Ottawa Senators verlieren gegen Carolina zum Start der NHL-Playoffs - Wild & Flyers siegen
Fehlstart für Tim Stützle und die Ottawa Senators. Die Kanadier bleiben bei den Carolina Hurricanes zum Playoff-Auftakt der NHL ohne eigenen Treffer.
19.04.2026 | 09:31 Uhr
Die Minnesota Wild deklassieren derweil die Dallas Stars auswärts und die Philadelphia Flyers überraschen bei den Pittsburgh Penguins. Drei Serien, drei klare Botschaften zum Playoff-Auftakt.
Die Carolina Hurricanes sind mit einem souveränen Heimsieg in die Stanley Cup Playoffs 2026 gestartet. In Spiel eins der Erstrundenserie in der Eastern Conference bezwang Carolina die Ottawa Senators mit 2:0. Matchwinner war Torhüter Frederik Andersen, der mit 22 Paraden einen Shutout feierte. Die Hurricanes kontrollierten die Partie im Lenovo Center mit viel Puckbesitz, mehr Härte (57:39 Checks) und einem klaren Torschussplus (29:22).
Ottawa bleibt ohne Treffer
Im ersten Drittel hielten die Senators um Tim tützle noch gut dagegen, im zweiten Abschnitt zog Carolina jedoch das Tempo an. Logan Stankoven brachte die Hausherren nach Vorarbeit von Taylor Hall und Jackson Blake in Führung (23.). Im Schlussdrittel machte Hall nach einem Abpraller das 2:0 (48.). Trotz Schlussoffensive blieb Ottawa ohne Treffer. Spiel 2 steigt am Dienstag erneut in Carolina.
In der Western Conference setzten die Minnesota Wild ein dickes Ausrufezeichen. Beim 6:1-Auswärtssieg gegen die Dallas Stars dominierten die Wild vor allem im Powerplay und im zweiten Drittel. Rookie-Goalie Jesper Wallstedt überzeugte mit 27 Saves. Bereits früh traf Joel Erikson Ek in Überzahl (6.), ehe Minnesota nach der ersten Pause durch Kirill Kaprizov, Ryan Hartman und Matt Boldy auf 4:0 davonzog. Zwar verkürzte Jason Robertson für Dallas (36.), doch Erikson Ek (PP) und Boldy (Empty Net) machten den klaren Sieg perfekt.
Flyers schlagen Penguins
Einen erfolgreichen Playoff-Auftakt feierten auch die Philadelphia Flyers. In Spiel 1 der Serie gegen die Pittsburgh Penguins gewann Philadelphia auswärts mit 3:2. Die Flyers bestimmten von Beginn an das Geschehen, gingen durch Jamie Drysdale in Führung (30.), kassierten jedoch den Ausgleich durch Evgeni Malkin (36.). Im Schlussdrittel belohnten sich die Gäste für ihre Überlegenheit: Travis Sanheim traf nach starkem Solo zum 2:1 (50.), Rookie Porter Martone erhöhte spät auf 3:1 (58.). Der Anschlusstreffer von Bryan Rust kam zu spät.
Zum Auftakt der Playoffs zeigen die Hurricanes, Wild und Flyers eindrucksvoll, dass sie in ihren Serien klare Ambitionen haben.
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