Bayern-Patron Uli Hoeneß mit Seitenhieb gegen FCB-Legende Thomas Müller

Der Ehrenpräsident verrät außerdem, welche andere Zukunft er für die Klub‑Legende vorgesehen hatte.

Uli Hoeneß hat einen kleinen Seitenhieb in Richtung Thomas Müller abgefeuert.
Image: Uli Hoeneß hat einen kleinen Seitenhieb in Richtung Thomas Müller abgefeuert.  © Imago

Uli Hoeneß hat auf das Bayern‑Ende von Thomas Müller zurückgeblickt und dabei gegen die Klub-Ikone gestichelt.

Diese Spitze konnte sich Uli Hoeneß nicht verkneifen!

Während seiner 16 Jahre beim FC Bayern feierte Thomas Müller unzählige Titelgewinne mit dem Rekordmeister und hat Legendenstatus in München erlangt. Der Status des 36-Jährigen hielt FCB-Ehrenpräsident im Interview mit DAZN jedoch nicht von einem Seitenhieb in die Richtung des 131-fachen deutschen Nationalspielers ab.

Hoeneß nahm dabei die Rolle des Offensivspielers in dessen Abschiedssaison ins Visier, in der er aus Sicht des 73-Jährigen besonders wegen seiner öffentlichen Präsenz und weniger aufgrund seiner sportlichen Beiträge im Fokus stand. "Thomas hat ja am Schluss mehr geredet als Fußball gespielt. Am Schluss war er nur noch der Pressesprecher", meinte der Ex-Nationalspieler.

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Thomas Müller erzählt, dass es immer die Möglichkeit gibt, sich ins DFB-Team zu entwickeln. Er ist außerdem der Meinung, dass man nicht die 23 besten Spieler braucht, sondern einen Kader, der gut miteinander funktioniert.

Hoeneß hatte anderen Karriereplan für Müller im Kopf

Grundsätzlich betonte Hoeneß aber, dass ihn Müllers offene und kommunikative Art nicht störe und er erkannte an, dass "er es schon geschickt verstanden hat, sich persönlich super zu verkaufen, auch zu einem Zeitpunkt, wo er bei uns schon auf der Bank saß".

Bezüglich seines Abschieds verriet Hoeneß, dass er für Müller ursprünglich einen anderen Weg vorgesehen hatte. Statt eines direkten Wechsels ins Ausland hätte er sich zunächst eine bewusste Pause vom aktiven Fußball gewünscht - als Phase der Orientierung und Weiterbildung

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"In dieser Zeit hätte er sich weiterbilden können, denn heute ist ein Fußballverein kein kleiner Laden mehr, sondern ein Konzern, eine Unterhaltungsindustrie. Ich hatte mir gedacht, er geht zum Beispiel sechs Wochen zur NBA, sechs Wochen in die MLS, sechs Wochen in die NFL oder auch zu Vereinen wie Manchester United", verriet der Münchner Ehrenpräsident.

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Tür beim FC Bayern bleibt offen

Trotz dieser unterschiedlichen Vorstellungen betonte Hoeneß aber klar, dass die Tür für eine spätere Rückkehr Müllers nach München weiterhin offensteht.

Derzeit liegt Müllers Fokus jedoch klar auf dem Sport. Nach seinem Abschied aus München setzte er seine Karriere in Übersee bei den Vancouver Whitecaps fort, wo er noch bis Ende 2026 Vertrag hat. Wie es danach genau weitergeht, bleibt offen.

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