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Nach tödlichem Zusammenprall: Torwart Owono meldet sich zu Wort

Nach dem tragischen Tod von Jesus de Miguel hat sich Andorra-Torhüter Jesus Owono erstmals öffentlich geäußert.

Jesus Owono vom FC Andorra.
Image: Jesus Owono vom FC Andorra.  © DPA pa

Der 25-Jährige zeigte sich tief erschüttert über die Ereignisse und sprach von einer Last, die ihn sein Leben lang begleiten werde. Gleichzeitig laufen Ermittlungen zu dem folgenschweren Zusammenprall.

Es war eine erschütternde Nachricht die am Dienstag veröffentlicht wurde. Jesus de Miguel vom CD Teneriffa verstarb am Morgen an den Folgen des schweren Zusammenpralls mit Andorra-Torwart Jesus Owono. Inzwischen wurden sogar Ermittlungen aufgenommen. Jetzt hat sich der Torwart erstmals zu Wort gemeldet.

Am Mittwochmorgen schrieb der 25-Jährige über Instagram: "Ich bin zutiefst erschüttert darüber, was gestern auf dem Spielfeld geschehen ist. Was eigentlich nur ein weiteres Fußballspiel hätte sein sollen, entwickelte sich zu einer Tragödie, die mich mein ganzes Leben lang begleiten wird." Es war nie seine Absicht, jemandem zu schaden. "Es war ein schrecklicher Unfall - etwas, das ich von ganzem Herzen gerne ungeschehen machen würde. Mein tiefstes Mitgefühl gilt der Familie, seinen Freunden, seinen Kollegen und allen, die ihn geliebt haben."

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Owono schließt Instagram-Profil

Weiter schreibt der Torwart, Fußball bedeute ihm alles, "doch kein Spiel, kein Sieg und keine Rivalität sind jemals ein Menschenleben wert. Es tut mir unendlich leid. Ich werde diese Last für immer in mir tragen. Ruhe in Frieden."

Neben Anfeindungen im Internet soll Owono bereits auf dem Platz von den Rängen als "Mörder" beschimpft worden sein. Seinen Instagram-Account hat der 25-Jährige inzwischen geschlossen. Laut Medienberichten möchte er privat mit der Familie in Kontakt treten und sich entschuldigen.

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