Max Verstappen holt die Pole beim 4‑Stunden‑Rennen auf dem Nürburgring

Was für ein Auftritt von Max Verstappen! Der viermalige Formel-1-Weltmeister schnappt sich bei seinem ersten offiziellen Start im Mercedes direkt die Pole Position beim 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

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Max Verstappen hat sich bei seinem ersten Start im Mercedes die Pole Position beim 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Verstappen hat einfach Benzin im Blut: Der Niederländer nutzt die Zeit zwischen den Formel-1-Rennen in China und Japan für einen Ausflug in die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) - und überzeugt direkt!

Anpassungszeit? Fehlanzeige! Es scheint fast egal zu sein, in welches Auto sich der viermalige Formel-1-Champion setzt. Er ist direkt schnell!

Das hat Verstappen am Samstagvormittag beim Qualifying zum zweiten Saisonrennen 2026 der Nürburgring-Langstrecken-Serie gezeigt, als er sich mit einem Vorsprung von rund zwei Sekunden die Pole Position für das 4-Stunden-Rennen an gleicher Stelle auf dem Nürburgring gesichert hat.

Verstappen: "GT3 auf der Nordschleife zu fahren, ist etwas Besonderes"

Der Niederländer hat seinen Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing im Red-Bull-Design in einer Zeit von 7:51,751 als Schnellster um die knapp 24,5 Kilometer lange Strecke manövriert. Damit hat er am Nachmittag (12 Uhr bis 16 Uhr hier im kostenlosen LIVESTREAM) die besten Aussichten auf den Sieg beim 58. ADAC Barbarossapreis.

Verstappen hatte allerdings auch ein bisschen das Glück, ein Fenster von etwa 20 Minuten in der letzten halben Stunde erwischt zu haben, in der kein Code 60 vorherrschte. Kurz nach Verstappens Bestzeit war die Zeitenjagd nämlich schon wieder unterbrochen, weil bereits zum zweiten Mal Code 60 geschaltet wurde. Dies verhinderte natürlich eine weitere Verbesserung von Verstappen, der in seiner letzten Runde nochmal starke Sektoren nachlegte, bevor er aufgrund eines Unfalls auf der Strecke auf 60 km/h reduzieren musste. Allerdings konnten so auch die Konkurrenten keine Verbesserung mehr erzielen.

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Verstappen nutzt Rennen auch, um die Boxenstopps zu üben

Verstappen nach dem Rennen: "Man braucht immer etwas Glück mit dem Verkehr und ich konnte ohne Code60 durchfahren. Das Gefühl im Auto ist sehr gut, aber wir benötigen immer mehr Erfahrung. Ich bin momentan sehr zufrieden. GT3 zu fahren und das auf der Nordschleife ist etwas Besonderes. Auch zum Beispiel ein Pitstop mit Fahrerwechsel. Das kenne ich ja so nicht. Ich freue mich jetzt auf das Rennen."

Beim Rennen will er sich nicht nur auf das Fahren konzentrieren, sondern auch auf die Boxenstopps. "Für mich geht es heute vor allem darum, die Boxenstopps zu üben. In der Formel 1 gibt es keine Fahrerwechsel, deshalb fehlt mir da natürlich noch die Routine. Ich brauche einfach noch mehr Erfahrung bei den Abläufen."

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Verstappen gibt sein 24-Stunden-Debüt im Mai

Der Auftritt beim 4-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife dient Verstappen als Vorbereitung auf sein großes 24-Stunden-Debüt im Mai. Dort tritt Verstappen für Team Verstappen Racing an.

Sein Cockpit teilt er sich mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella - ein hochkarätiges Line-up für einen spektakulären Langstrecken-Einstand.

Mehr zum Autor Udo Hutflötz

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