Union Berlins Trainerin Marie-Louise Eta im Interview

Marie-Louise Eta spricht im exklusiven Interview mit Sky Sport über ihr Angebot als Cheftrainerin zu arbeiten und über die Reaktionen bei Social Media.

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Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin der Bundesliga. Die neue Union-Trainerin spricht exklusiv gegenüber Sky Sport über den neuen Job, ihre Gefühlswelt, Hass im Netz und die sportliche Aufgabe Klassenerhalt

Die neue Cheftrainerin von Union Berlin spricht exklusiv über Hass im Netz und die Aufgabe bei Union Berlin.

Marie-Louise Eta über …

… den Moment, als sie davon erfahren hat, dass sie interimsweise Cheftrainerin von Union Berlin wird: "Ich habe mich über das Vertrauen sehr gefreut, war natürlich schon auch überrascht. Es war gerade in der direkten Vorbereitung auf das U19-Spiel, was am Sonntagvormittag stattgefunden hat. Deswegen ging es natürlich auch darum, das auch zu organisieren. Es war auch nicht das Einfachste, den Jungs und dem Trainerteam am Samstagabend zu sagen, dass ich am Sonntag nicht kommen kann. Und dann habe ich natürlich auch meinen Mann angerufen, der war nicht da und habe ihm das mitgeteilt. Er hat sich für mich gefreut."

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Inwiefern verändert sich für Marie-Louise Eta die Art der Ansprache bei ihrer ersten Trainerrolle im Männer-Fußball? Die Frage wurde der neuen Union-Trainerin öfter gestellt. Und ihre Antwort ist klar.

… negative Kommentare auf Social Media über sie: "Ich habe sowieso noch nie Kommentare gelesen, weil das ja ein grundsätzliches gesellschaftliches Thema ist, dass Menschen meinen, sie müssten in sozialen Netzwerken ihre Meinung äußern oder teilweise auch beleidigend sein. Ich finde, das sagt immer viel mehr über die Menschen aus, die so was machen als über die Personen, um die es geht. Deswegen habe ich mich damit überhaupt nicht beschäftigt. Es wurde an mich herangetragen, dass es so was gibt, aber ich freue mich viel mehr über die positiven Beiträge."

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In ihrer ersten Pressekonferenz spricht Marie-Louise Eta über ihre Gefühlswelt, nachdem sie den Anruf mit der Anfrage zur Cheftrainerposition erhalten hat. Für sie war klar, dass sie den Posten auf jeden Fall annehmen möchte.

… die sportliche Situation von Union Berlin: "Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich die Möglichkeit bekomme, dass ich das Vertrauen bekomme, aber es geht am Ende nicht um mich. Es geht um den Verein. Es geht darum, dass wir erfolgreich sind, dass wir die letzten Spiele bestreiten, das Bestmögliche rausholen. Und deswegen bin ich jetzt hier und da versuche ich mich bestmöglich einzubringen, gemeinsam mit dem Trainerteam, mit dem Staff und dass wir das zusammen alles in eine gute Richtung bringen. Die Jungs wissen um die Situation. Die kennen die Tabelle. Da brauche ich ihnen nicht klar machen oder irgendwelche Punkte vorrechnen, sondern es geht um Fußball, es geht um Inhalte, dass wir es gemeinsam auf dem Platz hinbekommen, bestmögliche Leistung zu bringen."

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