Slowenien Frauen - Deutschland Frauen; Fußball WM der Frauen Qualifikation Group A4

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Slowenien Frauen - Deutschland Frauen. Fußball WM der Frauen Qualifikation Group A4.

SRC StoziceZuschauer3.046.

Slowenien Frauen 0

    Deutschland Frauen 2

    • L Prasnikar (39. minute ET)
    • S Martinez (50. minute)

    Live-Kommentar

    An dieser Stelle können wir einen Haken hinter unsere Berichterstattung aus Ljubljana machen. Ihnen noch einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal!

    Der Startschuss für die WM im kommenden Jahr fällt im Übrigen am 24. Juni. Bis dahin kündigte Christian Wück bereits an, vor allem gegen außereuropäische Mannschaften testen zu wollen. Ob womöglich auch noch Slowenien auf den WM-Zug aufspringt, wird sich in den Playoffs zeigen - beginnend mit der 1. Runde vom 7. bis zum 13. Oktober. Die Paarungen dafür werden am 24. Juni ausgelost.

    Parallel hat Norwegen sein Heimspiel gegen Österreich 2:1 gewonnen. Damit können wir einen abschließenden Blick auf die Endtabelle dieser Gruppe 4 in Liga A werfen: Ungeschlagen wurde Deutschland seiner Favoritenrolle gerecht und qualifiziert sich als Gruppensieger mit 16 Punkten direkt für die WM. Dahinter folgen Norwegen (12 Punkte), Österreich (4 Punkte) und Slowenien (3 Punkte). Als Schlusslicht steigt Slowenien zugleich für die kommende Nations-League-Ausgabe in Liga B ab.

    Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang fährt Deutschland zum Abschluss der WM-Qualifikation einen letztlich ungefährderten, aber glanzlosen 2:0-Sieg in Slowenien ein. Im ersten Durchgang wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, präsentierte sich die DFB-Auswahl offensiv ideenlos, ließ defensiv durchaus Chancen der Gastgeberinnen zu - und ging doch kurz vor der Pause glücklich durch ein Eigentor in Führung. Christian Wück konnte bis dahin aber nicht zufrieden sein und reagierte zur Halbzeit mit einem Dreifachwechsel, der das Spiel deutlich beleben sollte. Früh legte Martinez durch einen Abstauber nach, worauf Deutschland bei 13:1 Abschlüssen im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen ließ.

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    Und so bleibt es beim 2:0 für Deutschland, Abpfiff!

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    Doch nochmal eine gute Chance für die Wück-Elf: Kleinherne bekommt den Ball abgelegt und spielt vom rechten Sechzehnereck flach wie scharf vor das Tor. Mühlhaus läuft aus dem Rückraum ein, hält sechs Meter vor dem Kasten den Schlappen rein und drückt den Ball knapp drüber. 

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    Das Spiel plätschert jetzt dem Ende entgegen, drei Minuten gibt es noch obendrauf.

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    Kustrin hat nach einem öffnenden Ball etwas Platz und spielt links im Strafraum flach nach innen. Küver steht aber gut und kann am ersten Pfosten sicher klären. 

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    Kastelec lässt den Ball nach einem Einwurf zunächst verspringen, anschließend will die Slowenin nachsetzen und trifft Brand deutlich am Fuß. Für dieses Foulspiel sieht Kastelec die Gelbe Karte. 

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    Mit der Personalie Erzen für Krizaj ist jetzt auch das Wechselkontingent der Sloweninnen ausgeschöpft. 

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    Linder mit dem langen Ball in den Lauf von Kössler, die nahe dem linken Sechzehnereck zur Mitte weiterleitet. Zwar kriegt Mühlhaus den Ball unter Gegnerdruck verarbeitet, doch verliert sie anschließend die Balance und setzt ihr Schüsschen aus 13 Metern harmlos in die Arme von Mersnik.

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    Außerdem weicht Kramzar für Kastelec. 

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    Nochmal zwei frische Kräfte aufseiten der Sloweninnen: Ketis kommt für Prasnikar ins Spiel. Ihr unglückliches Eigentor ebnete Deutschland den Weg in diesem Spiel.

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    Linder dribbelt an und flankt links vom Sechzehner hinter den zweiten Pfosten, wo Mühlhaus bedrängt wird und den Ball bei ihrer versuchten Direktabnahme aus der Luft verpasst. 

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    Plötzlich hat Kajzba Platz und steckt aus dem rechten Halbfeld halbdiagonal in den Lauf von Kustrin durch. Zwar läuft Kustrin im Rücken der Abwehr alleine auf Mahmutovic zu, doch geht auch zu Recht die Fahne hoch.

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    Mit Anbruch der Schlussviertelstunde feuert Sasa Kolman seine Mannschaft an der Seitenlinie nochmal an. Auf eine Aufholjagd der Sloweninnen deutet aber gar nichts hin - Deutschland agiert abgeklärt und bleibt aktiv. 

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    Zudem betritt Brand das Feld und verabschiedet an ihrer Stelle Endemann in den Feierabend. 

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    Mit einem Doppelwechsel schöpft Geburtstagskind Christian Wück sein Wechselkontingent aus: Nüsken übernimmt zunächst für Martinez. 

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    Deutschland versucht es in dieser Phase mit vielen Flanken, die Boxbesetzung lässt aber zu Wünschen übrig. Dennoch hat die DFB-Elf alles im Griff und lässt noch keine Schlussoffensive der Gastgeberinnen aufkommen. 

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    In der ersten Hälfte mittels schneller Gegenstöße durchaus gefährlich, fehlt es Slowenien aus dem Positionsspiel heraus einfach an der nötigen Qualität. Im zweiten Durchgang sprechen 8:0 Abschlüsse für Deutschland eine klare Sprache.

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    Deutschland fängt den Ball nach einer Ecke für Slowenien ab und darf plötzlich in einer Zwei-gegen-Eins-Situation kontern. Kössler trägt den Ball durch das Zentrum nach vorne und nimmt rechts im Strafraum Martinez mit, die das Leder nach einem schwachen ersten Kontakt leichtfertig vertändelt und gestellt wird. 

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    Selina Cerci - ein Aktivposten im Spiel der Deutschen seit ihrer Hereinnahme zu Beginn der zweiten Halbzeit. Aus zentralen 20 Metern fliegt ihr Versuch knapp über den rechten Winkel. 

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    Außerdem macht Sternad für Kustrin Platz. 

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    Erstmals frisches Personal aufseiten der Sloweninnen, Doppelwechsel: Kajzba kommt zunächst für Zver. 

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    Rund 30 Meter zentral vor dem Tor nimmt sich Gräwe einfach mal ein Herz und visiert das linke Eck an. Zwar kann Mersnik den Aufsetzer erneut nicht festhalten, doch steht dieses Mal kein Abnehmer für einen Abstauber bereit.

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    Im zweiten Durchgang hat Deutschland bislang alles im Griff und will jetzt nichts mehr dem Zufall überlassen. Slowenien bleibt bemüht, tut sich aus dem Positionsspiel heraus aber schwer. 

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    Und fast das 3:0 hinterher! Bei einem schnellen Gegenstoß spielt Cerci von links flach in den Strafraum, wo sich Kössler und Martinez zunächst etwas uneinig sind. Auf engstem Raum behält Kössler die Übersicht und leitet auf Endemann weiter. Aus halbrechten acht Metern steht Endemann komplett blank, schließt aber etwas unkontrolliert ab und grätscht den Ball fast schon hauchdünn am langen Pfosten vorbei.

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    Der Dreifachwechsel zur Halbzeit hat das Offensivspiel der Wück-Truppe belebt. Nach dem Tor bleibt Deutschland am Drücker und verzeichnet gerade seine beste Phase.

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    Mersnik hatte sich dem Nachschuss von Martinez noch entgegengeworfen und wurde dabei wohl unglücklich am Bein getroffen. Nach einer kurzen Behandlungspause geht es für die Torhüterhin aber wieder weiter. 

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    Tooor! Slowenien - DEUTSCHLAND 0:2. Fünf Minuten nach Wiederbeginn legt die DFB-Elf nach - erneut unter gütiger Mithilfe der Sloweninnen. Kössler dreht sich halblinks vor dem Sechzehner auf und schießt aus 18 Metern eigentlich harmlos auf das Tor. Mersnik kann den zentralen Versuch aber nicht festhalten, worauf Martinez schneller als Agrez schaltet und aus fünf Metern humorlos mit dem rechten Fuß abstaubt. 

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    Gute Chance für Deutschland: Zwar kann Cerci bei einem Doppelpassversuch das Zuspiel von Mühlhaus nicht verarbeiten, doch prallt der Ball von ihren Hacken der durchgelaufenen Mühlhaus wieder vor die Füße. Aus zentralen 18 Metern schließt Mühlhaus direkt ab und schlenzt den Ball etwas zu unplatziert hoch auf das Tor. Mersnik ist im rechten Eck zur Stelle und kann entschärfen.

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    Die Sloweninnen kommen dagegen personell unverändert aus der Kabine. Der zweite Durchgang läuft. 

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    Zu guter Letzt ist auch Senß in der Kabine geblieben. An ihrer Stelle ist Mühlhaus neu dabei. 

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    Außerdem nimmt Kleinherne in der zweiten Hälfte den Platz von Wamser ein. 

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    Christian Wück hat die Halbzeitpause für einen Dreifachwechsel genutzt. Bühl wird fortan durch Cerci ersetzt. 

    Zur Halbzeit in Slowenien ist der Spielstand aus deutscher Sicht das Beste am bisherigen Spiel. Zwar war die DFB-Elf mit 65 Prozent Ballbesitz spielbestimmend, doch präsentierte man sich gegen den Defensivblock der Sloweninnen zu uninspirtiert und konnte kaum Durchschlagskraft entwickeln. Mit vereinzelten Gegenstößen war Slowenien sogar die gefährlichere Mannschaft und konnte das Mittelfeld immer wieder schnell überspielen. Dass Deutschland dennoch glücklich in Führung liegt, ist Lara Prasnikar zu verdanken, die kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke ins eigene Tor traf.

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    Halbzeit in Ljubljana.

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    Eine Minute wird nachgespielt. 

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    Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld sieht Kramzar, dass Mahmutovic etwas weit vor dem Tor steht und sendet fast von der Mittellinie eine Bewerbung für das Tor des Jahres. Weil dem Schuss aber die Luft ausgeht und Mahmutovic rechtzeitig zurückgeeilt ist, wird die Bewerbung abgelehnt. 

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    Und so ehrlich müssen wir an dieser Stelle schon sein, wirklich verdient ist die Führung für die DFB-Auswahl nicht. Slowenien war in den letzten Minuten die zwingendere Mannschaft und wird sich ärgern.

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    Tooor! Slowenien - DEUTSCHLAND 0:1. Nach der fälligen Ecke liegt der Ball im Tor, ein Eigentor beschert Deutschland die Führung! Von der rechten Seite serviert Bühl den Eckball hoch an den ersten Pfosten, wo Linder per Hinterkopf in die Mitte verlängert. Zentral im Torraum will Prasnikar klären, hält dabei unbedrängt das lange Bein in der Luft rein und bugsiert den Ball mit der Fußspitze unglücklich ins lange Eck.

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    Gut gemacht von Kössler, die ein Wamser-Zuspiel in den Strafraum bewusst durch ihre Beine passieren lässt und damit Endemann ins Spiel bringt. Endemann hält aus der Drehung drauf und wird auf engstem Raum auf Kosten einer Ecke geblockt.

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    Offensiv ist das Spiel der Deutschen derweil weiterhin viel zu statisch. Die Wück-Elf bekommt kaum Tiefe in ihr Spiel und kommt im letzten Drittel einfach nicht durch.

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    Deutschland hat inzwischen den Faden verloren! Bei ihrem Antritt durch das Zentrum tankt sich Korosec bis vor den Sechzehner und steckt dann zu ihrer Linken auf Sternad durch. Halblinks im Strafraum geht Küver noch im letzten Moment dazwischen und kann in höchster Not klären.

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    Etwas übermotiviert rückt Wamser auf Höhe der Mittellinie raus und stempelt dabei Prasnikar deutlich. Für dieses Foul sieht Wamser die Gelbe Karte. 

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    Slowenien hat plötzlich Oberwasser! Von der linken Seite spielen sich die Gastgeberinnen nach vorne und verlagern das Spiel dabei ins Zentrum. Vor dem Sechzehner leitet Zver nochmal auf Krizaj weiter, die rechts im Strafraum viel Platz hat. Aus 14 Metern trifft sie den Ball aber nicht voll und bringt Mahmutovic im kurzen Eck damit nicht ins Schwitzen.

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    Eine Ecke der Sloweninnen wird in den Rückraum geklärt, wo sich Korosec bei ihrer Direktabnahme aus 20 Metern ein Herz nimmt. Der Flachschuss ist aber zu unplatziert und ist sichere Beute für Mahmutovic. 

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    Glück für Deutschland! Von hinten raus spielt Mahmutovic einen leichtfertigen Fehlpass, den Zver halblinks am Sechzehner abfängt und zur Mitte für Prasnikar ablegt. Aus zentralen 15 Metern hat Prasnikar freie Schussbahn und schließt viel zu mittig ab. So kann Mahmutovic ihren Fehler selbst wieder ausbaden und nach vorne abwehren. 

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    Nahe der Mittellinie verliert Gräwe den Ball an Kramzar und zieht die Stürmerin beim Nachsetzen von hinten zu Boden. Schiedsrichterin Diakow wertet den Einsatz als taktisches Foul und zückt Gelb. 

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    So mühselig, dass sich Senß aus 30 Metern jetzt einfach mal ein Herz nimmt. Bei ihrem verunglückten Versuch war aber eher der Wunsch der Vater des Gedanken. 

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    Bis zum Sechzehner läuft der Ball in den Reihen der DFB-Auswahl gefällig, bislang aber nicht weiter. Die Suche nach der entscheidenden Lücke im kompakten Defensivblock gestaltet sich nach wie vor mühselig.

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    Dennoch dürfte Deutschland gewarnt sein. Nicht zum ersten Mal hat man den Sloweninnen im Mittelfeld zu viel Platz gelassen - Thema Restabsicherung. 

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    Plötzlich liegt der Ball im Tor von Mahmutovic, die Fahne geht aber direkt hoch. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie darf Kramzar durch das Zentrum anschieben und hält zentral vor dem Sechzehner drauf. Ihr Schuss wird abgefälscht und fällt der durchgelaufenen Sternad vor die Füße. Zwar bleibt Sternad frei vor Mahmutovic cool und wuchtet den Ball halblinks am Fünfer unter das Tordach, doch kam sie dabei auch aus dem Abseits.

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    Kössler darf sich im zentralen Halbfeld aufdrehen und steckt dann zu ungenau steil Richtung Martinez durch. So ungenau, dass Endemann fast noch hinkommt. Mersnik ist aber schneller und packt im Strafraum sicher zu. 

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    Die nächste Annäherung gleich hinterher: Bei einer Ecke von der linken Seite ist Mersnik wiederholt mit einer Faust zur Stelle, im Rückraum bleibt der Ball aber in den Reihen der Deutschen. Aus 19 Metern fackelt Gräwe nicht lange und setzt ihren Versuch etwas zu hoch an. 

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    Immerhin jetzt der erste Abschluss für Deutschland: Nach einer kurz geklärten Halbfeldflanke von Senß schnappt sich Endemann den zweiten Ball und hält halblinks von der Strafraumkante drauf. Ihr Versuch ist aber zu zentral angesetzt und kein Problem für Mersnik.

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    Im letzten Drittel sucht Deutschland noch vergeblich nach der zündenden Idee. Außerdem machen die Sloweninnen vereinzelt deutlich, dass die Wück-Elf die Restabsicherung bei Gegenstößen der Gastgeberinnen nicht vernachlässigen darf.

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    Mit fast 65 Prozent Ballbesitz ist die DFB-Auswahl bislang erwartungsgemäß spielbestimmend. Situativ laufen die Sloweninnen aber auch höher an und bieten Deutschland nur wenig Räume zur Entfaltung an. 

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    Den fälligen Eckball serviert Senß mit Unterschnitt hoch und dicht vor das Tor, wo Torhüterin Mersnik mit einer Faust zur Stelle ist und entschärfen kann.

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    Wamser wird auf der rechten Seite freigespielt und flankt aus dem Halbfeld tief in den Sechzehner, wo Golob per Kopf zur Stelle ist und auf Kosten der ersten Ecke für Deutschland klärt.

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    Und auch die Sloweninnen deuten in den ersten Minuten das an, was Christian Wück bereits im Vorfeld erwartet hatte: Hinten dicht gestaffelt, lauert der Gastgeber auf schnelle Umschaltmomente. 

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    Deutschland beginnt forsch und verzeichnet durch Wamser den ersten Abschluss. Aus zentralen 20 Metern wird der Versuch der Rechtsverteidigerin aber bereits im Ansatz geblockt. 

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    Wir wären so weit, Slowenien hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von der Polin Michalina Diakow, die dabei von Paulina Baranowska und Julia Bukarowicz an den Seitenlinien assistiert wird. Vierte Offizielle ist Anna Adamska, ein Videoschiedsrichter kommt in der Qualifikation nicht zum Einsatz.

    Während sich Deutschland als zweifacher Weltmeister (2003, 2007) bislang für jede WM-Endrunde qualifiziert hat, wartet Slowenien noch auf die erste Teilnahme an einem Großturnier in Form von WM oder EM. Worauf die Sloweninnen noch warten? Auf ein Erfolgserlebnis gegen die DFB-Elf. Die bisherigen fünf Duelle entschied Deutschland alle für sich - inklusive Torverhältnis von sage und schreibe 32:0. Beim ersten Aufeinandertreffen im Rahmen der Qualifikation zur WM 2015 ging Slowenien mit 0:13 (!) unter. 

    Auf der Gegenseite hat sich die DFB-Auswahl mit vier Siegen aus den bisherigen fünf Spielen und einem Gesamttorverhältnis von 16:1 letztlich souverän für die WM qualifiziert. Das 0:0 Mitte April in Österreich machte jedoch deutlich, dass sich Deutschland gegen tiefstehende Gegner noch schwer tut - einen solchen erwartet Christian Wück auch heute. Das Spiel betrachtet Wück deshalb als "Bewährungsprobe". Schließlich müsse man sich "weiterentwickeln" und dafür jedes Spiel bis zur WM in einem Jahr nutzen.

    Als ungesetzte Mannschaft warten auf den Tabellenvierten in den Playoffs nicht nur die vermeintlich stärkeren Gegner, sondern würde Slowenien als Schlusslicht der Gruppe für die kommende Nations-League-Ausgabe auch noch in Liga B absteigen. Während Slowenien auswärts in drei Spielen punkt- und torlos blieb - darunter bei der klaren 0:5-Hinspielpleite in Deutschland -, holte man die bislang einzigen Zähler am 2. Spieltag gegen Österreich (1:0). Im zweiten Heimspiel gegen Norwegen (2:3) war zumindest ein Punkt in Reichweite.

    Zum Abschluss der WM-Qualifikation steht für die DFB-Auswahl heute in Ljubljana nur noch die goldene Ananas auf dem Spiel. Durch den Sieg gegen Norwegen ist Deutschland mit 13 Punkten nach fünf Spielen nämlich nicht mehr von Platz 1 in seiner Vierergruppe in Liga A zu verdrängen und hat das Ticket nach Brasilien bereits gelöst. Die drei Nationen dahinter werden den Umweg über die Playoffs nehmen müssen - darunter Schlusslicht Slowenien, das sich einen Punkt hinter Österreich noch ein wichtiges Fernduell um Platz 3 liefert.

    Nach dem 2:0-Heimsieg am Freitag gegen Norwegen kann Deutschland heute ohne Druck aufspielen. Christian Wück kündigte bereits im Vorfeld eine personelle Großrotation an und nimmt satte acht Wechsel vor. Während sich unter anderem Torhüterin Mahmutovic, Gräwe, Martinez oder Stürmerin Kössler von Beginn präsentieren dürfen, verbleiben einzig Wamser, Senß und Bühl in der Startelf.

    Und hier die Aufstellung der DFB-Frauen: Mahmutovic - Wamser, Minge, Küver, Linder - Senß, Gräwe - Endemann, Martinez, Bühl - Kössler. 

    In Wien mussten die Sloweninnen am Freitag eine knappe Niederlage hinnehmen und unterlagen Österreich 0:1. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Sasa Kolman heute nur eine personelle Änderung vor und vertraut auf der linken Schiene auf Testen anstelle von Kustrin (Bank). Mit Agrez (Köln) und Sternad (Bremen) stehen auch zwei Spielerinnen aus der Bundesliga in der Anfangself. Außerdem dürfte Torjägerin Prasnikar bestens bekannt sein, die vor ihrem Wechsel in die USA im vergangenen Sommer 133 Pflichtspiele (49 Tore, 49 Vorlagen) für Eintracht Frankfurt bestritt.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung von Slowenien: Mersnik - Krizaj, Conc, Golob, Agrez, Testen - Kramzar, Korosec, Zver - Sternad, Prasnikar.

    Herzlich willkommen zur WM-Qualifikation der Frauen zur Begegnung zwischen Slowenien und Deutschland.