VfB Stuttgart - 1. FC Köln; Bundesliga
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VfB Stuttgart - 1. FC Köln. Bundesliga.
MHP Arena.
Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis zum nächsten Mal.
Für den FC ist es im dritten Pflichtspiel der Saison die erste Niederlage. Als Nächstes steht für die Kölner ein Heimspiel an, im Samstagabendspiel trifft man ab 18:30 Uhr auf Werder Bremen.
Damit holt der VfB im zweiten Saisonspiel den ersten Sieg. Weiter geht es für die Schwaben mit dem Auftaktspiel in der Champions League, dabei trifft man am Mittwoch ab 18:45 Uhr auf den norwegischen Meister Viking Stavanger. In der Liga wartet dann das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Samstag ab 15:30 Uhr.
In der ersten Hälfte spielte fast nur der VfB und lag zur Pause völlig verdient in Führung. Nach dem Seitenwechsel drehte Köln aber auf. Allein zwischen der 46. und 58. Minute kamen die Gäste zu neun Abschlüssen. Doch es war der VfB, der durch Prömel (60.) zum beruhigenden 2:0 traf. Danach hatte der VfB die Sicherheit zurück, der eingewechselte Demirovic (75.) sorgte für die Vorentscheidung. Bülter konnte nochmal verkürzen, Vagnoman besorgte mit einem Traumtreffer den Endstand. Nach einer rasanten Partie ist der VfB mit 22 Abschlüssen und einem xG-Wert von 3,04 der verdiente Sieger, auch weil die Kölner (2,57) heute nur phasenweise überzeugen konnten.
Das Spiel ist zu Ende, der VfB Stuttgart schlägt den 1. FC Köln mit 4:1.
Auswechslung
Wechsel beim VfB: Stiller geht vom Platz, der 19-jährige Spalt kommt zu seinem Bundesliga-Debüt.
Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.
Tor
Toooor! VFB STUTTGART - 1. FC Köln 4:1. Vagnoman setzt den sehenswerten Schlusspunkt. Ein Hendriks-Einwurf von der linken Seite kommt weit in den Sechzehner. Der eben eingewechselte Rondic ist mit dem Kopf zur Stelle, klärt aber genau zum bereitstehenden Vagnoman. Der hält zentral vor dem Sechzehner direkt drauf, trifft traumhaft aus 20 Metern hoch ins rechte Eck. Schwäbe ist noch mit den Fingerspitzen dran, kann aber nichts ausrichten.
Auswechslung
Wechsel beim FC: Rondic kommt für Krauß.
Der Effzeh schafft es in den Schlussminuten nicht mehr, Druck aufzubauen. Stattdessen sind Stuttgarter wieder minutenlang im Angriff und drängen auf den vierten Treffer.
Der VfB hat nochmal eine gute Chance. Der mitaufgerückte Jeltsch fasst sich ein Herz, zieht den Ball aus der Distanz scharf in Richtung linkes Eck. Schwäbe reagiert mit einem starken Reflex und lenkt den Ball gerade noch um den Pfosten.
Gelbe Karte
Noch eine Gelbe Karte für die Gäste. Castro-Montes kommt mit seiner Grätsche an der Seitenlinie zu spät, bringt Hendriks zu Fall und sieht den gelben Karton.
Gelbe Karte
Köln findet keine Lücke, stattdessen kommt der VfB an die Kugel und startet den Konter. Demirovic stellt clever den Körper gegen Krauß, der räumt den Gegenspieler um und wird verwarnt.
Köln will jetzt natürlich mehr und bleibt im Angriff. Der VfB zieht sich in die eigene Hälfte zurück und macht die Räume eng.
Tor
Toooor! VfB Stuttgart - 1. FC Köln 3:1. Köln schafft es nochmal in Schlagdistanz und verkürzt. Nach einem Stuttgarter Ballverlust schalten die Gäste über die linke Seite um. Heskey spielt in den Lauf von Moore. Der verzögert vor der Grundlinie gut und gibt dann quer vor den Kasten. Bülter will aus nur einem Meter abschließen, Hendriks ist eng an ihm dran und will es verhindern. Der Verteidiger ist als Letzter dran und bugsiert den Ball über die Linie.
Ein Kölner Lebenszeichen: Der eingewechselte Heskey kommt vor dem Sechzehner an die Kugel, versucht es mit einem Dropkick aus etwa 20 Metern, setzt ihn aber links neben den Kasten.
Auswechslung
Hendriks ist der nächste Neue bei den Gastgebern, Mittelstädt geht für ihn aus dem Spiel.
Auswechslung
Wechsel beim VfB: Sauer ist für El Khannouss in der Partie.
Tor
Toooor! VFB STUTTGART - 1. FC Köln 3:0. Mit einem starken Kraftakt baut der eingewechselte Demirovic die Führung aus. Der Stürmer wird auf rechts angespielt und setzt zum langen Sololauf an. An der Seitenlinie schüttelt er Lochoshvili ab, hat dann viel Platz und kommt in den Sechzehner. Rechts neben dem Fünfmeterraum schließt er ab, trifft zwischen Schwäbe und dem Pfosten hindurch ins kurze Eck.
Vorlage
Vorlage Finn Jeltsch
Auswechslung
Und noch ein Wechsel bei den Gästen: Heskey kommt für Maina.
Auswechslung
Die Kölner haben nach dem zweiten Gegentreffer den Flow in der Offensive verloren. Also müssen frische Kräfte her: Bülter ist für Ache im Spiel.
Gleich noch eine gute Möglichkeit für die Hausherren. Nach der Ecke von rechts steigt Chabot hoch und köpft aus fünf Metern, wuchtig, aber nicht sehr platziert. Schwäbe ist erneut zur Stelle.
Ein Wackler von FC-Keeper Schwäbe sorgt für eine Stuttgarter Großchance. Der kurze Pass zu Lochoshvili ist unsauber, Demirovic geht vor dem Strafraum dazwischen und legt sofort zum besser postierten Pejcinovic. Der schließt freistehend aus 16 Metern ab, will den Ball ins rechte Eck schieben. Schwäbe macht aber mit seiner Parade den Fehler schnell wieder gut.
Auswechslung
VfB-Kapitän Undav geht ebenfalls vom Feld und wird durch Demirovic ersetzt.
Auswechslung
Wechsel beim VfB: Leweling ist für Führich neu im Spiel.
Wieder kommt der VfB mit einem langen Ball nach vorne. Führich startet durch und kontrolliert die Kugel vor dem Sechzehner gut, wird dann aber durch Castro-Montes vom Ball getrennt.
Nach dem zweiten Treffer sieht es bei den Schwaben gleich wieder flüssiger aus. Der Kölner Sturmlauf ist fürs Erste beendet, Stuttgart lässt Ball und Gegner laufen.
So unberechenbar ist der Fußball. Im zweiten Durchgang spielte hier bislang nur eine Mannschaft. Köln drückte und drückte, der VfB war offensiv überhaupt nicht mehr präsent. Und dann spielen die Hausherren einen Angriff perfekt aus, sind mit dem ersten Abschluss der zweiten Halbzeit direkt erfolgreich. Mal sehen, ob der FC trotzdem am Drücker bleibt, oder ob der VfB die Sicherheit wiederfindet.
Tor
Toooor! VFB STUTTGART - 1. FC Köln 2:0. Mitten in die Kölner Drangphase hinein trifft der VfB und baut die Führung aus. Nach einem Seitenwechsel nach links nimmt El Khannouss die Kugel fein an, steckt durch in den Lauf von Mittelstädt. Der behält links neben dem Tor den Überblick, legt zum völlig freien Prömel zurück. Der kommt aus elf Metern zum Abschluss und trifft am Keeper vorbei hoch in die Tormitte.
Vorlage
Vorlage Maximilian Mittelstädt
Noch eine gute Möglichkeit für den FC: Flanke von rechts, Ache steigt hoch und legt zurück auf den freien Krauß. Der zieht aus 14 Metern direkt ab, setzt das Leder aber rechts am Tor vorbei ins Aus.
Unglaublich, wie die Kölner jetzt drücken. Nächster Abschluss, nächste Großchance: Krauß flankt von rechts, Johannesson kommt aus 15 Metern zur Direktabnahme. Der Ball rauscht nur knapp am rechten Dreieck vorbei ins Aus.
Nächste Großchance! Köln dreht auf, bleibt aber noch ohne Tor. Nach einem Fehlpass von Undav schalten die Gäste um und kommen zur Drei-gegen-zwei-Situation. Ache spielt nach halbrechts zu Moore, der direkt abzieht und erneut an Bredlow scheitert. Ache kommt zum Nachschuss, wird aber geblockt.
Noch eine gute Möglichkeit für den FC, der weiter auf den Ausgleich drückt. Moore ist diesmal Vorbereiter, steckt auf links gut in den Lauf von Krauß durch. Der zieht links in der Box sofort ab, setzt das Leder aber hoch ans Außennetz.
Nächste Großchance für Köln. Neuzugang Moore zieht auf halblinks an, kommt in den Sechzehner, lässt einen Verteidiger gut stehen, schließt dann ab. Sein flacher und nicht sehr platzierter Schlenzer wird aber von Bredlow mit dem Fuß geblockt.
Gelbe Karte
Der VfB ist weit aufgerückt, Köln startet den Konter. Johannesson startet im Mittelfeld durch, Mittelstädt kommt nicht ganz hinterher und muss das taktische Foul ziehen. Das gibt die Gelbe Karte für den Linksverteidiger.
Köln legt hier nach dem Seitenwechsel sehr gut los, kommt immer wieder in die gegnerische Hälfte und baut Druck auf. In den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte springen gleich vier Ecken für den Effzeh heraus. Diesmal ist es also die VfB-Defensive, die früh gefordert ist.
Riesenchance für Köln. Nach einer Ecke von rechts prallt der Ball zu Mensah, der direkt vor dem Sechzehner abzieht. Der Schuss wird leicht abgefälscht und landet dann bei Skhiri, der rechts vor dem Kasten aus nur einem Meter zum Kopfball kommt. Bredlow reißt blitzschnell die Arme hoch und wehrt stark ab.
Die zweite Hälfte läuft.
Auswechslung
Noch ein Wechsel beim FC, bevor es weitergeht: Neuzugang Moore ist neu dabei, Thielmann bleibt in der Kabine.
Auswechslung
Köln wechselt in der Halbzeit: Skhiri kommt für Okon-Engstler.
Der VfB übernahm im ersten Heimspiel sofort die Kontrolle und drängte auf den frühen Treffer, unter anderem scheiterten Vagnoman und Pejcinovic aus kurzer Distanz an der Latte. Von den Kölnern gab es nach vorne nur vereinzelte Ausflüge, die selten gefährlich wurden. Defensiv konnte man sich nach der Anfangsphase aber immer besser auf die Angriffe des Gegners einstellen. Kurz vor der Pause sorgte El Khannouss (39.) mit einem starken Sololauf dann doch für die Führung. Bei elf Abschlüssen, 61 Prozent Ballbesitz und einem xG-Wert von 1,84 ist diese hochverdient. Vom FC muss nach dem Seitenwechsel im Spiel nach vorne deutlich mehr kommen, das zeigt auch der bisherige xG-Wert von 0,17.
Halbzeit in Stuttgart, mit der 1:0-Führung für den VfB geht es in die Kabinen.
Es gibt eine Minute Nachspielzeit.
Gute Möglichkeit jetzt auch für die Gäste. Nach einer Kölner Ecke von der rechten Seite landet der Abpraller bei Thielmann. Der kontrolliert die Kugel vor dem Sechzehner und zieht ab. Rechts vor dem Tor kommt Lochoshvili mit dem Kopf noch dran und verlängert in Richtung Tor, setzt den Ball aber knapp rechts daneben.
Gelbe Karte
Stuttgart bleibt am Drücker, Führich sprintet auf links einem langen Ball hinterher. Simpson-Pusey muss ihn festhalten, sieht für das Foul die erste Gelbe Karte der Partie.
Tor
Toooor! VFB STUTTGART - 1. FC Köln 1:0. El Khannouss lässt den Stuttgarter Knoten platzen, und das nach einem traumhaftem Solo. Im Zentrum wird der Angreifer angespielt, nicht angegriffen, also zieht er an. Er dribbelt zwischen zwei zu passiv bleibenden Kölnern hindurch, tunnelt am Sechzehner mit Lochoshvili den dritten Gegenspieler, kommt dann aus 12 Metern zum Abschluss. Mensah ist noch mit der Fußspitze dran und fälscht so ab, dass der Flachschuss genau im linken Eck landet.
Vorlage
Vorlage Josha Vagnoman
Das Stuttgarter Scheibenschießen geht weiter. Momentan sind die Versuche aber nicht sehr gefährlich, weil meistens ein Kölner im Weg steht. So auch jetzt beim Weitschuss von Pejcinovic, der vor dem Sechzehner von Sturmpartner Undav mit einer Ablage in Position gebracht wird. Das ist bereits der zehnte Torschuss der Schwaben, davon kam aber nur einer aufs Tor.
Die Stuttgarter feuern weiter aus allen Lagen. Nach einem Abpraller zieht Mittelstädt vor dem Sechzehner ab. Dann folgt aber gleich ein Pfiff, da Undav kurz davor ein Handspiel unterlaufen war.
Nach einer VfB-Ecke von rechts setzt sich Verteidiger Chabot vor dem Fünfer durch und kommt zum Kopfball, den er aber deutlich über den Kasten setzt.
Dann macht sich der VfB wieder in der Hälfte des Gegners breit, lässt den Ball zirkulieren und sucht die Lücke. In dieser Phase stehen die Kölner aber gut, lassen keine Aktionen in Tornähe zu.
Bei allem Druck des Gegners, hin und wieder setzen auch die Kölner ihre Nadelstiche. Wenn auch bislang eher zaghaft: Eine flache Hereingabe von rechts kommt vor den zweiten Pfosten, wo Thielmann angelaufen kommt, Jeltsch kann aber vor ihm klären.
Der VfB drängt also ungemein auf den Führungstreffer, noch steht aber auf beiden Seiten die Null. Die Hausherren kommen bereits auf sieben Torschüsse und einen xG-Wert von 1,48. Die Kölner (0,06) lassen es nach vorne deutlich ruhiger angehen, haben die Anfangsphase aber ohne frühen Gegentreffer überstanden.
Wieder der VfB, wieder gefährlich. Eine weite Flanke von links landet bei Vagnoman, der legt kurz zurück zu Prömel. Der versucht es erneut, diesmal direkt. Sein Flachschuss wird abgefälscht und kommt aufs rechte Eck. Schwäbe ist auf dem Posten und pariert.
Und dann geht es rasend schnell auf die andere Seite. Führich ist auf links wieder nicht zu halten, sieht diesmal den mitgelaufenen Undav im Rückraum. Nach flacher Rückgabe zieht der VfB-Kapitän aus 12 Metern direkt ab, trifft den Ball aber nicht richtig. Schwäbe wehrt den nicht sehr platzierten Schuss zur Seite ab.
Köln kommt zu einer Ecke von der rechten Seite. Die Flanke wird geklärt, den Abpraller sichert sich der freistehende Mensah links vor dem Strafraum. Dann folgt der Abschluss, der segelt aber eher ungefährlich über den Kasten.
Nächster Abschluss der Schwaben. Führich bleibt auffällig auf seinem linken Flügel, bringt den Ball diesmal flach in den Rückraum. Prömel nimmt ihn vor dem Sechzehner auf und fackelt nicht lang, sein Flachschuss wird aber noch vor dem Tor geblockt.
Nochmal die Latte! Der VfB scheitert erneut ganz knapp. Diesmal bringt Mittelstädt den Ball von der linken Seite vor den Kasten. Pejcinovic setzt sich in der Luft gegen Lochoshvili durch und kommt aus drei Metern zum Kopfball. Schwäbe wäre geschlagen, wird aber vom Aluminium gerettet, denn auch diesmal landet das Leder am Querbalken.
Die Kölner kommen in der Anfangsphase zwischendurch auf ihre Offensivaktionen, verstecken sich also nicht nur. Im Aufbau tun sich die Gäste aber doch etwas schwer, das Stuttgarter Pressing sorgt für einige frühe Ballverluste.
Der FC mit einem schnellen Angriff über die linke Seite, wo sich Maina durchsetzt und in die Mitte gibt. Dort ist Ache mitgelaufen, kommt aber unter Bedrängnis nicht mehr an die Kugel.
Unfassbar! Vagnoman vergibt freistehend die Riesenchance. El Khannouss flankt von der linken Seite aus dem Stand an den zweiten Pfosten. Dort entwischt Vagnoman seinem Bewacher, schließt volley aus nur zwei Metern ab, müsste den Ball nur noch im völlig freien rechten Toreck unterbringen. Der Ball klatscht aber an die Unterlatte, springt dann auf der Linie auf. Schwäbe bedankt sich und schnappt sich den Abpraller.
Der erste echte Gegenstoß der Kölner bringt gleich den ersten Abschlussversuch. Es bleibt aber beim Versuch: Maina dringt auf halbrechts in die Box und zieht ab, Chabot steht im Weg und blockt den Schuss.
Der erste Abschluss: Nach einer schnellen Kombination durch die Mitte hat Pejcinovic etwas Platz, sucht halblinks am Sechzehner den Abschluss. Den setzt er aber etwas zu hoch an und jagt die Kugel über die Latte.
Stuttgart beginnt sehr druckvoll und drängt die Kölner zum Auftakt tief in die eigene Hälfte. Die Kölner bekommen hier also sofort einiges zu tun.
Und es geht schnell nach vorne beim VfB, der sofort gefährlich wird. Führich bringt eine scharfe Flanke von links vor den Kasten. Pejcinovic lauert, doch Lochoshvili klärt den Ball akrobatisch am Tor vorbei ins Aus.
Jetzt ist es so weit, das Spiel läuft.
Der Anpfiff verzögert sich noch ein wenig. Beide Mannschaften sind startklar, doch die Sicht auf dem Rasen ist noch etwas beeinträchtigt, nachdem auf den Rängen Pyrotechnik gezündet wurde.
Der Effzeh bekommt es heute mit einem Angstgegner zu tun, seit sieben Bundesligaspielen wartet man gegen den VfB nun schon auf einen Sieg. Generell warten die Gäste nun schon länger auf einen Auswärtssieg. In der letzten Saison blieben sie bei den letzten 13 Versuchen jeweils sieglos. Mal sehen, ob man den Rückenwind des guten Saisonstarts nutzen kann, um die Bilanz aufzubessern.
Auch im Pokal hielt sich der FC mit einem 2:1-Sieg in Würzburg schadlos, somit bietet sich heute die Chance zum dritten Pflichtspielsieg. Das wäre ein Auftakt, der sich sehen lassen kann. Allerdings müssen die Rheinländer sowohl auf ihren Angreifer El Mala als auch auf Neuzugang Dallinga verzichten, die beide erkrankt ausfallen.
Einen emotionalen Auftakt erlebte der 1. FC Köln, der das Heimspiel gegen Hoffenheim nach zweimaligem Rückstand drehte und mit 3:2 gewann. Matchwinner war der aus Bologna geliehene Angreifer Dallinga, der nach seiner Einwechslung mit zwei Treffern für den Sieg sorgte.
Doch die nächsten Talente beim VfB scharren schon mit den Hufen. Mit dem 19-jährigen Yanik Spalt von der U 21 berief VfB-Coach Sebastian Hoeneß einen vielversprechenden Spieler in den Kader, der schon in der Vorbereitung zum Einsatz kam und zu überzeugen wusste. Er ist eine Option fürs zentrale Mittelfeld und könnte heute zu seinem Bundesliga-Debüt kommen.
Zuletzt gab es viele Spekulationen um einige VfB-Profis, die das Interesse internationaler Klubs auf sich zogen. Mit Demirovic, Leweling und Vagnoman entschieden sich drei Spieler trotz lukrativer Angebote gegen einen Wechsel ins Ausland. Dafür verließen mit Chema Andres (Brighton & Hove Albion) und Bouanani (per Leihe zu den Glasgow Rangers) zwei junge Spieler den Verein.
Für den VfB ist es das zweite Freitagabendspiel in Folge, vergangene Woche setzte es zum Auftakt eine empfindliche 1:5-Niederlage beim FC Bayern. Gerade in der ersten Halbzeit hielten die Schwaben noch recht gut mit, glichen dann kurz nach der Pause aus, fingen sich dann aber noch vier Treffer. Vor den eigenen Fans soll es heute besser laufen.
Mit dem Duell zweier Traditionsteams starten wir in den zweiten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison. Für den VfB Stuttgart geht es darum, vor eigenem Publikum die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren, während der 1. FC Köln nach gelungenem Auftakt den nächsten Dreier einfahren will.
In der Kölner Startelf gibt es im Vergleich zum 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim nur eine Änderung. Für El Mala, der heute mit einer Erkältung ausfällt, ist Maina neu dabei. Auch auf den Doppelpacker Dallinga müssen die Gäste verzichten, er fehlt aufgrund einer Magen-Darm-Grippe. Der von Tottenham ausgeliehene Moore sitzt zunächst auf der Bank und könnte heute zu seinem Debüt für den FC kommen, genauso wie der Ex-Stuttgarter Sosa.
In dieser Besetzung läuft der 1. FC Köln heute auf (4-3-3): Schwäbe - Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah - Johannesson, Krauß, Okon-Engstler - Thielmann, Ache, Maina.
Nach der 1:5-Klatsche zum Auftakt gegen die Bayern gibt es zwei Wechsel in der Stuttgarter Startelf. Für den verletzt fehlenden Tomas und Hendriks (Bank) rücken El Khanouss auf dem rechten und Führich auf dem linken Offensivflügel neu ins Team. Im Sturm erhält erneut Neuzugang Pejcinovic gegenüber Demirovic den Vorzug, er läuft im 4-4-2 neben dem neuen Kapitän Undav auf.
Der VfB Stuttgart geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-4-2): Bredlow - Vagnoman, Jeltsch, Chabot, Mittelstädt - El Khanouss, Prömel, Stiller, Führich - Pejcinovic, Undav.
Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln.