Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Energie Cottbus - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

LEAG Energie Stadion.

Energie Cottbus 3

  • L Copado (6. minute)
  • T Cigerci (70. minute)
  • D Bohdanov (94. minute)

SpVgg Greuther Fürth 4

  • F Klaus (48. minute 11m, 80. minute)
  • F Doumbia (46. minute ET)
  • O Pohlmann (72. minute)

Wildes Spektakel! Fürth feiert ersten Saisonsieg in Cottbus

Energie Cottbus hat den zweiten Saisonsieg leichtfertig aus der Hand gegeben. Der Aufsteiger führte gegen die SpVgg Greuther Fürth früh, kassierte nach mehreren Abwehrfehlern aber noch eine spektakuläre 3:4-Heimniederlage.

Lange hatte Energie Cottbus die Partie im Griff, am Ende stand der Aufsteiger dennoch mit leeren Händen da. Nach einer 1:0-Führung und zahlreichen Chancen verlor das Team von Claus-Dieter Wollitz gegen Greuther Fürth mit 3:4.

Während die Lausitzer ihre dritte Pflichtspielpleite in Folge kassierte, gelang dem Beinahe-Absteiger aus Franken der erste Dreier.

Lucas Copado brachte die Gastgeber nach Kopfballvorlage von Leonardo Bittencourt früh in Führung (6.). Felix Klaus glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter aus (45.+3). Ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) stellte gleich nach Wiederbeginn das Spiel auf den Kopf. Nur zwei Minuten nach dem 2:2 durch Tolcay Cigerci (70.) sicherte Ole Pohlmann den Fürther Sieg (72.). Für die Entscheidung sorgte Klaus mit seinem fünften Saisontreffer (80.). Dmytro Bohdanow gelang nur noch der Anschluss (90.+4).

Klaus trifft sicher vom Punkt

Der Aufsteiger dominierte von Beginn an, setzte Fürth früh unter Druck. Copado scheiterte an U19-Nationaltorhüter Florian Hellstern (18.), Luca Erlein traf mit einer missglückten Flanke die Latte (28.), dazwischen lag der Ball im Tor, doch Copado stand im Abseits (23.).

Erst nach einer halben Stunde nahm auch die Fürther Offensive am Spiel teil, doch Marcel Lotka im Energie-Tor behielt die Übersicht. Beim Elfmeter von Klaus nach Foul von King Manu an Shinta Appelkamp war der Keeper allerdings machtlos, der Ausgleich war extrem glücklich für die Gäste.

Noch glücklicher kam die Fürther Führung 45 Sekunden nach Wiederanpfiff zustande: Appelkamp eroberte an der Seitenlinie den Ball, Klaus wollte in die Mitte passen, und Doumbia lenkte den Ball ins eigene Tor. Beim dritten Gegentreffer servierte der eingewechselte Tim Campulka Pohlmann den Ball auf dem Silbertablett.

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