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Union Berlin: Robin Knoche im Interview über Erfolgsgeheimnis, Fischer, DFB-Team

"Super Paket, das uns Spieler besser macht": Knoche erklärt Union-Erfolg

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Robin Knoche exklusiv über Union, Urs Fischer & der Traum von der Nationalelf. Das ganze Interview im Video.

Innenverteidiger Robin Knoche gehört bei Tabellenführer Union Berlin zu den Leistungsträgern. Im exklusiven Sky Interview nennt er Gründe für den Höhenflug und erklärt, warum das Saisonziel weiterhin 40 Punkte lautet.

Nach sieben Spieltagen ist Union Berlin die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Bundesliga und steht verdient an der Tabellenspitze - mit fünf Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Bayern München. (Zur Tabelle)

Zu den Erfolgsgaranten gehört die Abwehr um Innenverteidiger Robin Knoche, die erst vier Gegentreffer kassierte.

Im Exklusiv-Interview mit Sky spricht der 30-jährige Knoche über die Tabellenführung, das Erfolgsrezept und seinen Traum vom DFB-Team.

Robin Knoche über...

... die Länderspielpause und ob diese der Form der Eisernen schaden könnte:

"Wir nehmen es so, wie es kommt. Also zum einen waren wir glaube ich oder sind wir alle sehr gut drauf. Wir haben die Form aus der letzten Saison mitgenommen, haben auch in der Vorbereitung gut gearbeitet. Von daher auf der einen Seite natürlich ein bisschen schade, auf der anderen Seite auch wieder gut, dass wir durchschnaufen können, Kräfte wieder bündeln können. Wir haben nicht so viele Nationalspieler, von daher können wir noch mal das eine oder andere anpeilen, trainieren, im Detail arbeiten, um dann einfach für die nächsten sechs Wochen nach der Pause bereit zu sein."

... die Tabellenführung und die weiteren Aufgaben für Union Berlin:

"Wir wissen das richtig einzuordnen. Das ist natürlich eine schöne Momentaufnahme. Und ich glaube, jeder da draußen, auch gerade im Umfeld, darf das gerne genießen. Wichtig ist, dass wir hier intern klar bleiben, vom Kopf fokussiert bleiben und wissen, worauf wir uns verlassen können, was uns ausmacht und wie wir auch die nächste Zeit wieder angehen müssen. Ich glaube, alles andere muss man einfach sehen. Wir haben unser Ziel. Davon rücken wir auch nicht ab. Egal, wie die Situation aktuell ist und alles, was darüber hinausgeht, was dann kommt, das werden wir dann sehen. Das schauen wir dann. Und von daher, ich habe es gerade gesagt, für uns ändert sich ja nichts. Wir werden weiter hart arbeiten. Wir werden weiter unserer Linie treu bleiben und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen, so wie das jede Mannschaft wahrscheinlich auch versucht."

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... das Saisonziel von Union Berlin:

"40 Punkte - damit sind wir bisher und auch die letzten Jahre gut gefahren. Und natürlich nehmen wir alles, was darüber hinausgeht, gerne mit. Aber erstmal bleibt dieser Fokus auf diesen ausgerufenen 40 Punkten. Und dann schauen wir, was mehr geht. Ich denke einfach, dass wir auch noch wissen, wo wir herkommen. Der Verein ist noch nicht so lange in der Bundesliga, hat sich trotzdem in den Jahren bisher sehr gut etabliert, hat ja auch immer wieder punktuell Verstärkungen dazubekommen, Abgänge wieder kompensieren müssen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Verein sehr gut arbeitet. Aber wir wissen, wo wir herkommen, wir wissen, worauf es ankommt. Und das ist unser Ziel. Das sind die 40 Punkte."

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Robin Knoche hält trotz Tabellenplatz eins an 40-Punkte-Ziel fest und erklärt, dass Union bis dahin sehr gut damit gefahren ist.

... den misslungenen Europa League Start:

"Das erste Spiel war noch nicht das, was wir sonst in der Bundesliga an Intensität auf den Platz gebracht haben. Das haben wir analysiert, ist aber abgehakt. In Prag, glaube ich, war es ein bisschen unglücklich, dass wir da nicht zumindest den Punkt mitgenommen haben oder selber dann auch das Tor erzielt haben, um vielleicht mit einer Führung im Rücken das Spiel besser angehen zu können. Wir müssen weiter hart arbeiten, das wissen wir. Wir wollen natürlich auch da irgendwann im Wettbewerb ankommen und nicht nur präsenzmäßig, sondern auch punktemäßig. Und dafür müssen wir natürlich jetzt die nächsten Spiele mal zu Hause oder erst auswärts, dann zu Hause natürlich auch punkten."

... Timo Baumgartls Comeback gegen Wolfsburg und den Teamgeist bei Union:

"Natürlich waren alle froh, dass er wieder zurückgekommen ist. Unabhängig von der schönen Geschichte. Timo war jetzt schon länger auf dem Trainingsplatz, wo wir natürlich mit ihm ganz normal gearbeitet haben, uns gefreut haben. Aber generell die Stimmung, die Kabine nenne ich jetzt einfach mal, ist wirklich hervorragend, egal wer da auf dem Platz steht. Also die Jungs funktionieren, die Jungs arbeiten für alles zusammen und ich glaube, das ist das, was unsere Mannschaft und unseren Geist auch ausmacht."

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Timo Baumgartl feiert emotionales Startelf-Comeback für Union. Sky Reporter Raul Kristen spricht über den besonderen Moment.

... die vielen personellen Veränderungen bei Union in den letzten Jahren und die Leistung von Oliver Ruhnert (Manager):

"Natürlich gehört er genauso dazu wie das Trainerteam, die jeden Spieler, der entweder schon hier ist oder der neu dazukommt, einfach auch auf dieses Niveau entwickeln. Und das ist glaube ich in dieser Gesamtkonstellation einfach ein super Paket, das uns Spieler besser macht - das die Mannschaft auch braucht. Das kann man glaube ich nicht wegdiskutieren und von daher kann man glaube ich alle Beteiligten loben."

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Robin Knoche über Union-Trainer Urs Fischer & eine mögliche Vertragsverlängerung.

... die stabile Defensive der Eisernen (vier Gegentore - Bestwert in der Bundesliga):

"Es hilft unserem Spiel ungemein. Bei uns fängt die Defensivarbeit ja nicht erst hinten an, sondern schon vorne bei den Stürmern. Wenn die es gut machen, dann haben wir natürlich auch einen leichteren Job, klar. Aber ansonsten wissen die Jungs, dass sie sich auf uns verlassen können, dass wir alles dafür tun, dass der Kasten sauber bleibt. Und ich glaube, aus einer kompakten Defensive heraus gewinnst du dann auch Spiele. Und das haben wir bisher ordentlich gemacht. Aber es gilt natürlich, da nicht nachzulassen."

... den Erfolg der Offensive rund um Sheraldo Becker und Jordan Sibatcheu:

"Das konnte natürlich keiner wissen. Uns freut es natürlich ungemein, dass beide erfolgreich sind. Aber nicht nur die beiden auch. Auch Kevin Behrens bspw., die vorne reinkommen, ihre Tore machen. Also Kevin hat uns im Pokal in der erste Runde in der Verlängerung weiter geschossen. Sven Michel kam auf Schalke rein, hat direkt doppelt getroffen. Also die Jungs funktionieren ja alle da vorne. Klar sind Sheraldo und Jordy jetzt sehr im Fokus, einfach aufgrund der Performance, die sie gerade abliefern. Dennoch darf man glaube ich nicht die beiden vergessen, die auch noch da sind für uns. Und es macht einfach Spaß, wenn die Jungs vorne treffen und beschert uns ja auch den ein oder anderen Punkt."

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... den Traum von der Nationalmannschaft:

"Natürlich wäre das ein absoluter Wunsch oder ein Traum, da noch mal irgendwo ein Länderspiel zu machen oder dabei zu sein. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die das beurteilen. Beziehungsweise hat man anders keinen Einfluss, außer Woche für Woche seine Leistung zu bringen. Und da muss man einfach sehen, egal um wen es bei uns geht."

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Robin Knoche über den Traum, für die Nationalmannschaft aufzulaufen

... eine mögliche Nationalmannschafts-Nominierung von Rani Khedira:

"Schwer zu sagen. Da müsste man wahrscheinlich mit dem Bundestrainer drüber sprechen. Eigentlich das Gleiche, was ja auch bei mir galt. Wir versuchen, unsere Leistung abzurufen und alles, was darüber hinaus kommt, muss man dann sehen. Von daher macht Rani bei uns im Moment einen super Job. Macht ja auch jedes Spiel ist auch ein Faktor für die Stabilität, die wir an Tag legen. Alles andere liegt nicht in meiner Macht oder ist schwer für mich zu beurteilen, weil das müssen andere tun. Ich glaube, auch für ihn wäre es ein Traum, wäre es ein Wunsch, ohne dass ich jetzt mit ihm gesprochen habe. Aber ich glaube, dass sich jeder drüber freuen würde und von daher schauen wir einfach, was sich da ergibt."

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