Slowenien Frauen - Deutschland Frauen; Fußball WM der Frauen Qualifikation Group A4
Slowenien Frauen - Deutschland Frauen. Fußball WM der Frauen Qualifikation Group A4.
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Slowenien Frauen 0
Deutschland Frauen 2
- L Prasnikar (39. minute ET)
- S Martinez (50. minute)
Deutschland besiegt Slowenien mit 2:0 und schafft ungeschlagen die WM-Qualifikation
Deutschland gewinnt zum Abschluss der WM-Qualifikation mit 2:0 in Slowenien. Nach schwacher erster Hälfte dreht die Wück-Elf auf und sichert sich verdient den Sieg – und bleibt ungeschlagen Gruppensieger.
09.06.2026 | 19:56 Uhr
Die kräftig durcheinandergewürfelte Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewann trotz eines mäßigen Auftritts 2:0 (1:0) in Slowenien.
Die deutschen Fußballerinnen haben ihre WM-Qualifikation mit einem 2:0-Auswärtssieg in Slowenien abgeschlossen und bleiben damit ungeschlagen Gruppensieger. Der Erfolg war letztlich ungefährdet, offenbarte jedoch erneut zwei Gesichter: eine ideenlose erste Hälfte und eine deutlich verbesserte zweite Halbzeit.Der Bundestrainer sah an seinem 53. Geburtstag ein Eigentor von Lara Prasnikar (39.) sowie einen Treffer von Shekiera Martinez (50.). Es war der sechste deutsche Sieg im sechsten Duell mit Slowenien.
Zähe erste Hälfte und glückliche Führung
Deutschland begann zwar dominant im Ballbesitz, fand gegen den kompakt stehenden Gegner jedoch kaum Lösungen. Die DFB-Elf ließ Tempo und Kreativität im letzten Drittel vermissen und wurde stattdessen mehrfach über Umschaltmomente der Sloweninnen überrascht.
Die Gastgeberinnen kamen durch schnelle Gegenstöße sogar zu den besseren Möglichkeiten. Ein Fehler im Aufbauspiel hätte beinahe zur Führung geführt, zudem wurde ein Treffer wegen Abseits aberkannt. Deutschland agierte insgesamt zu statisch und ohne Tiefgang.
Dass es dennoch mit einer Führung in die Pause ging, lag an einem Eigentor: Nach einer Ecke verlängerte Linder den Ball, bevor Prasnikar unbedrängt ins eigene Netz traf (39.). Zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft für die Wück-Elf.
Dreifachwechsel bringt die Wende
Christian Wück reagierte zur Halbzeit konsequent und stellte mit einem Dreifachwechsel um. Die Wirkung war sofort spürbar: Deutschland trat dynamischer auf, erhöhte die Intensität und kam deutlich häufiger zu Abschlüssen.
Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn fiel folgerichtig das 2:0. Nach einem Distanzschuss von Kössler konnte Mersnik den Ball nicht festhalten, Martinez schaltete am schnellsten und staubte ab (50.). Ein typisches Tor für die neu gewonnene Entschlossenheit.
Dominanz ohne dritte Belohnung
In der Folge hatte Deutschland die Partie klar im Griff. Die DFB-Elf dominierte das Geschehen, ließ defensiv kaum noch etwas zu und drängte auf die Vorentscheidung. Mehrere gute Gelegenheiten blieben jedoch ungenutzt, unter anderem durch Endemann und Mühlhaus.
Auffällig war die deutlich verbesserte Offensivpräsenz nach der Pause. Vor allem Cerci setzte Akzente und brachte neue Dynamik ins Angriffsspiel. Dennoch blieb die Chancenverwertung ausbaufähig.
Slowenien dagegen verlor im zweiten Durchgang an Durchschlagskraft. Aus dem Positionsspiel heraus fehlte die Qualität, echte Gefahr zu erzeugen. Die wenigen Vorstöße wurden von der deutschen Defensive souverän geklärt.
Wücks Wechsel greifen - Pflicht erfüllt
Der Schlüssel zum Sieg lag klar in den Anpassungen zur Pause. Wücks Dreifachwechsel belebte das Spiel entscheidend und brachte mehr Zielstrebigkeit ins Angriffsspiel. Spielerinnen wie Martinez und Cerci setzten direkt Impulse.
Trotz des Sieges bleibt Raum für Verbesserung. Gegen tief stehende Gegner tat sich Deutschland erneut schwer - ein Thema, das den weiteren Entwicklungsprozess bis zur WM begleiten dürfte.
Ungeschlagen zur WM - klare Verhältnisse in der Gruppe
Mit dem Erfolg sichert sich Deutschland souverän den Gruppensieg mit 16 Punkten und das direkte Ticket für die WM. Dahinter folgen Norwegen, Österreich und Schlusslicht Slowenien, das zugleich in die Nations-League-Liga B absteigt.
Für die DFB-Elf endet die Qualifikation erfolgreich, wenn auch nicht glanzvoll. Der Blick richtet sich nun nach vorne: In den kommenden Monaten sollen verstärkt Tests gegen außereuropäische Teams folgen - als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.
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