Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

LEAG Energie Stadion.

Energie Cottbus 3

  • L Copado (6. minute)
  • T Cigerci (70. minute)
  • D Bohdanov (94. minute)

SpVgg Greuther Fürth 4

  • F Klaus (48. minute 11m, 80. minute)
  • F Doumbia (46. minute ET)
  • O Pohlmann (72. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr der 1. FC Nürnberg zum Heimspiel gegen Bielefeld lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Cottbus am Samstagnachmittag in Wolfsburg zu Gast ist, bekommt es auch das Kleeblatt am Sonntag zu Hause gegen Heidenheim mit einem Absteiger zu Hause.

Fürth feiert damit den ersten Sieg und springt mit jetzt vier Punkten vorerst auf Rang 5. Cottbus geht dagegen trotz ordentlicher Leistung leer aus und rutscht mit weiterhin drei Punkten zunächst auf Rang 10 ab. 

Aus einem wilden Sieben-Tore-Ritt geht Fürth gegen sehr fehleranfällige Lausitzer dank großer Effizienz als Sieger hervor. Cottbus war im ersten Durchgang deutlich besser, fing sich mit dem Halbzeitpfiff aber den Ausgleich nach einem Elfmeter und lag keine 60 Sekunden nach Wiederbeginn durch ein Eigentor plötzlich hinten. Die Hausherren hatten das Spiel inzwischen aus der Hand gegeben, glichen dank Edeljoker Cigerci aber zunächst aus. Davon unbeeindruckt antworteten eiskalte Fürther postwendend und machten wenig später durch Doppelpacker Klaus vermeintlich den Deckel drauf. Cottbus warf in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne, Youngster Bogdanov erzielte aber nur noch den Anschlusstreffer.

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Fürth hat es geschafft - Abpfiff! 

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Erneut rutscht ein langer Diagonalball auf Butler durch, der die Kugel links vom Sechzehner hoch an den Fünfer hebt. Hellstern kommt der Hereingabe aktiv entgegen und klärt mit einer Faust.

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Gibt es noch eine Chance für Cottbus? Die Lausitzer haben jetzt natürlich die Brechstange ausgepackt, auch Torwart Lotka ist mit vorne.

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Tooor! COTTBUS - Fürth 3:4. Geht hier etwa doch noch was für Energie? Nach einem langen Diagonalball dribbelt Butler auf dem linken Flügel gegen Reich schnell Richtung Grundlinie und flankt dann scharf an den zweiten Pfosten. Dort steht Itter schlecht, sodass Bogdanov hinter ihm frei zum Kopfball kommt und die Kugel sicher im rechten Eck versenkt. 

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Vorlage Justin Butler

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Links im Strafraum will Bittencourt auf Bogdanov durchstecken, Will bekommt aber von hinten noch den Fuß dazwischen und fälscht das Zuspiel in die Arme von Hellstern ab. 

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Energie läuft die Zeit davon, fünf Minuten werden nachgespielt.

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Michelbrink legt per Hacke auf Cigerci zurück, der seinen strammen Schlenzer aus halbrechten 17 Metern zu mittig genau in die Arme von Hellstern setzt. 

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Borgmann leitet vor dem Sechzehner auf Copado weiter, der halbrechts im Strafraum draufhält. Keresztes wirft sich dazwischen und kann blocken. 

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Cottbus gibt sich nicht geschlagen. Halblinks vor dem Sechzehner löffelt Bittencourt die Kugel rechts in die Box, wo Cigerci Platz hat und die Kugel aus spitzem Winkel volley mit der Innenseite nimmt. Hellstern ist im kurzen Eck zur Stelle und lenkt den flachen Aufsetzer um den Pfosten. 

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Kaum im Spiel, sieht Arifi nach einem taktischen Foul an Michelbrink auch schon die Gelbe Karte.

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Außerdem macht Appelkamp für Keller Platz. 

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Die Joker drei und vier beim Kleeblatt: Arifi übernimmt auf der Doppelsechs für Banse.

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Was geht hier noch für Energie? Cigerci dribbelt rechts am Sechzehner Pohlmann aus und flankt dann scharf an den ersten Pfosten, wo Bogdanov aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball kommt und die Kugel deutlich über das Tor setzt. Da war mehr drin!

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Tooor! Cottbus - FÜRTH 2:4. Ist das die Vorentscheidung? Will spielt auf Banse, der halblinks vor dem Sechzehner vertikal in den Lauf von Sillah weiterleitet. Links im Strafraum wartet der Joker kurz ab, legt dann im richtigen Moment flach zur Mitte quer. Dort konnte sich Klaus im Rücken von Borgmann lösen, läuft zum zweiten Pfosten und grätscht den Ball aus fünf Metern zu seinem Doppelpack in die Maschen.

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Vorlage Omar Sillah

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Letzter Wechsel bei den Hausherren: Youngster Bogdanov kommt im Sturm für Boziaris. 

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Aluminium! Die fällige Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld serviert Itter hoch und weit hinter den zweiten Pfosten, wo sich Heuer an der rechten Fünfergrenze unbewacht hochschrauben darf. Bei seinem Kopfball kriegt Lotka im kurzen Eck noch die Fingerspitzen dran und lenkt den Ball gegen die Oberkante der Latte. 

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Will schnappt sich den zweiten Ball in der gegnerischen Hälfte, worauf Manu zu spät kommt und Will vor der linken Seitenauslinie umgrätscht. Die Gelbe Karte für Manu ist in diesem Fall alternativlos. 

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Was für ein Spiel, fast das 3:3! Cigerci wird halbrechts an der Strafraumkante angespielt, legt sich den Ball kurz zurecht und versucht es dann mit einem hohen Schlenzer auf das lange Eck. Hellstern macht sich aber ganz lang und lenkt den Ball mit einer tollen Flugeinlage und beiden Händen stark um den Pfosten. 

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Nach dem erneuten Führungstor wechselt Vogel zum zweiten Mal und bringt Reich rechts in der Viererkette positionsgetreu für Dehm.

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Tooor! Cottbus - FÜRTH 2:3. Das Kleeblatt antwortet postwendend! Sillah erläuft einen langen Ball vor der rechten Grundlinie und legt auf Appelkamp zurück, der die Kugel dann in die Box auf Klaus lupfen will. Zwar bekommt Campulka an der rechten Sechzehnergrenze das lange Bein in der Luft dazwischen, doch leitet er den Ball damit ungewollt nach innen genau vor die Füße von Pohlmann weiter. Auf Höhe des ersten Pfostens hält Pohlmann aus acht Metern direkt drauf und jagt seinen Dropkick stramm unter die Latte.

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Tooor! COTTBUS - Fürth 2:2. Die Lausitzer gleichen durch ihren Aufstiegshelden aus! Cottbus verlagert das Spiel im Halbfeld von links ins Zentrum, wo Bittencourt 30 Meter vor dem Tor den eingestarteten Cigerci sieht und den Ball über die Abwehr hinweg butterweich an das rechte Fünfereck hebt. Dort setzt Cigerci im Rücken von Itter aus vollem Lauf zum Flugkopfball an und trifft unhaltbar ins linke Eck.

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Vorlage Leonardo Bittencourt

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Im Nachgang an eine Ecke kommt der Ball wieder zu Absender Itter, der auf der linken Seite auf die nächste Flanke verzichtet und stattdessen überlegt auf Appelkamp zurücklegt. Appelkamp stellt den Fuß nahe dem linken Sechzehnereck scharf, setzt seinen strammen Versuch aber etwas zu hoch an. 

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Kurz darauf zieht Wollitz auf der Gegenseite seinen vierten Joker, bringt Butler für Kinsombi neu ins Spiel. 

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Erster Wechsel aufseiten der Mittelfranken: Nach einer blassen Vorstellung wird Srbeny im Sturmzentrum positionsgetreu durch Sillah ersetzt. 

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Nach Dehms Seitenverlagerung hält Itter den Ball auf dem linken Flügel vor der Seitenauslinie im Spiel und flankt dann scharf an den zweiten Pfosten, wo Srbeny zu spät einrückt und um mindestens drei Schritte verpasst. 

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Nicht ungefährlich: Zwar ist Cigerci bei einer durchgerutschten Borgmann-Flanke von links am zweiten Pfosten zu überrascht, doch prallt der Ball von ihm in den Fünfer weiter und dabei fast vor die Füße von Copado. Hellstern hat aber aufgepasst und kann zuvor zupacken. 

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Bei einem kurz ausgeführten Freistoß legt Boziaris von halblinks zur Mitte für Rorig ab, der sich aus 25 Metern ein Herz nimmt und seinen Versuch deutlich zu hoch ansetzt. 

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Eine halbe Stunde bleibt auf der Uhr. Cottbus zeigt sich seit dem unglücklichen Rückstand bemüht, tut sich aus dem Positionsspiel heraus jedoch schwer. 

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Von der rechten Seite serviert Cigerci eine Ecke mit Zug vor den ersten Pfosten, wo Borgmann seinen anspruchsvollen Kopfball aus der Drehung deutlich über den Kasten setzt.

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Fürth schaltet gefährlich durch das Zentrum über Appelkamp um, der kurz nach der Mittellinie Pohlmann über halblinks mitnimmt. Pohlmann nimmt den Ball zunächst gut in den Strafraum mit, jagt den Ball aus halblinken zwölf Metern unter Gegnerdruck aber deutlich drüber. 

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Dritter Wechsel aufseiten der Lausitzer: Campulka ersetzt Unglücksrabe Doumbia. 

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Kinsombi lässt sich halblinks im Strafraum etwas zu viel Zeit und wird dann geblockt. Anschließend schaltet Fürth über Klaus um, der an der Mittellinie von Boziaris festgehalten wird. Für dieses taktische Foul sieht Boziaris Gelb. 

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Fürth setzt sich vorne fest und verlagert durch Will links in den Strafraum, wo Itter Platz hat und hoch an den ersten Pfosten flankt. Manu ist dort vor Srbeny mit dem Kopf zur Stelle und kann klären, worauf dann gleich zwei Pohlmann-Eckbälle von der linken Seite nichts einbringen. 

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Heuer lässt sich bei der Ausführung eines Freistoßes zu viel Zeit und sieht dafür eine sehr überflüssige Gelbe Karte. 

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Das ist natürlich ein extrem bitterer Spielverlauf für die Lausitzer, die bis zur Nachspielzeit in der ersten Hälfte noch verdient in Führung lagen. 

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Tooor! Cottbus - FÜRTH 1:2. Blitzstart für die Mittelfranken im zweiten Durchgang, Spiel gedreht! Rechts vom eigenen Sechzehner geht Borgmann viel zu riskant ins Dribbling und wird dabei unter Druck gesetzt. Appelkamp luchst Borgmann den Ball ab und spitzelt ihn zugleich zu Klaus, der entlang der rechten Grundlinie mit Tempo nach innen zieht. Rechts im Fünfer will Klaus vor Lotka dann eigentlich nur zurücklegen, Doumbia ist inzwischen aber nachgerückt, wird unglücklich angeschossen und lenkt den Ball ins eigene Tor. 

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Fürth kommt dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Auch Hannemann ist in der Kabine geblieben, für ihn wirkt fortan Aufstiegsheld Cigerci mit.

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Bei den Hausherren hat Pele Wollitz die Halbzeitpause für einen Doppelwechsel genutzt. Rorig ist anstelle von Erlein neu dabei. 

Halbzeit in Cottbus, wo die Lausitzer defensiv anfällige Fürther in den ersten rund 20 Minuten gefühlt überrannten und nach dem frühen Führungstor durch Copado (6.) auch schon nachlegen hätten können. Das Kleeblatt bekam erst zur Mitte des ersten Durchgangs einen Fuß in die Tür und hielt das Spiel fortan ausgeglichen. Als dann schon die einminütige Nachspielzeit abgelaufen war, brachte Manu mit der letzten Aktion Appelkamp im eigenen Strafraum zu Fall und verschuldete einen Elfmeter, den Klaus souverän zum Ausgleich verwandelte.

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Unmittelbar danach ist Halbzeit. 

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Tooor! Cottbus - FÜRTH 1:1. Aus elf Metern stellt sich natürlich Kapitän Klaus der Verantwortung vom Punkt. Im Derby gegen Nürnberg hatte Klaus einen Elfmeter zunächst verwandelt und den zweiten dann verschossen. Was macht der Routinier jetzt? Er guckt Lotka aus und schiebt den Ball dann souverän ins untere rechte Eck. Der Ausgleich! 

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Von wegen es passiert nichts mehr, es gibt Elfmeter für Fürth! Vor dem Sechzehner legt Klaus von rechts kurz in den Lauf von Appelkamp ab, der mit Tempo in die Box geht und dort vor Manu einen Haken nach innen schlägt. Manu lässt dabei das Bein stehen und trifft Appelkamp deutlich unten am Fuß. 

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Eine Minute gibt es noch obendrauf. 

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Kurz vor der Halbzeit dürfte nichts mehr passieren, Cottbus will die Führung in die Kabine bringen.

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Rüber auf die Gegenseite: Nach einem Cottbuser Ballgewinn im Mittelfeld legt Bittencourt im Zentrum für Borgmann ab, der aus halblinken 25 Metern einfach mal abzieht. Borgmann verliert dabei die Balance und verfehlt das lange Eck trotzdem nur knapp. 

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Eine Itter-Flanke von links wird in den Rückraum geköpft, wo Banse schneller als zwei Cottbuser reagiert und sich die Kugel schnappt. Bei seinem strammen Versuch aus 16 Metern rutscht ihm der Ball aber ab und geht deutlich links vorbei. 

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Boziaris läuft über halbrechts auf den Sechzehner zu und wird mit seinem Versuch von der Strafraumkante auf Kosten einer Ecke geblockt, die dann nichts einbringt. 

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Nach der guten Phase der Fürther ist es Cottbus gelungen, das Spiel zu beruhigen. In diesen Minuten kommt Fürth nicht über leeres Ballgeschiebe ohne die nötigen Raumgewinne hinaus.

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Jetzt mal wieder eine Annäherung der Lausitzer: Aus dem rechten Halbfeld serviert Boziaris eine Freistoßflanke vor den Torraum, wo Manu unter Bedrängnis nicht wirklich kontrolliert köpfen kann und das Tor deutlich verzieht. 

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Inzwischen hat das Kleeblatt die Initiative übernommen und bleibt am Drücker. Cottbus versucht durchzuschnaufen und muss kurz vor der Halbzeit vielleicht auch schon dem hohen Tempo aus der Anfangsphase Tribut zollen.

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Die Gäste halten die Schlagzahl jetzt hoch. Halbrechts vor dem Sechzehner legt Klaus zur Mitte für Banse ab, der aus 17 Metern draufhält und geblockt wird.

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Fürth wird besser und verschafft sich bei einem schnellen Angriff Überzahl im letzten Drittel. Dehm kommt über halbrechts und will es vor dem Sechzehner selbst versuchen. Dabei wählt er den Außenrist, trifft den Ball nicht sauber und verzieht deutlich.

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Schöns Direktspiel jetzt mal aufseiten der Fürther. Klaus steckt am Sechzehner für Banse durch, der den Ball links im Strafraum vor der Grundlinie scharf in die Mitte legt. Srbeny läuf auf Höhe des ersten Pfostens durch, Lotka ist aber zuvor zur Stelle und packt sicher zu. 

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Das Kleeblatt bleibt dran. Im hohen Aufbauspiel schaltet sich Heuer mit nach vorne ein und hält aus halbrechten 25 Metern einfach mal halbhoch drauf. Erneut ist Lotka zur Stelle und wehrt den strammen Versuch im kurzen Eck zur Seite ab. 

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Aus dem Nichts die Chance auf das 1:1! Pohlmann schnappt sich den Ball kurz nach der Mittellinie gegen aufgerückte Lausitzer und bedient in einer Vier-gegen-Vier-Situation Dehm halbrechts vor dem Sechzehner, der dann wieder für den durchgelaufenen Pohlmann durchsteckt. Im Rücken der Abwehr schließt Pohlmann nahe dem rechen Fünfereck direkt ab, Lotka bekommt im kurzen Eck aber gerade noch die Beine geschlossen und pariert stark.

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Jetzt trifft Cottbus auch noch das Aluminium. Weil Fürth gegen den Ball viel zu naiv nach innen einrückt, hat Erlein nach der Verlagerung von Bittencourt ganz viel Platz rechts im Strafraum. Eigentlich will Erlein flanken, der Ball rutscht ihm dabei etwas über den Spann und klatscht im langen Eck an die Latte.

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Wann findet Fürth in dieses Spiel? Immerhin hat jetzt Klaus nach einem langen Ball etwas Platz in der Tiefe und wird vor dem Sechzehner durch Manu auf Kosten einer Ecke gestellt, die dann jedoch nichts einbringt - Offensivfoul. 

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Und schon liegt der Ball im Fürther Tor, die Fahne geht aber sofort hoch. Eine Ecke von rechts wird im hohen Bogen links in den Strafraum verlängert, wo Copado den Ball aus der Drehung volley quer vor das Tor bringt. Und weil sich Keresztes und Hellstern bei dieser Mischung aus Schuss und Vorlage uneinig sind, rutscht der Ball an den zweiten Pfosten durch, wo Manu aus kürzester Distanz leichtes Spiel hat. Zuvor stand aber Copado im Abseits - es bleibt beim 1:0.

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In dieser Form ist das 2:0 für Cottbus nur eine Frage der Zeit. Nach wie vor bekommt Fürth defensiv keinen Zugriff und kommt einfach nicht in die Zweikämpfe.

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Immer wieder kommt Cottbus viel zu einfach hinter die letzte Kette! Einen tiefen Pass leitet Hannemann im zentralen Halbfeld direkt weiter, lässt die Kugel butterweich perfekt in den Lauf von Copado klatschen. Über halbrechts taucht Copado frei vor Hellstern auf, der aus dem Tor stürmt und den Winkel gut verkürzt. Aus elf Metern muss Copado dadurch direkt abschließen und bleibt mit einem Heber an Hellstern hängen.

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Mit Ablauf der Schlussviertelstunde lässt sich festhalten, dass die Führung für Energie spätestens rückwirkend völlig verdient ist. Während die Lausitzer auch heute die nötige Intensität an den Tag legen, wirkt Fürth derzeit etwas ratlos.

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Wieder Energie: Zwar wird Copado nach einem kurzen Antritt auf engstem Raum von der Strafraumkante geblockt, doch prallt der Ball genau zu Kinsombi weiter. Aus halblinken neun Metern ist die Position im Strafraum alles andere als verkehrt, Kinsombi bekommt die Füße aber nicht so recht sortiert und verzieht dann mit dem falschen Fuß unter Gegnerdruck deutlich. 

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Aber auch in dieser Szene stand das Kleeblatt defensiv alles andere als sicher. Gerade Sommerneuzugang Keresztes hat bislang Probleme mit dem Stellungsspiel.

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Nächste Großchance für Cottbus! Im hohen Aufbauspiel schiebt Doumbia an und will im zentralen Halbfeld eigentlich zur Seite ablegen. Weil Will aber entscheidend abfälscht, rutscht der Ball als Steckpass genau auf Hannemann durch. Der Stürmer kommt im Strafraum aus 15 Metern frei zum Abschluss und verpasst das untere rechte Eck ganz knapp. 

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Das müssen die Fürther erstmal schnell aus den Klamotten schütteln, zumindest offensiv hatte man bis dahin eigentlich gut in die Partie gefunden.

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Tooor! COTTBUS - Fürth 1:0. Die Lausitzer gehen früh in Führung, aber das ging viel zu einfach: Links nach der Mittellinie schlägt Borgmann einen Freistoß einfach mal hoch und zentral vor den Sechzehner, wo die Fürther Defensive komplett unsortiert steht und eine riesige Lücke lässt. Dadurch kann Bittencourt den scharfen Ball völlig unbedrängt per Kopf im hohen Bogen halblinks in die Box ablegen, wo Copado im Rücken der Abwehr einläuft. Acht Meter vor dem Tor grätscht Copado aus vollem Lauf zum Ball und befördert ihn noch aus der Luft links unten ins Netz. 

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Vorlage Leonardo Bittencourt

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Die Angangsminuten gestalten sich sehr schwungvoll, beide Mannschaften suchen in Ballbesitz den schnellen weg nach vorne. 

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Bittencourt hat kurz nach der Mittellinie etwas Platz und nimmt sich aus rund 35 Metern einfach mal ein Herz. Satt getroffen, setzt er seinen sehr optimistischen Versuch aus der zweiten Reihe aber zu hoch an. 

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Gute Chance für das Kleeblatt! Die Gäste verlagern das Spiel auf die rechte Seite, wo Dehm im Strafraum gleich zwei Haken nach innen schlägt und aus halbrechten zwölf Metern abschließt. In der Schussbahn kriegt ein Abwehrspieler noch den Fuß dazwischen und blockt auf Kosten einer Ecke, die dann nichts einbringt. 

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Wir sind so weit, Cottbus hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Felix Weller, der heute sein Zweitliga-Debüt an der Pfeife gibt und dabei von Jonah Besong und Daniel Bartnitzki an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Tim Kohnert, vor den Bildschirmen bilden Pascal Müller und Markus Sinn das VAR-Duo. 

Für das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine muss man in Energies Abstiegssaison 2013/14 zurückblättern, als Fürth desolate Lausitzer in deren Stadion am vorletzten Spieltag mit 6:0 abschoss. Auch insgesamt spricht der direkte Vergleich zugunsten des Kleeblatts, das die letzten fünf Duelle für sich entschied und bei einer Gesamttordifferenz von 15:1 zuletzt viermal sogar ohne Gegentor blieb. Den letzten Dreier für Cottbus gab es im September 2010 - ein 2:0-Heimsieg mit Pele Wollitz an der Seitenlinie.

Auch in Cottbus bemängelte Wollitz nach dem Pokalaus das "Gefälle" in der Mannschaft und mahnte wiederholt personelle Verstärkungen an. Immerhin hatte Wollitz diesmal spielerisch weniger auszusetzen, ging er nach den beiden Auftritten in der Liga noch sehr hart mit seinem Team ins Gericht. Der Auftaktsieg über Hannover (3:1) war mit viel Spielglück verbunden, in Bielefeld blieb man anschließend chancenlos (0:3). Gegen Augsburg hat Energie schon mal zur Intensität zurückgefunden und will diese jetzt auch in die Liga transportieren.

Während die Stimmung in Fürth nach nur drei Pflichtspielen mal wieder zu kippen droht, bleibt Vogel optimistisch und verwies mit geschärften Sinnen darauf, dass die Leistung bislang gestimmt habe. In der Liga mag das zwar neben dem soliden Auftakt auf St. Pauli (1:1) zumindest noch für die erste Hälfte im Derby gegen Nürnberg (2:4) stimmen, doch liegen die Probleme auf der Hand: Von der Bank kommt zu wenig Qualität nach, zudem steht man noch immer ohne Futkeu-Ersatz da und ist offensiv zu sehr von Klaus abhängig.

Sechs Zweitligisten mussten im DFB-Pokal bereits zum Auftakt die Segel streichen, mit Energie Cottbus und der SpVgg Fürth treffen heute zwei davon am 3. Spieltag aufeinander. Und dennoch war die jeweilige Gefühlslage nach dem Pokalaus eine etwas andere. Während Cottbus gegen einen Bundesligisten sein bislang bestes Spiel in dieser Saison machte und darauf aufbauen will, konnte sich das Kleeblatt auch im dritten Spiel gegen einen Ligakonkurrenten nicht durchsetzen.

Im einzigen Zweitliga-Duell der 1. Pokalrunde musste sich das Kleeblatt letzte Woche der Bochumer Effizienz beugen und kam in einer späten Schlussoffensive nicht mehr über den Anschlusstreffer zum 1:2 hinaus. Heiko Vogel sieht dennoch keinen Grund für personelle Änderungen und vertraut im vierten Pflichtspiel der Saison zum vierten Mal auf das gleiche Personal. Der Kader ist ohnehin sehr dünn besetzt und bietet nicht gerade Alternativen im Übermaß. Zu allem Überfluss hat sich Bochum-Torschütze Dal im Abschlusstraining verletzt und fällt aus. 

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Mittelfranken: Hellstern - Dehm, Heuer, Keresztes, Itter - Banse, Will - Appelkamp, Pohlmann - Klaus, Srbeny. 

In der 1. Runde des DFB-Pokals bekam es Cottbus am vergangenen Wochenende mit Augsburg zu tun und musste sich dem Bundesligisten trotz ansprechender Leistung 0:2 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Pele Wollitz heute zwei personelle Änderungen vor und setzt neben Boziaris erwartungsgemäß auch wieder auf die Dienste von Bittencourt, der im Pokal gesperrt fehlte. Während Pelivan dafür auf der Bank sitzt, fällt Guttau leicht angeschlagen aus.  

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Lotka - Erlein, Manu, Doumbia, Borgmann - Michelbrink, Bittencourt - Hannemann, Boziaris, Kinsombi - Copado.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen Energie Cottbus und der SpVgg Greuther Fürth.

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