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Weserstadion soll künftig "Wohninvest Weserstadion" heißen

Werder-Ultras demonstrieren am Montag gegen Verkauf des Stadionnamens

Sport-Informations-Dienst (SID)

10.06.2019 | 19:08 Uhr

Werder-Fans demonstrieren am Pfingstmontag gegen den Verkauf des Stadionnamens.
Image: Werder-Fans demonstrieren am Pfingstmontag gegen den Verkauf des Stadionnamens. © Getty

Einige Fans von Werder Bremen wollen einen Verkauf des Stadionnamens an der Weser nicht einfach so hinnehmen. Am Pfingstmontag (14.00 Uhr) soll es eine Demonstration geben.

Das Weserstadion soll laut überstimmenden Medienberichten künftig "Wohninvest Weserstadion" heißen. Die Hanseaten sollen für einen Zehn-Jahres-Vertrag 30 Millionen Euro kassieren.

"Weserstadion unantastbar"

Das Motto der Demo lautet bei der Ultra-Gruppierung "HB Crew" "Weserstadion unantastbar", das berichtet das Onlineportal deichstube.de. Vom Bremer Marktplatz soll am Montag zum Stadion marschiert werden. "Der Name des Stadions, in dem der SV Werder seit jeher seine Heimspiele bestreitet, ist für uns einer der zentralen Aspekte der Identität unseres Vereins", schrieb die "HB Crew".

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Zuletzt hatte das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE die Namensrechte am Weserstadion, verzichtete aber auf eine Umbenennung. "Wir haben das Thema 'Naming-Right' ganz oben auf unserer Agenda. Es gibt den kreativen Weg mit einer Partnerschaft, bei der der Name Weserstadion erhalten bleiben kann oder aber den klassischen Weg, das Namensrecht an ein Unternehmen zu verkaufen", hatte Aufsichtsratschef Marco Bode zuletzt gesagt: "Das kommt natürlich auch auf die Interessen unseres künftigen Partners an, denn er bezahlt ja auch Geld für sein Engagement."

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Als erster Verein aus der höchsten deutschen Spielklasse hatte der Hamburger SV 2001 das Volksparkstadion auf den Namen AOL-Arena umgetauft. Inzwischen heißt die Arena dank Mäzen Klaus-Michael Kühne allerdings wieder Volksparkstadion.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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