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WM Quali News: Serbien & Spanien für Katar qualifiziert - Portugal muss zittern

Serbien schickt Ronaldo in die Playoffs - auch Ibra muss zittern

15.11.2021 | 13:24 Uhr

Cristiano Ronaldo und Portugal müssen um ihre WM-Teilnahme in Katar bangen.
Image: Cristiano Ronaldo und Portugal müssen um ihre WM-Teilnahme in Katar bangen.  © Imago

Vizeweltmeister Kroatien, Ex-Titelgewinner Spanien und Serbien haben in "Endspielen" der Qualifikation zur Fußball-WM 2022 als Gruppensieger die Tickets nach Katar gelöst. Damit stehen neun von insgesamt 32 Teilnehmern an der WM-Endrunde im kommenden Jahr fest.

Kroatien feierte mit Superstar Luka Modric sowie dem Bundesliga-Trio Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim), Borna Sosa (VfB Stuttgart) sowie Josko Gvardiol (RB Leipzig) in der Gruppe H gegen Russland durch ein spätes Eigentor ein 1:0 (0:0) und fing den als Tabellenführer angereisten WM-Gastgeber von 2018 noch ab. Serbien eroberte in der Gruppe A in Portugal sogar erst in der Schlussminute durch den 2:1 (1:1)-Siegtreffer den Spitzenplatz der Abschlusstabelle von den Portugiesen. Spanien hingegen behauptete in der Gruppe B gegen Schweden durch ein 1:0 (0:0) seine Tabellenführung endgültig.

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Neben Russland, Portugal und Schweden sicherte sich in der Gruppe J Nordmazedonien im Fernduell mit Rumänien durch ein 3:1 (1:0) gegen Island den zweiten Platz hinter der deutschen Nationalmannschaft und damit die Teilnahme an den Play-offs im kommenden Frühjahr (24./25. und 28./29. März). Die Auslosung für die "Hoffnungsgrunde", an der die zehn Gruppenzweiten und die zwei besten nicht schon für Katar qualifizierten Gruppensieger der Nations League teilnehmen, findet am 26. November (Freitag) in Zürich statt.

Zum Durchklicken: Diese Teams sind in Katar sicher dabei

  1. Das deutsche Team hat sich als Sieger der Qualifikationsgruppe J für die WM 2022 in Katar qualifiziert. Dabei ließ das DFB-Team Nordmazedonien, Rumänien, Armenien, Island und Liechtenstein hinter sich.
    Image: DEUTSCHLAND: Das deutsche Team ist als Sieger der Qualifikationsgruppe J für die WM 2022 in Katar qualifiziert. Dabei ließ das DFB-Team Nordmazedonien, Rumänien, Armenien, Island und Liechtenstein hinter sich. © Imago
  2. DÄNEMARK: Der EM-Halbfinalist qualifiziert sich als Sieger der Gruppe F. Die Gegner dort: Schottland, Israel, Österreich, Färöer und Moldawien.
    Image: DÄNEMARK: Der EM-Halbfinalist qualifiziert sich als Sieger der Gruppe F. Die Gegner dort: Schottland, Israel, Österreich, Färöer und Moldawien. © Imago
  3. FRANKREICH: Der Titelverteidiger setzt sich in seiner Gruppe D durch. Dabei ließen die Franzosen Finnland, Ukraine, Bosnien und Herzegowina sowie Kasachstan hinter sich.
    Image: FRANKREICH: Der Titelverteidiger setzt sich in seiner Gruppe D durch. Dabei ließen die Franzosen Finnland, Ukraine, Bosnien und Herzegowina sowie Kasachstan hinter sich. © Imago
  4. BELGIEN: Die roten Teufel ließen in ihrer Gruppe E nichts anbrennen. Wales, Tschechien, Estland und Weißrussland hatten gegen den WM-Dritten das Nachsehen.
    Image: BELGIEN: Die roten Teufel ließen in ihrer Gruppe E nichts anbrennen. Wales, Tschechien, Estland und Weißrussland hatten gegen den WM-Dritten das Nachsehen. © Imago
  5. Luka Modric schoss im Spiel gegen Schottland ein Traumtor.
    Image: KROATIEN: Die Kroaten müssen in Gruppe H lange zittern. Am letzten Spieltag gewinnen sie den Showdown in Russland dank eines späten Eigentores der Russen. © Imago
  6. SPANIEN: Der Weltmeister von 2010 setzte sich in Gruppe B durch und qualifiziert sich direkt für die WM. Schweden, Griechenland, Georgien und der Kosovo haben das Nachsehen. Gegen Schweden schoss Alvaro Morata die Spanier zum entscheidenden 1:0-Sieg.
    Image: SPANIEN: Der Weltmeister von 2010 setzte sich in Gruppe B durch und qualifiziert sich direkt für die WM. Schweden, Griechenland, Georgien und der Kosovo haben das Nachsehen. Gegen Schweden schoss Alvaro Morata das entscheidende 1:0. © DPA pa
  7. SERBIEN: Durch einen 2:1-Sieg gegen Portugal sicherte man sich die direkte WM-Qualifikation. Nach Rückstand schossen Dusan Tadic und Aleksandar Mitrovic die Serben nach Katar. Portugal muss zittern, Irland, Luxemburg und Aserbaidschan scheiden aus.
    Image: SERBIEN: Durch einen 2:1-Sieg gegen Portugal sicherte man sich die direkte WM-Qualifikation. Nach Rückstand schossen Dusan Tadic und Aleksandar Mitrovic die Serben nach Katar. Portugal zittert, Irland, Luxemburg und Aserbaidschan scheiden aus. © DPA pa
  8. ENGLAND: Mit einem souveränen Kantersieg gegen San Marino machen die Engländer um BVB-Profi Jude Bellingham die WM-Quali klar. Polen muss zittern. Alle anderen Länder aus Gruppe I sind ausgeschieden.
    Image: ENGLAND: Mit einem souveränen Kantersieg gegen San Marino machen die Engländer um BVB-Profi Jude Bellingham die WM-Quali klar. Polen muss zittern. Alle anderen Länder aus Gruppe I sind ausgeschieden. © DPA pa
  9. SCHWEIZ: Die Nati qualifizierte sich erst am letzten Spieltag für Katar - weil Hauptkonkurrent Italien patzte.  Dank eines besseren Torverhältnisses geht es für die Schweizer zur WM. Italien muss zittern. Nordirland, Bulgarien und Litauen sind raus.
    Image: SCHWEIZ: Die Nati qualifizierte sich erst am letzten Spieltag für Katar - weil Hauptkonkurrent Italien patzte. Dank eines 4:0-Erfolgs gegen Bulgarien geht es für die Schweizer zur WM. Italien muss zittern, der Rest aus Gruppe C ist raus. © DPA pa
  10. NIEDERLANDE: Am letzten Spieltag haben die Niederländer es auch noch geschafft, sich direkt für die WM in Katar zu qualifizieren. Beim 2:0-Erfolg gegen Norwegen trafen Steven Bergwijn (im Bild) und Memphis Depay.
    Image: NIEDERLANDE: Am letzten Spieltag haben die Niederländer es auch noch geschafft, sich direkt für die WM in Katar zu qualifizieren. Beim 2:0-Erfolg gegen Norwegen trafen Steven Bergwijn (im Bild) und Memphis Depay.  © DPA pa
  11. BRASILIEN: Der Rekordweltmeister ist als erstes Team aus Südamerika qualifiziert. Die Selecao ist damit auch bei der 22. Fußball-WM dabei. Brasilien ist die einzige Nation, die bei jeder Endrunde dabei war.
    Image: BRASILIEN: Der Rekordweltmeister ist als erstes Team aus Südamerika qualifiziert. Die Selecao ist damit auch bei der 22. Fußball-WM dabei. Brasilien ist die einzige Nation, die bei jeder Endrunde vertreten war. © Imago
  12. ARGENTINIEN:
    Image: ARGENTINIEN: Ein ereignisloses 0:0 im Klassiker gegen Brasilien reicht der Albiceleste um sich direkt für Katar zu qualifizieren. Das Team um Superstar Lionel Messi will nach dem Gewinn der Copa America nun nach dem WM-Titel greifen. © Imago
  13. KATAR: Als Gastgeber automatisch qualifiziert und damit zum ersten Mal bei einer WM-Endrunde mit dabei.
    Image: KATAR: Als Gastgeber automatisch qualifiziert und damit zum ersten Mal bei einer WM-Endrunde mit dabei. © Imago

Sechs Teams zuvor qualifiziert

Vor Kroatien, Spanien und Serbien hatten bereits sechs Teams als WM-Teilnehmer festgestanden. Neben dem automatisch qualifizierten Gastgeber Katar hatten in Europa zuvor auch schon Deutschland sowie Titelverteidiger Frankreich, der Weltranglistenerste Belgien und Dänemark die Fahrkarte an den Golf gelöst. In Südamerika schaffte bereits Rekordweltmeister Brasilien die Qualifikation.

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An Kroatiens Sieg war Sosa maßgeblich beteiligt. Eine Flanke des Deutschland-Legionärs prallte von Fedor Kudrijaschows Knie ins russische Tor (82.) und sicherte den Gastgebern die dritte WM-Teilnahme in Folge.

Ronaldo & Ibra müssen in die Extrarunde

Portugal muss nach einer erneuten Nullnummer von Superstar und Weltrekord-Torschütze Ronaldo um den Sprung nach Katar bangen. Bayern Münchens ehemaliger Bundesliga-Profi Renato Sanches hatte die Iberer zwar früh in Führung (2.) gebracht. Doch die Serben, bei denen Flip Kostic von Bundesligist Eintracht Frankfurt wie Andre Silva von RB Leipzig auf portugiesischer Seite nur auf der Bank saß, drehten die Begegnung durch Treffer von Dusan Tadic (33.) und Aleksandar Mitrovic (90.) noch.

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Spanien zitterte sich bei seinem glücklichen Erfolg gegen die mit Emil Forsberg (Leipzig) und Joakim Nilsson (Arminia Bielefeld) angetretenen Tre Kronor, für die Superstar Zlatan Ibrahimovic erst zu Beginn der Schlussphase ins Spiel kam, zum Gruppensieg. Joker Alvaro Morata beseitigte auch erst vier Minuten vor Spielende alle Zweifel an der WM-Teilnahme der Mannschaft von Trainer Luis Enrique.

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