Nick Woltemade bei Juventus: Spalletti setzt weiter auf Kolo Muani

Nick Woltemade hat sein Debüt für Juventus gegeben, muss sich aber vorerst mit der Jokerrolle begnügen. Trainer Luciano Spalletti bekannte sich nach dem 1:1 gegen die AC Mailand erneut klar zu Randal Kolo Muani.

Nick Woltemade
Image: Nick Woltemade feierte gegen Milan sein Debüt für Juve.  © Imago

Der deutsche Nationalspieler sammelte bei Juventus seine ersten Minuten. Trotz eines positiven Einstands bleibt Kolo Muani die erste Wahl im Sturmzentrum.

Nick Woltemade muss sich beim italienischen Rekordmeister wohl vorerst mit der Jokerrolle begnügen. Trainer Luciano Spalletti fand nach dem Debüt des Neuzugangs im Topspiel gegen die AC Mailand (1:1) zwar Lob für den Nationalspieler, setzt im Sturmzentrum aber weiter auf den Franzosen Randal Kolo Muani.

"Woltemade? Nick hat die entsprechende Statur; er ist stark im Kopfballspiel", sagte Spalletti über den früheren Stuttgarter, ehe er sich seinem Neuner Kolo Muani zuwandte, der auch im dritten Saisonspiel ohne Tor geblieben war. "Ich bin auf diesen Zug aufgesprungen - ich setze voll auf Kolo Muani und bleibe bis zum Saisonende dabei. Und am Ende der Saison werden wir dann sehen, wo dieser Zug angekommen ist."

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Woltemade löst Gerangel aus

Woltemade war in der 75. Minute kurz nach dem Gegentor durch Alphadjo Cissé (68.) eingewechselt worden. Er holte den Freistoß heraus, der zum Ausgleich durch Federico Gatti (90.+2) führte. Nach dem Schlusspfiff löste ein Gerangel zwischen dem Deutschen und Milans Strahinja Pavlovic eine Rudelbildung aus, die aber schnell wieder aufgelöst wurde.

Spalletti war mit der Moral seiner Elf zufrieden, äußerte sich aber kritisch zur Offensivleistung. "Uns fehlten die richtigen Entscheidungen beim Abschluss oder beim entscheidenden Pass in die Tiefe. Wir müssen unser Aufbauspiel bei Ballbesitz verbessern", sagte er.

Grund zur Beunruhigung sah der Coach nach immerhin sieben Punkten aus den drei Auftaktspielen aber nicht. "Wir hatten Milan als Gegner - eine großartige Mannschaft. Wir können ebenfalls eine solche werden, das haben wir heute gezeigt; ich bin zuversichtlich und spreche der Mannschaft ein Kompliment für ihre Leistung aus."

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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