Viking Stavanger vor Bayern-Spiel: Kapitän Tripic sieht Chancen gegen den Rekordmeister
Viking Stavanger rechnet sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern Chancen auf eine Überraschung aus. Kapitän Zlatko Tripic sieht trotz der Favoritenrolle der Münchner mögliche Angriffspunkte.
13.10.2026 | 10:33 Uhr
Der norwegische Meister empfängt den FC Bayern am Dienstagabend in Stavanger. Neben Heimvorteil setzt Viking auch auf den ungewohnten Kunstrasen.
Schwächen? Beim FC Bayern? "Ja, viele", sagte Zlatko Tripic und lächelte. Der Champions-League-Neuling Viking Stavanger und sein Kapitän rechnen sich im größten Spiel der 127-jährigen Vereinsgeschichte gegen die Münchner am Dienstag (21.00 Uhr) durchaus Chancen auf eine Überraschung aus. Welche Schwächen er genau sieht, wollte Tripic aber für sich behalten.
Nur so viel: "Sie haben vielleicht die besten Offensivwaffen der Welt. Wenn sie viele Leute nach vorne schicken, öffnen sich Räume", sagte der frühere Fürther, der bei Viking als "König von Stavanger" verehrt wird. Weil seine Mannschaft anders als beim 1:3 beim VfB Stuttgart zum Auftakt diesmal zu Hause spiele, sei "alles" möglich, betonte Tripic, "obwohl wir gegen Bayern spielen".
Kunstrasen? "Es kann ein kleiner Vorteil sein"
Der Heimvorteil liegt laut Trainer Bjarte Lunde Aarsheim, der sich den Chefcoach-Posten in einem ungewöhnlichen Modell mit Morten Jensen teilt, auch im ebenso ungewöhnlichen Platz. "Es kann ein kleiner Vorteil sein, dass sie bisher kaum auf Kunstgras gespielt haben", sagte er über die Gäste. Allerdings seien "gute Spieler unabhängig vom Untergrund gut", gab er zu bedenken.
Seiner Mannschaft gab er deshalb mit, sie müsse sich "trauen, mutig und sie selbst zu sein". Tripic unterstrich das. "Wir wissen, welche Mannschaft auf der anderen Seite wartet, die Besten der Besten der Welt", sagte er, "eine unglaubliche Herausforderung. Aber wir sind in Topform und sehr gut vorbereitet. Wir müssen Selbstvertrauen haben und den Glauben daran, etwas mitzunehmen. Es ist doch wunderbar, sich mit den Besten messen zu dürfen."
SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
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