Slalom in Kranjska Gora: Nur Rang elf für Neureuther

Bei Sieg von Zehnhäuser

Neureuther steht nach seinem 11. Rang im Saisonfinale in Soldeu.
Image: Neureuther steht nach seinem 11. Rang im Saisonfinale in Soldeu.  © DPA pa

Skirennläufer Felix Neureuther kam bei seinem ersten Rennen nach der WM in Are vor drei Wochen aufgrund eines verpatzten ersten Durchgangs nicht über einen elften Rang hinaus.

Beim Weltcup-Slalom in Kranjska Gora/Slowenien hatte der bald 35-Jährige 2,07 Sekunden Rückstand auf Sieger Ramon Zenhäusern, dem nach Rang sieben im ersten Lauf ein großartiger Finaldurchgang gelang. Rang zwei belegte Henrik Kristoffersen (+1,15 Sekunden), Dritter wurde Marcel Hirscher (+1,17), der sich damit auch rechnerisch seinen achten Sieg nacheinander im Gesamtweltcup sicherte.

Neureuthers Zukunft noch offen

Für Neureuther war es das vorletzte Rennen in dieser Saison, er hat angekündigt, auf jeden Fall auch den letzten Slalom der Saison beim Finale des Weltcups am 17. März in Soldeu/Andorra bestreiten zu wollen. "Danach werde ich mir überlegen, wie es weitergeht. Es ist von vielen Faktoren abhängig. Daher werde ich mir dafür die Zeit nehmen. Ich bin aber schon motiviert, denn Skifahren ist das, was ich fast mein ganzes Leben lang mache", sagte er am Sonntagmorgen im ORF zu seiner sportlichen Zukunft und einem möglichen Rücktritt.

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Bundestrainer glaubt nicht an Rücktritt

"Es würde mich überraschen, wenn er zurücktritt. Ich glaube es nicht", sagte Bundestrainer Mathias Berthold. Er sei derzeit im ständigen Austausch mit Neureuther, "wir sind in Beratungen, wie wir die Dinge maximieren können, das ist derzeit unser Hauptgesprächsthema. Da ging es nicht um einen Rücktritt."

Berthold traut ihm zu, dass er auf das Podest und um Siege mitfahren kann, auch wenn der Rückstand groß ist im Moment. Am Sonntag lag Neureuther 2,08 Sekunden hinter dem überragenden Ramon Zenhäusern (Schweiz), der vor Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher (Österreich) gewann.

Zwei Deutsche bei Saisonfinale in Soldeu

Neureuther ist neben Alexander Schmid (Fischen), der beim Sieg von Kristoffersen im Riesenslalom am Samstag 15. geworden war, einziger deutscher Techniker beim Finale in Soldeu. In Kranjska Gora holten außer ihm noch Linus Straßer (München/19.) und Fritz Dopfer (Garmisch/27.) Weltcuppunkte. Für eine zur Teilnahme am letzten Slalom erforderliche Platzierung unter den besten 25 der Weltcup-Wertung reichte es freilich nicht mehr.

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Sport-Informations-Dienst (SID)