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1. FC Köln News: Kommentar zum Klassenerhalt des Effzeh

Kommentar: Köln braucht knallharte Analyse - Erzrivale als Vorbild

31.05.2021 | 14:50 Uhr

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Der 1. FC Köln hat sich in der Relegation vor dem Abstieg aus der Bundesliga gerettet. Die Mannschaft von Friedhelm Funkel gewann bei Holstein Kiel mit 5:1 (3:1). Der Coach lobt nach dem Spiel die Mentalität seiner Jungs (Videolänge: 1:36 Minuten).

Der 1. FC Köln verhindert den Abstieg in die 2. Bundesliga durch einen deutlichen 5:1-Sieg bei Holstein Kiel auf den letzten Drücker. Sky Reporter und Köln-Insider Christopher Lymberopoulos mahnt trotzdem, dass aus den Fehlern gelernt werden muss.

Herzlichen Glückwunsch Effzeh! Der 1. FC Köln hat es also geschafft. Im letzten Moment, auf der letzten Rille, mit der letzten Kraft sozusagen ans rettende Ufer gerobbt. Oder wenn man den Schulvergleich bemühen möchte: Erst im Nachsitzen in der Relegation gegen eine ausgebrannte und müde Kieler Mannschaft. Gegen eine Mannschaft, der man deutlich die Spuren der letzten Wochen angemerkt hat. Sowohl die Corona-Quarantäne als auch der mentale Rückschlag, den Aufstieg verpasst zu haben, war den Störchen anzumerken.

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Sieg ist für den Verein existenziell

Natürlich ist das ein freudiger Tag für alle Kölner und für alle FC-Fans. Aber vor allem für den Verein war dieser Sieg existenziell und überlebensnotwendig. Aber auch in diesem Moment der Freude muss darüber nachgedacht werden, warum der Verein sich selbst in diese prekäre Situation manövriert hat. Heute ist ein Tag des Kölschen Jubels und des Feierns. Das sei den Fans und allen Anhängern des Vereins unbenommen. Aber es ist auch der Tag des Nachdenkens und des Hinterfragens. So eine Situation darf sich nicht wiederholen. Der 1. FC Köln muss aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Das ist jetzt die Aufgabe der Führung. Sowohl die Geschäftsführung aber auch der Vorstand müssen in eine knallharte Analyse gehen. Wobei sie schonungslos auch eigene Fehler angehen müssen.

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Friedhelm Funkel verabschiedet sich endgültig von der Trainerbank

Warum wurde der Kader so zusammengestellt wie er zusammengestellt worden ist? Warum gab es nur einen wirklich wettbewerbsfähigen Stürmer im Kader? Warum funktioniert die Mannschaft immer erst, wenn der Druck am Größten ist? Offensichtlich hat sie ja die Qualität, warum kann sie die nicht regelmäßig abrufen? Warum gibt es diese Wellenbewegungen in der Leistung? Warum wurde so lange an dem glück- und erfolglosen Markus Gisdol festgehalten? Wie kann die Zukunft des Vereins jetzt besser gestaltet werden?

Baumgart wird für Aufbruchstimmung sorgen

Mit Steffen Baumgart ist ein Trainer gefunden worden, der für Aufbruchstimmung in Köln sorgen wird. Aber er braucht auch die entsprechende Unterstützung aller im Verein. Die Zeiten von Zweifeln, Misstrauen oder Missgunst müssen endgültig vorbei sein. Die Mannschaft hat es vorgemacht. Auch Jonas Hector hat es nach dem Spiel noch einmal formuliert: Wir haben uns nur deshalb gerettet weil wir als Mannschaft zusammengehalten haben. Das sollte für den Verein gelten. Nur gemeinsam geht es. Mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Der FC hat sich gerettet. Doch die schwierigsten Wochen liegen jetzt vor dem Verein. Denn die Zukunft muss gestaltet werden. Konstruktiv und sinnvoll.

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Das Schlimmste ist abgewendet worden. Das wäre der Abstieg gewesen. Jetzt hat der 1. FC Köln eine große Chance, die Zukunft neu zu gestalten. Ein Relegationsspiel dass so eng war, ist sicherlich auch ein Warnschuss. Und er kann auch ein Start oder eine Wende in eine bessere Zukunft sein. Ausgerechnet der Erzrivale Borussia Mönchengladbach hat das vor genau zehn Jahren vorgemacht. Auch sie standen 2011 mit einem Bein in der zweiten Liga. Ganz knapp setzen sie sich nur gegen den VfL Bochum durch. Danach starteten sie dann durch kluge Entscheidungen eine Erfolgsgeschichte bis in die Champions League. Es ist also nie zu spät, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mehr zum Autor Christopher Lymberopoulos

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