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Thomas Tuchel will auch bei CL-Aus Bayern-Trainer bleiben

Auch bei CL-K.o.! Tuchel will Bayern-Trainer bleiben

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Das Spiel gegen Lazio Rom könnte trotz Vereinbarung über eine Trennung im Sommer bei einer Niederlage bereits das vorzeitige Aus für Trainer Thomas Tuchel bedeuten. Der gibt sich derweil aber kämpferisch.

Das für den FC Bayern immens wichtige Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Lazio Rom kann auch für Trainer Thomas Tuchel zum Endspiel werden. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärte er, dass er auch bei einem Aus weiter Bayern-Coach bleiben möchte.

"Nicht von meiner Seite. Für andere kann ich nicht sprechen", so Bayern-Trainer Thomas Tuchel auf die Sky Nachfrage von Torben Hoffmann, ob er sich vorstellen könne, dass die von den FCB-Bossen erklärte Absicht, mit ihm bis zum Saisonende weitermachen zu wollen, im Falle eines frühzeitigen Ausscheidens in der Champions League noch einmal überdacht werden könnte. "Ich weiß, was wir vereinbart haben und das haben wir auch kommuniziert."

Der 50-Jährige gab sich vor dem Rückspiel in der heimischen Allianz Arena gegen Lazio Rom kämpferisch: "Es kann sich jeder sicher sein, dass niemand mehr Ehrgeiz hat, das Spiel zu gewinnen als ich."

"Für mich persönlich", sagte er vor dem "Endspiel", sei die Situation "sehr wichtig". Er könne "nicht gut mit Niederlagen umgehen", aber jedes Spiel sei auch "eine Lehrstunde" für ihn. Vor allem sei es bedeutsam, positiv zu bleiben: "Ich werde daran wachsen", betonte er.

Es sei "nur Fußball", ergänzte Tuchel, zugleich aber "meine größte Leidenschaft, meine große Liebe, ich bin zu hundert Prozent involviert und werde bis zu meinem letzten Spiel bei Bayern München alles geben".

Für Tuchel und Bayern steht viel auf dem Spiel

Tuchel weiß: "Die Hürde ist sehr hoch. Wir müssen liefern" - und das gilt für ihn persönlich mehr als für alle anderen Münchner. Ur-Bayer Thomas Müller betonte mit Nachdruck: "Es geht ums Ganze."

Es geht um die letzte halbwegs realistische Titelchance, um eine zweistellige Millionen-Summe an Prämien und TV-Einnahmen, um das nach drei Viertelfinal-Pleiten in Serie bröckelnde Image - und um Tuchels Job. Scheitert der deutsche Branchenprimus erstmals seit 2019 wieder in der ersten K.o.-Runde, muss der Coach wohl schon vor der vereinbarten Trennung zum Saisonende gehen.

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