beim FCN bedanken, die mir dabei geholfen haben, diesen Schritt zu erreichen. Hoffentlich kann ich bereits morgen im Spiel gegen den KSC etwas davon zurückgeben", freut sich Zoma über die Nominierung.
Auch BVB-Youngster Inacio für Italien nominiert
Im Kader für die schweren Nations-League-Spiele ab der kommenden Woche gegen Belgien, zweimal die Türkei und in Frankreich ist Zoma einer von neun Neulingen. Der Marktwert des umworbenen Angreifers dürfte damit weiter steigen. Nominiert wurde auch der Dortmunder Samuele Inacio, der im Juni debütiert hatte.
Damals hatte Interimstrainer Silvio Baldini eine ganz junge Mannschaft für die Freundschaftsspiele gegen Luxemburg und Griechenland nominiert. Von den Stars, die zuvor die WM-Endrunde zum dritten Mal in Folge verpasst hatten, war nur Torhüter Gianluigi Donnarumma dabei.
Donnarumma (Manchester City) ist als Kapitän auch beim Neuaufbau unter Mancini, der in seiner ersten Amtszeit von 2018 bis 2023 Europameister 2021 geworden war, eine zentrale Figur. Anders als bei den Juni-Tests fehlen der Dortmunder Filippo Mane und Gladbachs Fabio Chiarodia nun im Aufgebot.
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