Simon Terodde erklärt im neuen Sky Sport Podcast "Geschichten aus dem Geißbockheim", worauf es bei seinem ehemaligen Klub im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt jetzt ankommt.
Das Auswärtsspiel in Heidenheim (Sa., ab 15:30 Uhr LIVE bei Sky) ist für den 1. FC Köln ein richtungweisendes Duell. Nur zwei Punkte holte der Effzeh (Platz elf, 16 Punkte) aus den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen, fünf Zähler trennen den Aufsteiger vom Vorletzten der Tabelle.
"Er hat die Mannschaft in die Pflicht genommen und unter Druck gesetzt", sagt der ehemalige FC-Stürmer Simon Terodde im neuen Sky Sport Podcast "Geschichten aus dem Geißbockheim".
Kwasniok streicht Waldschmidt aus dem Kader
"Die Spieler müssen sich in Heidenheim messen lassen. Wenn man dort gewinnt, dann sagen viele: "Der Trainer hat zum richtigen Zeitpunkt dazwischengefunkt", meint Terodde, "wenn du aber verlierst, hast du Heidenheim auf zwei Punkte herangeholt und der Druck wird extrem hoch."
Am Freitag sorgte der FC-Trainer für einen echten Hammer und strich Stürmer Luca Waldschmidt aus dem Kader für das Spiel am Samstag.
#1 - Gegen den Negativlauf: Kwasniok wird deutlich
Die Lage ist prekär. Zwischen den beiden direkten Duellen im Kampf um den Klassenerhalt empfangen die Kölner am Mittwoch den FC Bayern München. Ende Oktober unterlagen Said El Mala und Co. im DFB-Pokalspiel Ende Oktober trotz guter Leistung und wurden von den Fans gefeiert.
Doch seit dem 4:1-Sieg gegen den HSV am 2. November hat Köln in der Liga nur noch zwei Punkte geholt. Kwasniok muss seine Mannschaft wieder in die Spur bringen. "Er muss die richtige Mannschaft für die Rückrunde finden", erklärt Terodde.
"El Mala ist ein Spieler, der auf den Platz gehört"
In den Fokus rückt besonders El Mala.
Beim 0:1 gegen Union Berlin vor der Winterpause saß der 19-Jährige bis zur 68. Minute auf der Bank. Im Testspiel gegen Lugano (2:1) wurde er zusammen mit Ragnar Ache und Waldschmidt erst nach der Pause eingewechselt.
Nachdem Waldschmidt nun aus dem Kader gestrichen wurde, ruhen die Hoffnungen noch mehr als ohnehin schon auf dem Shootingstar. In 15 Bundesliga-Spielen erzielte er sechs Tore und bereitete drei Treffer vor. Sechs Mal stand er in der Startelf, neun Mal wurde er eingewechselt.
"El Mala ist ein Spieler, der auf den Platz gehört", meint Terodde, "trotzdem muss das ganze Konstrukt funktionieren." Andere, wie der zu Saisonbeginn starke Jakub Kaminski, seien zuletzt nicht mehr so zur Geltung gekommen, das Kölner Spiel zu sehr von El Mala und seinen Einzelaktionen abhängig gewesen.
Standard-Schwäche und Abwehr-Misere
Auch die eklatante Schwäche bei gegnerischen Standards ist ein Problem, genau wie die Misere in der Innenverteidigung.
Viele Spieler sind verletzt, Rav van den Berg ist gesperrt, nur Dominique Heintz ist fit. Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey (20), den die Kölner von Manchester City ausgeliehen haben, ist in Heidenheim noch keine Startelf-Option.
Wichtige Rolle im Abstiegskampf für El Mala
"Man muss aufpassen. Es geht um den Abstiegskampf und am Ende darum, als kollektiv die Klasse zu halten" mahnt Terodde. Der Experte ist sich aber sicher: "Dabei wird El Mala eine wichtige Rolle spielen."
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