Ulreich startet gegen Bayer - Bayern-Trainer Kompany gibt Update zu Musiala & Davies
Die Münchner reisen mit großen Personalsorgen zum Spitzenspiel nach Leverkusen. Gleich mehrere Stars stehen nicht zur Verfügung, vor allem auf der Torwartposition wird es eng. Nun muss die zweite Garde beweisen, dass sie dem Druck standhalten kann.
13.03.2026 | 12:54 Uhr
Der FC Bayern setzt im Bundesliga-Spiel gegen Bayer Leverkusen auf Routinier Sven Ulreich im Tor.
"Wir haben nicht einmal gezuckt, nicht eine Sekunde. Wir wissen, dass er es so gut macht wie die anderen beiden", sagte Sportvorstand Max Eberl am Freitag über den Vertreter von Kapitän Manuel Neuer und Jonas Urbig.
Eberl und Kompany vertrauen Ulreich
Neuer (Muskelfaserriss) und Urbig (Gehirnerschütterung) stehen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Torgarant Harry Kane ist dagegen nach einer vollen Trainingswoche wieder fit. "Wenn das Signal kommt von Harry, er kann, dann spielt er auch", sagte Trainer Vincent Kompany.
Ulreich (37) nannte er eine "stabile Persönlichkeit und Torwart mit viel Erfahrung. Ulle hat es immer richtig gemacht im Training, jetzt soll er genau das zeigen im Spiel. Wir haben volles Vertrauen." Eberl ergänzte: "Er kennt die Rolle des Einspringens, er hat sie klaglos angenommen. Wir wissen um seine Qualität und dass er genau für solche Momente da ist."
Lange Ausfallliste beim Rekordmeister
Den Bayern fehlen neben den beiden Torhütern auch Hiroki Ito (Muskelfaserriss), Alphonso Davies (Oberschenkel) und Jamal Musiala (Sprunggelenk). Kompany rechnet damit, dass ihm alle verletzten Spieler spätestens nach der Länderspielpause Ende März wieder zur Verfügung stehen. "Es sind keine langfristigen Verletzungen, es ist nur für die Jungs frustrierend, denn sie würden gerne dabei sein", sagte er.
Wann sind die Bayern-Stars wieder fit?
Urbig soll demnach "hoffentlich schon nächste Woche irgendwann" wieder trainieren, Musiala "vielleicht Anfang nächste Woche". Die kleinen Rückschläge beim zuvor lange verletzten Duo habe man trotz aller Vorsicht nicht verhindern können, sagte Kompany. "Man kann so professionell sein wie man will, aber man muss auch Respekt haben davor, dass ein Körper nicht reagiert, wie man das möchte."
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.