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2. Bundesliga: Debakel für den HSV in Aue - auch VfB patzt im Aufstiegsrennen

Debakel für den HSV in Aue - auch VfB patzt im Aufstiegsrennen

Sport-Informations-Dienst (SID)

06.03.2020 | 19:39 Uhr

Die Favoriten VfB Stuttgart und der Hamburger SV sind im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga erneut gestrauchelt und haben den Weg für Arminia Bielefeld frei gemacht.

Der VfB unterlag bei der SpVgg Greuther Fürth 0:2 (0:1), der HSV kassierte eine Woche nach der 0:2-Derbypleite gegen den FC St. Pauli eine 0:3 (0:1)-Niederlage bei Erzgebirge Aue.

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Bielefeld kann davonziehen

Mit einem Sieg am Sonntag (ab 13:00 Uhr live und exklusiv auf Sky) gegen den SV Wehen Wiesbaden könnte Tabellenführer Bielefeld seinen Vorsprung auf neun Punkte vor dem Dritten HSV ausbauen. Der vierte Platz, den der 1. FC Heidenheim nach dem 0:2 (0:2) bei Darmstadt 98 belegt, wäre dann schon zwölf Zähler entfernt.

Stuttgart erlitt nach acht Partien wieder eine Pleite. Kapitän Marco Caligiuri (48.) und Sebastian Ernst (76.) schossen Fürth zum Sieg. Pascal Testroet (39.) und Jan Hochscheidt (76./87.) trafen für Aue, Hamburg - nach der Gelb-Roten Karte für Gideon Jung (59.) in Unterzahl - ist seit drei Spielen ohne Dreier.

Die Heidenheimer Aufstiegshoffnungen erhielten durch die Treffer von Serdar Dursun (11.) und Mathias Honsak (16.) einen herben Dämpfer. Zudem erhielt Oliver Hüsing nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (90.). Der Rückstand auf Rang drei beträgt weiter drei Punkte.

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VfB mit gutem Start

Die Stuttgarter erwischten den besseren Start und setzten die Hausherren mit starkem Pressing unter Druck. Im weiteren Verlauf stellten sich die Franken aber immer besser auf den Gegner ein. So musste VfB-Schlussmann Gregor Kobel nach einem Pressschlag eine gefährliche Bogenlampe entschärfen und den Ball über die Latte lenken (35.).

Die Kleeblätter legten nun alle Hemmungen ab und lieferten dem Favoriten aus Stuttgart einen offenen Schlagabtausch. Der Bundesliga-Absteiger geriet in der Abwehr nun ein und ums andere Mal in Verlegenheit.

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Jung fliegt nach Schwalbe vom Platz

Das überraschende Führungstor für Aue war alles andere als planvoll herausgespielt: Nach einem von der Mauer abgewehrten Freistoß von Philipp Riese drosch Tom Baumgart den Ball aus 35 Metern in den Strafraum, wo Testroet völlig unbedrängt, aber nicht im Abseits, zum Schuss kam und Daniel Heuer-Fernandes überwand.

Jung versuchte in der zweiten Hälfte, mit einer Schwalbe einen Elfmeter für den HSV herauszuholen, fing sich damit aber die zweite Gelbe Karte ein. Hochscheidt zerstörte mit zwei Toren die letzten Hamburger Hoffnungen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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