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Werder Bremen: Präsident setzt sich für kontrolliertes Abbrennen Pyrotechnik ein

SVW-Präsident setzt sich für kontrolliertes Abbrennen Pyrotechnik ein

Werder-Fans zündeten im DFB-Pokal gegen Cottbus Pyrotechnik.
Image: Werder-Fans zündeten im DFB-Pokal gegen Cottbus Pyrotechnik.  © DPA pa

Präsident Hubertus Hess-Grunewald von Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich für eine Legalisierung von Pyrotechnik ausgesprochen.

Man müsse "über einen kontrollierten und legalen Einsatz von Pyrotechnik sprechen", sagte Grunewald der Süddeutschen Zeitung.

Bundesliga-Saison 2022/23

  • Start: 5. - 7. August 2022
  • Eröffnungsspiel: Eintracht Frankfurt - FC Bayern München
  • letzter Spieltag 2022: 11. - 13. November
  • FIFA Fußball-WM: 21. November - 18. Dezember 2022
  • erster Spieltag 2023: 20. - 22. Januar
  • 34. Spieltag: 27. Mai 2023
  • Titelverteidiger: FC Bayern München
  • Aufsteiger: FC Schalke 04, SV Werder Bremen

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL), der Deutsche Fußball-Bund (DFB), Vereine, Fans, Feuerwehr und die Polizei sollten dazu in Dialog treten. Ein "kontrolliertes Abbrennen von Pyro" könnte laut Hess-Grunewald ein Weg aus einer "Eskalationsspirale von Repression und Kriminalisierung" sein.

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Werder hat mit hohen Polizeikosten zu kämpfen

Die Vorgänge am ersten Bundesligaspieltag beim vieldiskutierten Einsatz der Wolfsburger Polizei, die Maßnahmen gegen Werder-Fans unter anderem mit dem erwarteten Abbrennen von Pyrotechnik begründet hatte, nannte der 61-Jährige eine "Form der polizeilichen Repression, die wir in unserem freiheitlichen demokratischen Staat nicht gutheißen können". Hess-Grunewald befürwortet ein "politisches Korrektiv", das Polizeimaßnahmen abwägen und überprüfen sollte.

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Hintergrund der Forderung ist eine juristische Auseinandersetzung zwischen dem Bundesland Bremen und der DFL über die Kosten von Polizeieinsätzen, die über das von den Behörden festgelegte Normalmaß hinausgehen. "Teilweise hat Werder mehrere hunderttausend Euro in Rechnung gestellt bekommen. Bei so einer Größenordnung bleibt von den Spieltagseinnahmen nicht mehr viel übrig. Ist das fair?", fragte Hess-Grunewald.

SID

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