Real Madrid und die UEFA nähern sich im Super-League-Streit

Der Streit um die Super League zwischen dem spanischen Rekordmeister Real Madrid und der Europäischen Fußball-Union (UEFA) nähert sich vorerst dem Ende.

Aleksander Ceferin und die UEFA haben sich mit Real Madrid auf eine "Grundsatzvereinbarung" geeinigt.
Image: Aleksander Ceferin und die UEFA haben sich mit Real Madrid auf eine "Grundsatzvereinbarung" geeinigt.  © DPA pa

Wie die UEFA nach einer Sitzung des Exekutivkomitees am Mittwoch in Brüssel mitteilte, habe sie sich mit den Madrilenen sowie der Vereinigung European Football Clubs (EFC) auf eine "Grundsatzvereinbarung zum Wohle des europäischen Klubfußballs" geeinigt.

Details nannte die UEFA dabei allerdings keine.

Die Vereinbarung solle "auch dazu dienen, die rechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit der European Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt und angewendet werden". Real hatte gemeinsam mit dem Super-League-Promoter A22 zuletzt von der UEFA Schadenersatz in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro gefordert. Der Vorwurf: Der europäische Verband habe seine "marktbeherrschende Stellung missbraucht", um die Einführung der vieldiskutierten Superliga im Jahr 2021 zu verhindern.

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"Grundsatz der sportlichen Leistung"

Die Vereinbarung sei "nach monatelangen Gesprächen" getroffen worden und solle "den Grundsatz der sportlichen Leistung" unterstreichen sowie "den Schwerpunkt auf die langfristige Nachhaltigkeit der Klubs und die Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie" legen, hieß es in der UEFA-Mitteilung.

Unter dem Vorsitz von Reals Präsident Florentino Pérez waren zwölf Vereine 2021 vorgeprescht und hatten die "Super League" als eigenen Elitewettbewerb gegründet, wenig später aber zurückgezogen. Auch wenn mehrere frühere Mitinitiatoren wie der FC Barcelona oder der FC Chelsea bereits ausgestiegen sind, hatte das Unternehmen hinter dem Projekt die Pläne 2024 reformiert. Die fortan als "Unify League" beworbene Liga sollte besser mit den bereits bestehenden Wettbewerben vereinbar sein und strebt langfristig eine Genehmigung der UEFA an.

SID

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