So steht der DFB-Boss zum verkürzten Transferfenster

Grindel für umfassende Reform

DFB-Präsident ist zuversichtlich, dass einige Problemfans aus dem Verkehr gezogen und bestraft werden können.
Image: Der DFB-Präsident kann sich ein verkürztes Transferfenster vorstellen.  © Getty

DFB-Präsident Reinhard Grindel setzt bei einer Reform des Transfersystems auf Lösungen mit möglichst vielen Ligen.

Beim Bestreben, das Transferfenster vor Saisonstart zu schließen, sei die englische Premier League "vorgeprescht, und es gibt in der Bundesliga eine Bereitschaft, das zu unterstützen. Insofern will ich mich in der UEFA gerne dafür stark machen", sagte der Vizepräsident der Europäischen Fußball-Union der dpa am Mittwoch in Nyon.

Gleichzeitig betonte er, dass eine Abstimmung mit dem Verband europäischer Fußball-Profiligen EPFL und der Europäischen Club-Vereinigung ECA wichtig sei.

Alle weiteren angedachten Maßnahmen müssten darauf geprüft werden, ob es für den Fußball überhaupt Handlungsmöglichkeiten gebe.

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Image: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat zahlreiche Reformvorschläge.  © DPA pa

"Es sind beispielsweise die EU-Regeln des freien Binnenmarkts zu beachten. Es gibt unterschiedliche Interessen zwischen größeren und kleineren Clubs sowie größeren und kleineren Verbänden, zumindest schnelle Lösungen sind deshalb schwierig", sagte Grindel. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte unter anderem eine Gehaltsobergrenze und eine Luxussteuer ins Spiel gebracht.