Bayern-Trainer Vincent Kompany reagiert auf PSG-Sperre - Max Eberl verblüfft
Die Bayern stehen im Halbfinale der Champions League. Dort treten sie im Hinspiel unter erschwerten Bedingungen an.
16.04.2026 | 00:22 Uhr
Der Sportvorstand erfährt davon im TV-Interview.
Der FC Bayern München muss im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain ohne seinen Trainer Vincent Kompany auskommen. Seine dafür ursächliche Gelbe Karte beim spektakulären 4:3 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid kritisierte der 40-Jährige. Es war seine dritte im Wettbewerb.
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"Ich finde die Entscheidung nicht richtig. Wenn man schaut, was auf dem Platz passiert, wie viele Leute da auch meckern und was sagen. Ich versuche, immer respektvoll zu bleiben und das war ich auch. Aber das war so schnell und jetzt bin ich gesperrt. Ich glaube, es ist auch normal in dieser Phase, dass ich da etwas sage. Unser Spieler sitzt auf dem Boden. Die Gelbe kam viel zu schnell für mich, ich war da überrascht", meinte Kompany bei DAZN.
Kompany äußert Kritik
Schiedsrichter Slavko Vincic zeigte dem reklamierenden Bayern-Trainer die Gelbe Karte unmittelbar nach dem zwischenzeitlichen 3:2 für Real Madrid durch das Tor von Kylian Mbappe (42.). Zuvor hatte Real-Verteidiger Antonio Rüdiger Bayerns Josip Stanisic vermeintlich gefoult. Vincic ließ das Spiel aber weiterlaufen, Mbappe verwertete den Konter. Darüber regte sich Kompany auf. Der Belgier blickt aber bereits auf das Halbfinal-Hinspiel bei PSG (28. April).
"Da müssen wir halt im ersten Spiel in Paris ohne mich an der Linie auskommen. Ich finde, dass es in diesem neuen Champions-League-Format so viele extra Spiele gibt und trotzdem ist es so streng. Bei drei Gelben Karten bist du schon gesperrt. Für die Spieler gilt das ja genauso", so der FCB-Coach.
Eberl komplett verblüfft
Die Nachricht über die Kompany-Sperre hatte Sportvorstand Max Eberl erst im TV-Interview erfahren. Im ersten Moment überrascht, nahm er es humorvoll auf. "Wir haben gesagt: 'Großartig, kein Spieler ist gesperrt' - und jetzt ist der Trainer gesperrt? Um Gottes Willen!", sagte der 52-Jährige am DAZN-Mikrofon nach Abpfiff.
Aber, betonte Eberl, das Vertrauen in den Coach sei groß. Das erste Duell in Paris sei "in 14 Tagen", sagte er: "Gerade freue ich mich extrem, da wird Vinny eine Lösung hinbekommen. Ja, es ist ärgerlich, aber es trübt meine Freude nicht groß." Mit großer Wahrscheinlich wird Co-Trainer Rene Maric Kompany im Prinzenpark an der Seitenlinie vertreten.
SID / dpa / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
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