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WM 2022: Gerardo Martino nach Mexiko-Rückkehr verbal attackiert

Verbale Attacken: Ruppiger Empfang für Mexiko-Coach Martino

Gerardo Martino (mitte) ist nach seiner Mexiko-Rückkehr heftig attackiert worden.
Image: Gerardo Martino (mitte) ist nach seiner Mexiko-Rückkehr heftig attackiert worden.  © Imago

Einen unfreundlichen Empfang in Mexiko-Stadt gab es für den gescheiterten Nationaltrainer Gerardo "Tata" Martino (60) nach seiner Rückkehr von der WM in Katar.

"Du hast uns den Erfolg gestohlen. Das ist das Einzige, wofür du gekommen bist", schimpfte ein Fan am Flughafen in Richtung des argentinischen Coaches, der im lateinamerikanischen Land seit geraumer Zeit sehr umstritten ist.

Andere bezeichneten den Trainer als "größten Witz in Mexiko" und "den größten Dieb von allen". Der Vertrag des Fußballlehrers mit dem mexikanischen Verband war mit Ende der WM in Katar ausgelaufen.

Fußball WM 2022

  • Datum: 21. November – 18. Dezember
  • Ort: Katar
  • Eröffnungsspiel: Katar - Ecuador (Gruppe A) am 21. November
  • Finale: 18. Dezember
  • Spielplan: 64 Spiele in 8 WM-Gruppen und der K.-o.-Phase
  • Spielmodus: Rundenturnier (8 Gruppen à 4 Teams), K.-o.-System (ab Achtelfinale)
  • Teilnehmer: 32 Länder, Deutschland spielt in der Gruppe E
  • Ticketpreise: 60 - 1.417,- Euro

Verteilt Martino-Assistent Backpfeifen?

Martinos Trainerstab versuchte, den Coach vor den wartenden Reportern und Kameraleuten abzuschirmen. Ein Fan, der sich beim Trainer beschwerte, beschuldigte Norberto Scoponi, einen Assistenten von Martino, ihm mehrere Backpfeifen verpasst zu haben. Martino hatte die Verantwortung für die WM-Enttäuschung übernommen.

"Ich bin hauptverantwortlich für die Frustration und die Enttäuschung, die wir erleben. Ich fühle eine große Traurigkeit. Ich übernehme die gesamte Verantwortung für dieses Scheitern", hatte er auf seiner letzten Pressekonferenz in Katar gesagt.

Damit endete eine Serie von sieben Achtelfinalteilnahmen von Mexiko seit 1994 in Folge. Martino war seit 2019 mexikanischer Nationaltrainer und gewann im selben Jahr den Gold Cup. Schon seit einigen Monaten stand er aber in der Kritik. Der mexikanische Verband bot ihm laut Medienberichten eine Vertragsverlängerung an, die er jedoch ablehnte.

SID

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