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Superclasico verschoben! Tevez nach Angriff auf Team-Bus verletzt

Vor dem Finale der Copa Libertadores

25.11.2018 | 11:50 Uhr

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In diesem Video seht ihr die Ausschreitungen in Buenos Aires, die für eine Absage des Finalrückspiels der Copa Libertadores zwischen River Plate und Boca Juniors gesorgt haben.

Vor dem Final-Rückspiel der Copa Libertadores zwischen River Plate und Boca Juniors kommt es zu unschönen Szenen. Die Konsequenz ist eine Verschiebung des Spiels auf Sonntag - doch auch der neue Anstoßtermin ist nicht gesichert.

Nach einer Attacke auf den Teambus der Boca Juniors durch Fans des Erzrivalen River Plate ist das Final-Rückspiel der Copa Libertadores auf Sonntag (21.00 Uhr MEZ) verschoben worden. Das teilte der südamerikanische Verband CONMEBOL mit.

Stadionsperre! Copa-Libertadores-Finale weiter fraglich

Allerdings ist die Austragung des Superclasicos trotz der Verlegung weiterhin unsicher. Die Stadtverwaltung von Buenos Aires hat das Estadio Monumental vorerst gesperrt und damit auf die heftigen Ausschreitungen reagiert.

"Ein Übermaß an Zuschauern und Versperrung der Fluchtwege", lautete die offizielle Begründung für den Beschluss. Die Sperre der Arena kann allerdings durch die Bezahlung der Geldstrafe in nicht öffentlich gemachter Höhe kurzfristig aufgehoben werden kann. Logistische Probleme beim erneuten Stadion-Einlass der rund 65.000 Fans, die am Samstag vergeblich auf den Anpfiff gewartet hatten, erscheinen allerdings in jedem Fall unvermeidlich.

Boca-Bus mit Steinen beworfen

Vor dem ursprünglich am Samstag angesetzten Stadtduell zwischen den beiden Traditionsklubs aus Buenos Aires hatte eine Gruppe von River-Fans den Bus der Gastmannschaft trotz großen Polizeischutzes mit Steinen angegriffen, als er im Monumental-Stadion ankam.

Berichten lokaler Medien zufolge soll beim Versuch der Polizei, die Lage unter Kontrolle zu bringen, Tränengas in den Bus gelangt sein. Fernsehbilder zeigten mehrere Boca-Spieler, darunter den ehemaligen Premier-League-Star Carlos Tevez, hustend und mit tränenden Augen aus dem Bus aussteigen, der mehrere zerbrochene Fenster hatte.

Boca bat um Verlegung des Spiels

Medienberichten zufolge hatten die Boca Juniors direkt um eine Verlegung des Spiels gebeten, doch zunächst wurde der Anpfiff nur zweimal verschoben. "Wir fühlen uns nicht in der Lage, das Spiel zu bestreiten. Aber wir werden gezwungen zu spielen", hatte Tevez moniert.

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"Sie haben uns von überall angegriffen", erzählte Boca-Kapitän Pablo Perez, der mit Schnittverletzungen und einer Augenblessur in ein Krankenhaus gebracht wurde, aber mit einem bandagierten linken Auge wieder ins Stadion zurückkehrte. Bocas Generalsekretär Christian Gribauldo hatte zuvor gesagt, dass auch weitere Spieler bei dem Angriff Schnittwunden erlitten hätten.

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Hinspiel endete 2:2

In einem schriftlichen Statement teilten Ärzte des südamerikanischen Verbandes jedoch mit, dass die Verletzungen der Spieler nur "oberflächlich" seien. Deswegen bestehe "aus medizinischer Standpunkt kein Grund für einen Ausfall der Partie".

Aufgrund der extremen Rivalität der beiden Vereine besitzt das historische erste Finalduell im südamerikanischen Pendant zur Champions League zwischen den beiden Traditionsklubs besondere Brisanz. Seit 2013 dürfen in ganz Argentinien wegen zahlreicher Ausschreitungen keine Gästefans mehr ins Stadion. Das Hinspiel im Boca-Stadion war 2:2 ausgegangen. Vor dem Rückspiel sorgten 50.000 Boca-Fans für eine atemberaubende Stimmung beim öffentlichen Abschlusstraining. (sid)

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