Bournemouth, Brentford und Brighton träumen von der Champions League

Die Premier League dominiert Europa. Die Champions League, die Europa League und die Conference League könnten in diesem Jahr allesamt von englischen Vereinen gewonnen werden.

Pascal Groß könnte es mit Brighton noch in die Champions League schaffen.
Image: Pascal Groß könnte es mit Brighton noch in die Champions League schaffen.  © Imago

Der fünfte Champions-League-Startplatz wurde mit großem Abstand gesichert. Sollte Aston Villa das Europa-League-Finale gegen den SC Freiburg gewinnen, würde sogar der Sechste der englischen Liga in der Königsklasse spielen. Drei Nobodies träumen nun vom großen Coup.

Auf Platz sechs der Tabelle steht drei Spieltage vor Schluss Bournemouth (52 Punkte), gefolgt von Brentford (51) und Brighton (50). Die drei Underdogs haben sich vor den FC Chelsea geschoben, der seine letzten fünf Spiele verlor und mit 48 Zählern nur Neunter ist.

Im Vergleich zu den mit Stars gespickten Blues sind Bournemouth, Brentford und Brighton wahre Nobodies. Sky Sport stellt sie vor.

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AFC BOURNEMOUTH:

Der bislang größte Erfolg des Klubs aus dem Südwesten Englands war der Aufstieg in die Premier League in der Saison 2015/16. Nach dem Abstieg 2020 kehrten die Küstenstädter zwei Jahre später zurück und spielen seitdem in der höchsten englischen Spielklasse.

Obwohl Leistungsträger wie Rechtsaußen Antoine Semenyo (für 72 Millionen zu Manchester City), Iliya Zabarni (für 63 Millionen zu PSG) und Dean Huijsen (für 62,5 Millionen zu Real Madrid) den Verein im vergangenen Sommer verließen, hat Trainer Andoni Iraola, der in der kommenden Saison durch Marco Rose abgelöst wird, ein schlagkräftiges Team zusammengestellt.

Seit dem Wiederaufstieg vor vier Jahren und den damit verbundenen Einnahmen hat Bournemouth sein Team gezielt verstärkt. Rekord-Transfer ist Evanilson. Der brasilianische Mittelstürmer kam vor zwei Jahren für 37 Millionen Euro vom FC Porto. In der laufenden Saison kam Innenverteidiger Bafode Diakite für 35 Millionen aus Lille. Aus Leverkusen wechselte Amine Adli für 21 Millionen nach England.

Die Teilnahme an der Champions League wäre für die "Cherries" die Kirsche auf der Torte.

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Restprogramm: Fulham (A), Manchester City (H), Nottingham (A)

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FC BRENTFORD:

Seit 2021 spielt das Team aus dem Westen Londons in der Premier League.

Der Höhenflug der "Bees" (Bienen) geht auf Klubeigentümer Matthew Benham zurück, der den Verein 2012 in der dritten Liga übernahm. Benham verdient sein Geld mit Sportwetten, seine Firma setzt dabei systematisch auf Fußballspiele und hat ihn zum Multimillionär gemacht.

In Brentford hat er das sogenannte Moneyball-Prinzip implementiert. Spieler und Talente werden datenbasiert gescoutet und verpflichtet. Der Architekt des sportlichen Aufstiegs heißt Thomas Frank. Der Däne war von 2018 bis 2025 Teammanager, ehe er zu Tottenham Hotspur wechselte. Nachfolger wurde Franks ehemaliger Standardtrainer Keith Andrews (46), ein früherer irischer Nationalspieler.

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Der deutsche Nationalspieler Kevin Schade wechselte 2023 vom SC Freiburg nach Brentford, der ehemalige U21-Nationalspieler Vitaly Janelt kam bereits 2020 vom VfL Bochum. Der Star der "Bees" ist der ehemalige Liverpool-Kapitän Jordan Henderson, der allerdings die letzten vier Spiele verletzungsbedingt verpasste. Rückhalt der Mannschaft ist Irlands Nationaltorwart Caoimhin Kelleher, der 2025 aus Liverpool kam.

Restprogramm: Manchester City (A), Crystal Palce (H), FC Liverpool (A)

BRIGHTON & HOVE ALBION:

Seit 2017 spielen die "Seagulls" in der Premier League. Der Mann hinter dem Höhenflug der Möwen ist Klubeigner Tony Bloom, ein studierter Mathematiker, Pokerspieler und Milliardär.

Brightons teuerster Profi ist Mittelstürmer Georginio Rutter (46,7 Millionen Euro), doch kein Spieler steht so für den Klub wie Pascal Groß. Von 2017 bis 2024 kickte der deutsche Nationalspieler in der Küstenstadt, nach eineinhalb Jahren bei Borussia Dortmund kehrte er im Januar zurück. Mit Ausnahme von zwei Partien stand Groß in allen 18 Pflichtspielen über 90 Minuten im Team von Fabian Hürzeler.

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Der Deutsch-Amerikaner kam 2024 vom FC St. Pauli nach Brighton, in dieser Woche hat er seinen Vertrag verlängert. In seiner ersten Saison belegte er mit den Seagulls Platz acht, jetzt ist sogar noch die Qualifikation für die Europa League oder im besten Fall die Champions League möglich.

Restprogramm: Wolverhampton (H), Leeds (A), Manchester United (H)

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