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2. Bundesliga: Darmstadt 98 und die Hoffnung auf das Wunder

Darmstadt 98 und die Hoffnung auf das Wunder

Die Darmstädter wollen sich trotz der Pleite gegen Fortuna Düsseldorf im Aufstiegskampf noch nicht geschlagen geben.
Image: Die Darmstädter wollen sich trotz der Pleite gegen Fortuna Düsseldorf im Aufstiegskampf noch nicht geschlagen geben.  © Imago

Nach der Niederlage am Freitag in Düsseldorf flossen bei Darmstadt 98 die Tränen. Die große Chance vertan - zumindest auf eine bessere Ausgangsposition im Aufstiegsrennen.

Die Tränen sind mittlerweile getrocknet, der Kampfgeist der Lilien zurückgekehrt und die Minimalchance auf den Aufstieg nach wie vor da: "Die gesamte Saison haben wir es geschafft, uns von Rückschlägen zu erholen und stärker zurückzukommen", erklärte Darmstadts sportlicher Leiter Carsten Wehlmann. Er verweist dabei auf den Trainerwechsel vor der Saison, die zahlreichen Corona-Fälle, Verletzungsprobleme, Torflauten und die deftigen Niederlagen gegen den HSV und Schalke.

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Inspiriert sind die Lilien dabei stets durch das Wirken und Schicksal von Jonathan Heimes, einem jungen Lilien-Fan, der 2016 einer Krebserkrankung erlag: "Das Motto 'du musst kämpfen', geprägt von Jonathan Heimes ist Teil des Vereins, wir haben es komplett verinnerlicht, Mannschaft, Trainer, der komplette Verein, Woche für Woche. So haben wir Rückschläge weggesteckt und werden es auch diesmal tun."

Darmstadt will im Aufstiegskampf "nur auf sich" schauen

Gegner zum Saisonabschluss am "Bölle" ist der SC Paderborn, die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Versteifen auf die kleine mögliche Aufstiegschance möchten sich die Darmstädter dabei nicht. Vor allem ein erfolgreicher Abschluss einer unerwartet starken Saison zählt für Wehlmann und seine Lilien: "Mit einem Sieg wollen wir unseren fantastischen Fans, die uns während der gesamten Saison so fantastisch unterstützt haben, nochmal was zurückgeben. Wir schauen dabei komplett auf uns, so wie wir es immer immer gemacht haben. Alles andere können wir sowieso nicht beeinflussen."

Mehr zum Autor Alexander Bonengel

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