Kölns Leipzig-Coup im VIDEO! FC schließt zum HSV auf

Nur noch sieben Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz

Der 1. FC Köln hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben: Am Abend bewies die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck riesen Moral und gewann bei RB Leipzig 2:1 nach 0:1-Rückstand zur Pause. Der Effzeh verkürzte damit den Rückstand auf den Relegationsrang auf sieben Punkte.

Startelf-Debütant Vincent Koziello (70.) und der eingewechselte Leonardo Bittencourt (77.) sicherten den Kölnern den zuvor kaum für möglich gehaltenen Auswärtssieg beim Champions-League-Aspiranten. Jean-Kevin Augustin (5.) hatte die in der ersten Hälfte dominanten Leipziger in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel verdiente sich der Effzeh aber dank einer kämpferischen und auch spielerischen Leistungssteigerung den Sieg.

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Hasenhüttl rotiert

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl stellte seine Anfangsformation im Vergleich zum Europacup-Rückspiel gegen den SSC Neapel gleich auf fünf Positionen um. Unter anderem wurde Nationalstürmer Timo Werner aufgrund von Oberschenkelproblemen erst in der 69. Minute eingewechselt. Dafür feierte der lange verletzte Spielmacher Emil Forsberg sein Startelf-Comeback. Der Schwede machte ein starkes Spiel.

Die Kölner agierten vor rund 35.000 Zuschauern in einem 3-5-2-System, im zentralen Mittelfeld durfte Drei-Millionen-Euro-Mann Koziello erstmals von Beginn an ran.

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Augustin schockt Gäste mit Blitz-Treffer

Doch bereits in der fünften Minute war der Plan über den Haufen geworfen. Leipzigs Flügelspieler Bruma passte nach einem Sprint in den Strafraum auf Ademola Lookman, der den Ball an den Pfosten spitzelte, den Abpraller schob Augustin unbedrängt ins Tor zur Führung. In der 20. und 29. Minute hatte der Werner-Ersatz jeweils das 2:0 auf dem Fuß, auch seine Teamkollegen Marcel Sabitzer (31.) und Forsberg (40.) vergaben beste Möglichkeiten.

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Hasenhüttl: Die Qualität hat gefehlt

Die Kölner hatten vor allem mit den schnellen Leipziger Außenspielern Bruma und Lookman große Probleme. Das Duo konnte die Abwehrspieler des FC immer wieder scheinbar spielend leicht überlaufen. Außerdem schenkten die Gäste die Bälle bei eigenen Offensivbemühungen zunächst viel zu schnell wieder her. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gelang Köln zwar der vermeintliche Ausgleich, der Treffer von Jorge Mere wurde wegen Abseits aber zu Recht nicht anerkannt.

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Nach dem Seitenwechsel investierten die Kölner etwas mehr und verteidigten mit der gesamten Mannschaft deutlich höher. Das wurde mit Torchancen belohnt, unter anderem vergab der eingewechselte Bittencourt (67.) zunächst noch. RB tat sich schwer, das Spiel zu beruhigen - und wurde in der Schlussphase durch die Kölner Gegentreffer bestraft. (sid)