WM 2026: DFB-Team winkt Rekordprämie

Für den fünften Stern hätte der Verband 2022 400.000 Euro pro Spieler ausgeschüttet, jetzt können Joshua Kimmich und Co. noch größer abkassieren.

Jonathan Tah (l.), Joshua Kimmich (r.) und Co. winkt eine Rekordprämie bei der WM 2026.
Image: Jonathan Tah (l.), Joshua Kimmich (r.) und Co. winkt eine Rekordprämie bei der WM 2026.  © Imago

Die deutsche Nationalmannschaft würde im Falle einer erfolgreichen Mission fünfter Stern bei der WM im Sommer eine Rekordprämie einstreichen. Das verriet DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig am Rande einer Veranstaltung in Düsseldorf am Dienstagabend.

Einen konkreten Betrag werde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nicht nennen, betonte Rettig, aber: "Wenn die Mannschaft Weltmeister wird, gibt es mehr als in Katar, weil deutlich mehr reinkommt, da will ich gar nicht mauern."

WM 2026: Fakten zur deutschen Nationalmannschaft

  • Gruppe: E
  • Gruppengegner: Curaçao, die Elfenbeinküste, Ecuador
  • Trainer: Julian Nagelsmann
  • Kapitän: Joshua Kimmich
  • WM-Teilnahmen: 21
  • Weltmeister-Titel: 4 (1954, 1974, 1990, 2014)

Der Titel bei der Wüsten-WM vor dreieinhalb Jahren hätte jedem Nationalspieler 400.000 Euro Prämie beschert. Allerdings schied der viermalige Weltmeister wie 2018 in Russland bereits in der Vorrunde aus. Bei der Heim-EM 2024 hätte der Turniersieg ebenfalls 400.000 Euro eingebracht, die Weltmeister von 2014 sahnten noch 300.000 Euro ab.

Rettig betont: "Da gibt es keine harten Verhandlungen"

Rettig betonte, dass die Prämienfrage die Spieler um Kapitän Joshua Kimmich bei all den Themen im Vorfeld mit am wenigsten interessiere. "Da gibt es keine harten Verhandlungen." Vielmehr herrsche "die totale Leistungsbereitschaft" vor. Die Mannschaft sei so sehr von sich überzeugt, dass die Prämie bei einem frühen Aus "gegen null" gehe. Stattdessen heiße es: "Dafür wollen wir hinten raus, wenn wir Weltmeister werden, einen Schnaps mehr."

Diese Stars verpassen die WM

  1. Xavi
    Image: Xavi (Niederlande): Der Spurs-Wirbelwind hat beim Spurs-Auswärtssieg in Wolverhampton einen Kreuzbandriss erlitten und verkündete via Social Media sein WM-Aus. © Imago
  2. Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid muss sich nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operieren lassen.
    Image: Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid musste nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operiert werden und wird rund fünf Monate ausfallen. © DPA pa
  3. Der Real-Madrid-Star zog sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zu.
    Image: Rodrygo (Brasilien): Der Real-Star hat sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zugezogen und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  4. Jack Grealish wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht für England in der WM antreten können.
    Image: Jack Grealish (England): Der Flügelspieler wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht bei der WM antreten können. © Imago
  5. Im Spiel gegen Sporting hat sich der Stürmer das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Er wird somit nicht für Spanien auflaufen.
    Image: Samu Aghehowa (Spanien): Der Angreifer des FC Porto hat einen Kreuzbandriss und wird noch monatelang fehlen.  © Imago
  6. Joaquin Panichelli (Argentinien): Der Angreifer hat einen Kreuzbandriss erlitten und muss seinen WM-Traum begraben.
    Image: Joaquin Panichelli (Argentinien): Der 23-jährige Angreifer war Führender der Ligue-1-Torjägerliste, erlitt dann aber einen Kreuzbandriss und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  7. Liverpool-Stürmer Hugo Ekitike fasst sich an seine rechte Achillessehne.
    Image: Hugo Ekitike (Frankreich): Der Stürmer hat sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG einen Achillessehnenriss zugezogen und wird monatelang ausfallen. © Imago
  8. .
    Image: Serge Gnabry (Deutschland): Der Offensiv-Allrounder wird das Turnier aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung verpassen. © Imago
  9. Robert Lewandowski gab am 10. September 2008 sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft.
    Image: Robert Lewandowski (Polen): Nicht qualifiziert © Imago
  10. Nigeria versucht, sich nach der verpassten Qualifikation zur WM zu klagen.
    Image: Victor Osimhen (Nigeria): Nicht qualifiziert © DPA pa
  11. Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert
    Image: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert © Imago
  12. Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert
    Image: Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert © Imago
  13. Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert
    Image: Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert © Imago
  14. Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert
    Image: Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert © Imago
  15. Dusan Vlahovic (Serbien); Nicht qualifiziert
    Image: Dusan Vlahovic (Serbien); Nicht qualifiziert © Imago

Dennoch sei die Sache kompliziert. Die Preisgelder würden in Dollar ausgeschüttet, bei der Umrechnung solle "keiner verlieren, weder die Mannschaft noch der DFB". Außerdem sei die Frage der Steuern "ein großes Problem". Auch gebe es in den USA, Mexiko und Kanada hohe Kosten. Die WM, betonte Rettig, "wird für die meisten, die nicht ins Halbfinale kommen, ein Verlustgeschäft".

FIFA-Weltmeisterschaft 2026™

  • Datum: 11. Juni - 19. Juli 2026
  • Orte: USA, Mexiko, Kanada (16 Stadien)
  • Eröffnungsspiel: Aztekenstadion (Mexiko, 11. Juni)
  • Finale: New York New Jersey (USA, 19. Juli)
  • Teilnehmer: 48 Nationen
  • Spielmodus: Rundenturnier (12 Gruppen à 4 Teams), K.-o.-System

Deshalb habe der DFB bei der Prämienfrage "einen Puffer drin. Wir verständigen uns auf die grobe Linie - und dann schauen wir, was rumgekommen ist." Der Grundtenor im Gespräch mit der Mannschaft sei dabei: "Spielt Fußball und guckt, dass ihr den Titel oder Erfolge holt - und dann werden wir euch nichts vom Gehalt abziehen."

SID

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