Max Verstappen frustriert: Red-Bull-Sorgen um den RB21 nehmen weiter zu
Max Verstappen hat im zweiten Freien Training deutliche Kritik am Red Bull RB22 geäußert. Der F1-Superstar beklagte fehlenden Abtrieb und beendete die Session nur auf Rang neun.
04.09.2026 | 22:39 Uhr
Die Probleme von Red Bull setzen sich fort. Verstappen sieht beim RB22 große Balance-Schwächen, die sich unter dem neuen Reglement schwer beheben lassen.
Erste schnelle Runde, erste Schimpftirade!
Max Verstappen lies wie gewohnt seinen Unmut über den RB22 freien Lauf und regte sich schon sehr früh in FP2 über die Fahrbarkeit seines Autos auf. "Das ist wirklich schlecht. Überhaupt kein Abtrieb am Auto", polterte der vierfache Weltmeister am Funk in Monza. Am Ende der Session lag Verstappen acht Zehntelsekunden hinter der Spitze auf Rang neun und war langsamer als Arvid Lindblad (Racing Bulls) und Oliver Bearman (Haas).
ZUM DURCHKLICKEN: Das FP2-Ergebnis in Monza
"Doch wieder schwierig für Max Verstappen. Er war mit dem Auto gar nicht zufrieden. Das scheint dieses Jahr mehr auszumachen", meinte Ralf Schumacher. Der Sky Sport F1-Experte stellte damit heraus, dass Verstappen im Vorjahr aus einem ebenfalls unterlegenen Red Bull immer noch durch seine fahrerische Klasse den Unterschied machen konnte. Das kann er 2026 immer noch, aber nicht mehr in diesem Maße. Die Balance-Probleme am Auto sind mit dem neuen Reglement kaum korrigierbar.
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Red Bull fährt hinterher
"Wir haben viel Arbeit vor uns. Wir hatten einige Probleme, vor allem im zweiten Training. Das erste Training war okay. Aber es ist schwierig, irgendeine Referenz zu haben. Liam (Lawson; Anm. d. Red.) fährt gerade mal sein zweites Rennen für uns und im ersten Training fuhr Awuyu (Iwasa, Reservefahrer; Anm. d. Red.) für Max. Aber im zweiten Training hatten wir definitiv Probleme, das herauszuholen, was wir denken, was wir aus dem Auto herausholen können", zeigte sich Teamchef Laurent Mekies bei Sky Sport ratlos.
Lawson, der in FP2 nochmal drei weitere Zehntel hinter Verstappen lag, steuerte den Red Bull in FP1 immerhin noch auf Platz vier. "Ich denke, dass wir etwas mehr Probleme am Freitag haben als im Vergleich zum Verlauf des gesamten Wochenendes. Im Rennen sind wir oft in viel besserer Form. Da müssen wir uns verbessern und etwas lernen. Aber im Moment gilt es sicherzustellen, das herauszustellen, was wir haben und das Auto weiterzuentwickeln", so der Red-Bull-Teamchef weiter.
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