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1. FC Heidenheim - Werder Bremen

Bundesliga-Relegation

1. FC Heidenheim 2

  • T Kleindienst 85', 90+7' (11m)

Werder Bremen 2

  • N Theuerkauf 3' (ET)
  • L Augustinsson 90+4'

2-2

Werder Bremen gewinnt nach Auswärtstorregel

Live-Kommentar

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Wann der Ball wieder rollt ist, also noch unklar, klar ist aber schon jetzt, dass wir auch dann natürlich wieder live bei allen Spielen der Bundesliga und 2. Liga dabei sein werden. Tim Schöfer bedankt sich an dieser Stelle im Namen des gesamten Teams für Ihr Interesse an unserer Live-Berichterstattung über die gesamte Saison hinweg. Weiter geht es bei uns natürlich schon morgen Abend mit dem Relegations-Hinspiel zwischen Zweitligist 1. FC Nürnberg und dem Drittligisten FC Ingolstadt (18:15 Uhr). Bis dahin, bleiben Sie sportlich und vor allem gesund. Servus!

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Werder Bremen bleibt damit erstklassig, geht nächste Spielzeit in seine 57. Bundesliga-Saison (Höchstwert!). Ursprünglich sollte die insgesamt 58. Bundesliga-Spielzeit am 21. August beginnen, aufgrund der Verschiebung des Spielplans durch die COVID-19-Pandemie wird die neue Saison aber frühestens am 11. September, eher sogar am 18. September oder später starten können. Dies gilt wohl auch für die 2. Liga, die dann in ihre 47. Spielzeit geht (ursprünglicher Starttermin 31. Juli).

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Für Heidenheim ist es natürlich ein extrem bitteres Ende, erst das unglückliche Eigentor, dann von der Auswärtstorregel geschlagen. Der Zweitligist hat eine großartige Moral bewiesen und Werder Bremen im Grunde eine Stunde an deren Strafraum beschäftigt, steht am Ende aber mit leeren Händen da. Bremen hatte zwar ein klares Chancenplus (19:10), die Schwaben aber hatten deutlich mehr Spielanteile (60 Prozent) und die bessere Passquote (80 Prozent gegenüber 70 Prozent). Der 1. FC Heidenheim verpasst es damit, erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufzusteigen.

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Mehr Drama geht nicht! Bundesligist Werder Bremen drohte Heidenheim in der Anfangsphase zu überrollen, ließ aber einige gute Chancen aus - und so roch es lange Zeit danach, als würden die Norddeutschen die Klasse durch ein kurioses wie glückliches (aus Bremer Sicht) Eigentor sowie eine konzentrierte, stabile Defensivleistung halten können. Heidenheim war anfangs komplett überfordert mit der Situation nach dem schnellen Rückstand, erst nach einer halben Stunde konnte man so etwas wie Spielkontrolle verzeichnen - ohne dabei gefährlich zu werden. Nach dem Seitenwechsel aber kamen die Schwaben mit Wucht auf den Platz und hatten drei gute Möglichkeiten auf den Ausgleich, nachdem Bremen aber mit ebenfalls drei Großchancen antwortete, nahm der Respekt wieder zu und die Partie flachte etwas ab - bis Mohr mit seinem Distanzkracher und Abstauber Kleindienst den Wahnsinn in der Schlussphase eröffneten. Bremen aber blieb cool und bleibt dank der Auswärtstorregel erstklassig.

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Nein, direkt danach ist Schluss am Schlossberg! Bremen gelingt der Klassenerhalt durch ein 2:2 bei Heidenheim.

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TOOOOOOOR! 1. FC HEIDENHEIM - Werder Bremen 2:2! Der Videoschiedsrichter bestätigt den Strafstoß, Tim Kleindienst verwandelt eiskalt unten rechts in die Maschen. Aber bleibt noch Zeit für einen dritten Treffer?

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Der Wahnsinn kennt kein Ende! Gebre Selassie springt im Strafraum voll in Mohr, Dr. Felix Brych zeigt auf den Punkt. Kann man geben, muss man aber nicht - und wird wohl auch nicht mehr viel ändern.

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In der Bundesliga hatte Augustinsson in zwölf Einsätzen kein Tor erzielt - für einen besseren Moment hätte er sich den Treffer wohl kaum aufsparen können.

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TOOOOOOR! 1. FC Heidenheim - WERDER BREMEN 1:2! Die Entscheidung, Werder Bremen bleibt in der Bundesliga! Fin Bartels schüttelt rechts am Strafraumeck Theuerkauf ab und marschiert alleine auf Müller zu. Der lässt sich aus seinem Kasten locken und kann dann nicht mehr verhindern, dass der aufgerückte Ludwig Augustinsson aus kurzer Distanz einschiebt. Kurz muss Werder noch die Luft anhalten, weil der Schwede die Pille beinahe an die Latte donnert, von der Unterkante springt sie dann aber ins Netz.

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Vorlage Fin Bartels

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Dritter Einwurf, dann lässt sich Füllkrug die Kugel zu leicht abnehmen. Den Gegenstoß unterbindet Davy Klaassen sofort mit dem Foul, auch dafür gibt es die Gelbe Karte.

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So viel Zeit, wie sich Ludwig Augustinsson hier lassen will, dann aber auch nicht - Gelb!

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Bremen macht das Spielgerät links vorne fest, zwei Einwürfe bringen wertvolle Zeit.

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"Fünf Minuten Nachspielzeit", brüllt Frank Schmidt seinen Männern zu. Die Hoffnung lebt, der Glaube ist da!

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Wieder Eggestein, der halbrechts aus 20 Metern draufhält. Müller ist zur Stelle und wehrt zur Seite ab.

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120 Sekunden plus Nachspielzeit noch für Heidenheim. Was hält dieser Fußball-Krimi noch an Drama für uns bereit?

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Absicherung ist bei Werder angesagt, Christian Groß kommt für Joshua Sargent.

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Fast der Gegenschlag von Werder! Füllkrug steckt rechts im Sechzehner durch für Eggestein, der aus spitzem Winkel nur ins Außennetz trifft.

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TOOOOOOOR! 1. FC HEIDENHEIM - Werder Bremen 1:1! UNGLAUBLICH! Jetzt ist richtig Musik in der Hütte, mit Kuhglocken, Sirenen und Bratpfannen! Mohr umkurvt links seinen Gegenspieler und fasst sich ein Herz, aus 25 Metern zimmert der Ex-Fürther eine Rakete links oben ans Lattenkreuz. Tim Kleindienst steht genau richtig und verwertet den Abpraller aus kurzer Distanz zum Ausgleich.

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Heidenheim läuft die Zeit davon, Bremen steht nach wie vor ganz sicher in der Defensive und lässt keine Gefahr entstehen.

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Beinahe die Entscheidung! Klaassen visiert mit einem Schlenzer links am Strafraumeck das lange Eck an, Müller kann nur hinterher gucken und hoffen - und sieht, wie das Spielgerät auf dem Tordach landet. Starkes Ding vom Bremer!

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Maurice Multhaup legt sich den Ball zu weit vor und grätscht hinterher, er trifft zwar erst den Ball, aber mit den Stollen voraus auch Klaassen, sodass Dr. Felix Brych die Aktion abpfeifen und mit der Gelben Karte bewerten muss.

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War es der letzte Auftritt von Milot Rashica im Bremer Trikot? Wenn, dann war es ein guter! Der Kosovare macht nun Platz für Niclas Füllkrug, der zum sechsten Mal in der Relegation zum Einsatz kommt, für das dritte Team.

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Bremen steht beinahe mit allen Spielern am und im eigenen Strafraum. Nur Rashica und Sargent gehen immer mal wieder in die Tiefe, Entlastungsangriffe gelingen Werder aber auch zusehends weniger.

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All-in! Für Rechtsverteidiger Marnon Busch kommt Angreifer Maurice Multhaup.

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Bremen steht zu stabil in der Abwehr, lässt nichts zu. Heidenheim intensiviert seine Bemühungen, kommt aber nicht zu Abschlüssen.

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18 Tore hat Heidenheim in der Schlussviertelstunde erzielt, zwei brauchen sie heute. Was geht noch für die Gastgeber?

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Kurios: Ein Eckball von der linken Seite durch Augustinsson klatscht am kurzen Eck auf die Latte - aber die Bogenlampe war wohl zuvor schon im Aus, bekommt Dr. Felix Brych auf seine Uhr gemeldet.

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Rund 20 Minuten sind noch zu spielen, nach wie vor braucht Heidenheim zwei Tore, um den Spielstand nach Hin- und Rückspiel noch zu drehen. Wann starten die Schwaben die Schlussoffensive?

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... und anstelle von Milos Veljkovic rückt Sebastian Langkamp in die Bremer Mannschaft.

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Auch Kohfeldt wechselt zweifach, für den bärenstarken Yuya Osako spielt nun Fin Bartels ...

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... und Tobias Mohr kommt für Robert Leipertz.

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Frank Schmidt nimmt seinen zweiten Doppelwechsel vor! Der starke Niklas Dorsch, den spätestens jetzt sicher auch einige Bundesligisten auf dem Zettel haben, weicht für Kevin Sessa ...

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Auf dem Rasen ist währenddessen übrigens nichts Nennenswertes passiert. Was hätte das wieder für ein Theater gegeben, wenn ausgerechnet in dieser kurzen Phase der Ausgleich für Heidenheim gefallen wäre!?

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Aha, die Unruhestifter werden vom Heidenheimer Sicherheitspersonal sofort wieder von der Tribüne in den Außenbereich des Stadions gedrängt. Das Sicherheitskonzept des DFB will es so und die sportliche Chancengleichheit natürlich auch.

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Auch das ist kurios! Rund 50 Heidenheimer haben sich - mutmaßlich illegal - Zutritt zum Innenraum des Stadions verschafft und die Tribünen in Beschlag genommen. Und sorgen natürlich für zusätzliche Anfeuerungen der Hausherren. Bremen schmeckt das gar nicht und mit rechten Dingen geht es vermutlich auch nicht zu. Gibt es irgendeine Reaktion? Zum Beispiel durch die Schiedsrichter?

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Durch die gefährlichen Offensivszenen und Abschlüsse hat Bremen sich nun auch wieder etwas Respekt der Heidenheimer verdient, die eigentlich mit viel Wucht in die zweite Halbzeit gestartet waren und ins Risiko gehen müssten.

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Was ist nun los? Dorsch tanzt am eigenen Strafraum Veljkovic aus und bekommt den Freistoß, teilt dann aber ohne Not gegen Gebre Selassie aus und sieht für seinen Wischer ins Gesicht des Bremers die Gelbe Karte.

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Jetzt drängt Bremen auf den Treffer! Sargent nimmt halbrechts vor dem Sechzehner Tempo auf, narrt Theuerkauf und taucht frei vor Müller auf, der aber wieder standhaft bleibt und Sieger im direkten Duell ist.

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Und die Gäste bleiben dran, erzielen beinahe das 2:0! Nach einem hohen Ball in die Box behauptet sich Osako im Zentrum stark, bringt den Körper zwischen sich und den Verteidiger und legt für Augustinsson ab, der mit seinem wuchtigen Flachschuss aber an einer bärenstarken Fußparade von Müller scheitert.

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Bremen antwortet mit einem Eckball von der linken Seite! Am zweiten Pfosten kommt die Kugel runter, Veljkovic bringt die Kugel von rechts an der Fünfmeterraumkante scharf in die Mitte. Busch klärt vor Osako und der Linie!

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Nun werden ein paar Nickeligkeiten im Mittelfeld ausgetauscht, das hilft natürlich nur Werder. Die Hausherren haben zu Beginn der zweiten Halbzeit 60 Prozent Ballbesitz und 4:1 Torschüsse. Wie geht Bremen damit um?

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Lebhafter Beginn wieder an der Ostalb, auch der zweite Durchgang beginnt ganz anders, als das Spiel an der Weser vor wenigen Tagen noch lief. Heidenheim muss natürlich jetzt kommen, Bremen wird weiter um defensive Stabilität bemüht sein und auf Konter lauern.

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Im Gegenzug hat aber nun Bremen die Gelegenheit, schnell den Heidenheimern den Wind wieder aus den Segeln zu nehmen. Osako taucht zentral frei an der Strafraumkante auf, zögert aber zu lange. Mainka bekommt das lange Bein noch dazwischen und blockt den Abschluss.

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Heidenheim weiß, was auf dem Spiel steht und Heidenheim weiß, was es dafür braucht: Zwei Tore für den großen Traum von der Bundesliga! Die Schwaben sind hier mit mächtig Power aus der Kabine gekommen und drängen auf den Ausgleich.

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Wo ist Bremen? Noch in der Kabine? Dritte Großchance für Heidenheim! Busch bringt das Spielgerät mit Gefühl von der rechten Seite in den Strafraum, am ersten Pfosten kommt Otto perfekt zum Kopfball - und setzt diesen nur Zentimeter am Ziel vorbei.

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Wahnsinn! Heidenheim probiert es im Werder-Style mit einer Blitzoffensive direkt nach dem Anstoß. Beim folgenden Eckball gibt es ein wenig Durcheinander, in der Folge kommt Schimmer am zweiten Pfosten zum Abschluss und jagt das Leder knapp drüber.

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Schimmer führt sich nach 35 Sekunden mit einem ersten Warnschuss prima ein! 20 Meter zentral vor dem Kasten zieht der neue Angreifer ab, Pavlenka taucht ab und holt die Pille links unten aus dem Eck.

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Und damit rein in den zweiten Spielabschnitt!

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... und Stefan Schimmer kommt für den schwachen Denis Thomalla.

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Um dieses Vorhaben zu realisieren, tauscht Frank Schmidt zur Pause doppelt aus. Mit Marc Schnatterer macht einer der auffälligsten Heidenheimer Platz für David Otto ...

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In der 2. Liga hat Heidenheim übrigens den Ruf des Spätzünders, auch das kann durchaus Mut machen. Elf Tore nur schossen die Schwaben vor der Pause, ganze 34 nach dem Seitenwechsel. Zwei mehr könnten Bundesliga-Fußball am Schlossberg in der kommenden Spielzeit bedeuten!

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Was könnte Heidenheim Hoffnung geben? Bremen hat in drei Pflichtspielen gegen die Schwaben noch nie ein Tor in der zweiten Halbzeit erzielt! Selbst beim 4:1 in der 2. Runde des DFB-Pokals 2019/20 schoss Marco Friedl das vierte Werder-Tor bereits in der 41. Minute.

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Dann ist Pause in der Voith-Arena!

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Bremen scheint auch diese 180 Sekunden abgezockt runterzuspielen, die Gäste halten Heidenheim weit vom eigenen Tor fern. Leipertz probiert es immerhin mal aus der zweiten Reihe, Vogt blockt aber.

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Drei Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt.

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Bei den Torschüssen steht beim 1. FC Heidenheim allerdings noch immer die Null. Gelingt vor der Pause noch der Lucky Punch?

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Werder hat sich zum Ende der ersten Halbzeit mittlerweile aber komplett in die Defensive drängen lassen, überlässt Heidenheim das Spiel. Die 70 Prozent Ballbesitz aus der Anfangsphase sind so schon unter 50 Prozent geschrumpft, doch in der Defensive steht Bremen sehr kompakt, bietet keinerlei Räume an und lässt so nichts anbrennen.

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Bei Bremen ist Osako hervorzuheben, der Japaner arbeitet gegen den Ball vorbildlich mit hoher Einsatzbereitschaft und bietet sich für das eigene Spiel immer wieder an, reißt mit seinen Bewegungen und Pässen oftmals Lücken, die Sargent und Rashica dann bespielen können.

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Auffällig ist, dass Heidenheim immer wieder mit Seitenwechseln zu Werke geht, oft holt sich Dorsch in den Halbräumen die Kugel ab und verlagert dann das Spiel. Vorne drin hat der FCH aber noch zu wenig Bewegung, zu wenig Tempo, sodass es selten gefährlich wird.

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Sargent zieht zentral aus 20 Metern ab, Müller kann den Schuss auf das linke untere Eck aber relativ entspannt parieren. Im Gegenzug taucht Föhrenbach links in der Bremer Box auf, verzieht aber komplett - und war zudem gut sichtbar im Abseits.

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Friedl grätscht Schnatterer rechts an der Grundlinie sauber ab, der Heidenheimer Angreifer muss sich kurz durchchecken lassen. Das wird wichtig sein für die Bremer, dass sie den Ausnahmekönner der Schwaben ausschalten.

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Viel Einsatz, wenig Produktives - so in etwa lassen sich die letzten fünf bis zehn Minuten der Heidenheimer zusammenfassen. Gelingt dem FCH vor der Pause noch der so dringend nötige Ausgleich?

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Die nächste Schnatterer-Flanke von der rechten Seite dokumentiert das zaghafte Aufbäumen der Hausherren, auch dieses Mal kommt aber niemand an die Kugel.

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Nach einer halben Stunde kommt Heidenheim langsam, aber sicher immer besser in die Partie, den überfallartigen Blitzstart der Bremer mitsamt unglücklichem Gegentreffer haben die Hausherren offenbar mittlerweile verarbeitet. Wirklich gefährlich sind die Schwaben aber noch nicht geworden.

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Notieren wir die erste Chance der Gastgeber? Schnatterer bringt einen Flankenball scharf von der rechten Seite in die Box, Verteidiger wie Angreifer rauschen aber an der Hereingabe vorbei und so muss Pavlenka nicht eingreifen.

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Bremen wirft alles rein, Sargent verletzt sich dabei bei einem Zusammenprall in der Nähe der Mittellinie und muss kurzzeitig behandelt werden. Es geht aber weiter beim Bremer Angreifer.

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Wie ist die Kulisse an der Ostalb? Heidenheim hat wieder seine Kuhglocke dabei, bei Bremen kommen lautstarke Trommeln zum Einsatz. Und - ich vermute es ist der "Werder-Block" - auch eine Sirene wird immer wieder getätigt, vor allem, wenn Heidenheim ins offensive Drittel kommt.

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Das Spiel der Hausherren dagegen ist nach wie vor zu klausuliert, sofern man überhaupt das Spielgerät hat. Dorsch will mit einem Seitenwechsel das Spiel mal verlagern, bringt aber zu wenig Druck hinter das Anspiel und so ist der Ball lange genug in der Luft, dass Klaassen in den Zweikampf kommt.

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Bremen hat nach wie vor alles im Griff, hat rund 70 Prozent Ballbesitz und schafft es immer wieder, Räume in der Abwehr der Heidenheimer zu öffnen. All das, was man im Hinspiel schuldig geblieben war, bringt die Elf von Florian Kohfeldt heute auf den Rasen. 

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Klaassen kommt im Mittelfeld zu spät, tritt Leipertz mit der offenen Sohle um. Nun hat Werder erstmals Glück, denn hier hätte der Unparteiische durchaus gleich durchgreifen und die erste Gelbe Karte zücken können.

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Nächster katastrophaler Fehler der Hausherren, Thomalla spielt in der Umschaltbewegung einen ungenauen Pass von der Mittellinie zurück - direkt in die Füße von Osako. Zum Glück für die Schwaben waren Rashica und Sargent auf dem Weg nach hinten, so kann der Japaner nicht den schnellen Pass in die Spitze forcieren und muss abdrehen.

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Beim Eckball kommt wieder Klaassen per Kopf zum Abschluss, Bremen hat damit nach einer knappen Viertelstunde bereits mehr Abschlüsse (5), als im gesamten Hinspiel (4). Heidenheim dagegen ist noch immer gänzlich beeindruckt und bringt keinen Fuß auf den Platz.

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Und Bremen will das zweite Tor sofort nachlegen, Heidenheim weiß noch gar nicht, wie ihnen geschieht. Augustinsson bringt den abgewehrten Eckball von der rechten Seite noch einmal mit Gefühl in die Box, Osako gewinnt das Kopfballduell gegen Theuerkauf und am zweiten Pfosten läuft Klaassen ein - aber Müller macht das kurze Eck zu und verhindert den Einschlag.

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Fast das 2:0! Rashica dreht halblinks vor dem Strafraum auf und zieht wuchtig ab, der Schuss gerät aber zu zentral und Müller lenkt ihn über den Kasten.

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Bremen ist in der Anfangsphase die klar bessere Mannschaft, kontrolliert Ball und Gegner. Heidenheim wirkt geschockt vom Tempo der Gäste.

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Das ist natürlich der denkbar ungünstigste Start für die Heidenheimer. Die Schwaben brauchen nun zwei Tore, um den Traum von der Bundesliga noch zu realisieren. Muss nun schon Plan B her?

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TOOOOOOR! 1. FC Heidenheim - WERDER BREMEN 0:1! Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. Mehr "ausgerechnet" gibt es wohl nicht. Denn ausgerechnet ein unglaublich bitteres Eigentor bringt Heidenheim ins Hintertreffen und ausgerechnet Ex-Bremer Norman Theuerkauf ist der Unglücksrabe. Im Mittelfeld hat Osako viel zu viel Platz und kann antreiben, der Bremer nimmt Eggestein mit, der schließlich in die Spitze spielt. Rashica rutscht das Leder unter der der Sohle durch, so kommt Sargent wieder überraschend in die Show, der allerdings erneut verstolpert - und Theuerkauf geht zu übermotiviert hin und tritt das Leder ungewollt aus 15 Metern links oben ins eigene Tor.

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Und nach 56 Sekunden hat Bremen die erste dicke Möglichkeit! Eine Hereingabe von der linken Seite verlängert Osako am ersten Pfosten mit etwas Mühe per Kopf in den Fünfmeterraum, wo Sargent frei vor Müller auftaucht, aber zu überrascht ist und keinen Abschluss schafft.

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Los geht's! Heidenheim stößt an, Kleindienst bringt den Ball in der Voith-Arena ins Rollen.

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Für Florian Kohfeldt ist es ein "Endspiel", seine Mannschaft solle dennoch "kühlen Kopf bewahren und mit Schärfe und Aggressivität spielen". Breite Brust statt passivem Fußball ist die klare Forderung des Werder-Coaches. Und die Entscheidung soll am besten schon innerhalb der 90 regulären Minuten fallen. Ob das gelingt? Dr. Felix Brych ist der Unparteiische, gleich geht es los!

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Diese letzte Statistik zeigt aber ganz deutlich, wer der heutige Favorit sein sollte. Trotzdem gibt sich Frank Schmidt kämpferisch: "Wir dürfen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Physis und Athletik sind unsere Stärken", und einen Matchplan hat er auch schon: "Ich bin gestern mit dem Fahrrad durch den Wald gefahren, danach war der Kopf frei und eine Idee geboren. Jeder muss bereit sein, an seine Grenzen zu gehen. Die Lust muss größer sein als die Angst."

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Während Bremen es mit dem Klassenerhalt in seine 57. Bundesliga-Saison schaffen würde (alleiniger Höchstwert), wäre Heidenheim im Falle des Aufstiegs im Übrigen das 57. verschiedene Team im Oberhaus. Ob die Entscheidung in Minute 57 fällt?

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Und was spricht für den heutigen Gastgeber? Heidenheim verlor keines der letzten zwölf Zweitliga-Heimspiele (9 Siege, 3 Remis) - laufender Vereinsrekord im Unterhaus. Nur Stuttgart holte in der vergangenen Zweitligasaison mehr Heimpunkte (38) als der FCH (37). Außerdem gewann bei einem Aufeinandertreffen von Heidenheim und Bremen noch nie der Gast, in bislang drei Pflichtspielen gewann zweimal die Heimmannschaft, zuletzt trennte man sich eben remis.

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Und die Auswärtsstärke ist nicht das einzige Argument, welches den Bremern Mut machen darf: In den vergangenen zehn Jahren hat der Bundesligist nie das Rückspiel der Relegation verloren (6 Siege, 4 Remis), seit Wiedereinführung der Bundesliga-Relegation 2008/09 holte der Zweitligist im Rückspiel erst einmal ein Ergebnis, das Heidenheim nach 90 Minuten zum Aufstieg reichen würde. 2009 gewann Nürnberg mit 2:0 gegen Cottbus.

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Die Zahlen zur abgelaufenen Saison der Bundesliga wie auch der 2. Liga lassen hoffen, dass es heute ein deutlich ereignisreicheres Spiel gibt. Die Schwaben stellen das zweitbeste Heimteam der 2. Liga (11 Siege, 4 Remis, 2 Niederlagen bei 32:13 Tore), während Werder mit immerhin sechs Siegen auf fremden Plätzen Rang 8 in der Auswärtstabelle der Bundesliga belegte. Insgesamt holte Bremen 22 Punkte in der Fremde - noch nie in der Bundesliga-Historie stieg ein Team mit einer solchen Ausbeute am Ende ab.

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Die Ausgangslage ist somit klar und schnell erklärt: Schon ein Tor reicht, um nächstes Jahr in der Bundesliga zu spielen, wer den ersten Fehler macht, muss sich in der Folge gewaltig sputen. Steht es auch nach den zweiten 90 Minuten torlos, geht es in die Verlängerung, jedes andere Unentschieden reicht dem SV Werder Bremen.

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Sind wir ehrlich: Das Hinspiel war mehr als enttäuschend! Ein mutloses Werder Bremen konnte ohne Tempo und Risiko keinen Druck auf den "unterklassigen" Gegner ausüben, während Heidenheim leidenschaftlich und clever verteidigte, die Räume eng hielt und auf Gegenstöße lauerte, welche die Hausherren wiederum mit ihrem sehr bedächtigen Spiel nicht wirklich anboten. Die Konsequenz war ein wenig ansehnliches, chancenarmes 0:0.

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Ein Wechsel weniger somit bei den Hausherren, die aber auch keine Sperre ausgleichen müssen. Im Mittelfeld kommen heute Schnatterer und Leipertz anstelle von Multhaup und Sessa zum Zug (beide auf der Bank)

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Frank Schmidt auf der anderen Seite hat sich für diese Startelf entschieden (4-4-2): Müller - Busch, Mainka, Beermann, Theuerkauf - Schnatterer, Griesbeck, Dorsch, Leipertz - Kleindienst, Thomalla.

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Bei Werder Bremen gibt es somit im Vergleich zum Hinspiel drei Änderungen in der Startformation. Sargent beginnt für Füllkrug im Angriff, im Mittelfeld erhält Augustinsson den Vorzug gegenüber Bargfrede (beide auf der Bank) und in der Abwehr ersetzt Vogt den gesperrten Moisander.

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Wie gewohnt werfen wir zur Beginn unserer Live-Berichterstattung einen Blick auf die brandfrischen Aufstellungen und fangen mit den Gästen von der Weser an. Florian Kohfeldt vertraut auf folgende Startelf (4-3-1-2): Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Vogt, Friedl - M. Eggestein, Klaassen, Augustinsson - Osako - Rashica, Sargent.

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Das 0:0 im Hinspiel lässt alle Möglichkeiten für den heutigen Abend offen. Und auch wenn die ersten 90 Minuten von beiden Teams wahrlich keine Bewerbung für eine Teilnahme an der kommenden Bundesliga-Saison waren - heute werden beide an ihr Limit gehen und alles in die Waagschale werfen, was man hat. Wenn es sein muss auch 120 Minuten lang! Also auf geht's in das letzte Spiel der Bundesliga-Spielzeit 2019/20.

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Herzlich willkommen zum Relegations-Rückspiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und Werder Bremen.